Eine grüne Beethovenfigur (bzw. deren Kopf), auf die ein größeres Papp-Ei abgelegt wurde.

#WMDEDGT am 5. April 2026

Was machst du eigent­lich den gan­zen Tag?“ – kurz WMDEDGT – fragt Frau Brül­len immer am Monats­fünf­ten. Es soll die alte Tra­di­ti­on des Tage­buch­blog­gens zumin­dest für einen Tag im Monat bele­ben. Im Blog von Frau Brül­len wer­den die Bei­trä­ge dann immer gesam­melt. Hier ist der aktu­el­le Monat.

Grü­ße dem Oster­vol­ke! Wir sind das ers­te Mal seit Men­schen­ge­den­ken an den Oster­fei­er­ta­gen nicht bei irgend­wel­chen Ver­wand­ten und muss­ten uns eige­ne Oster­tra­di­tio­nen ausdenken.

[7:15] Der Soh­ne­mann steht am Bett und benö­tigt Hil­fe bei einer Toi­let­ten­fra­ge. Er und sei­ne Schwes­ter sind wohl schon ein wenig län­ger wach, kei­ne Ahnung, auf jeden Fall ist unse­re Nacht nun been­det und ich bin froh, dass sie die­ses Mal nicht schon im Mor­gen­grau­en Krach mach­ten oder zu uns ins Bett gekro­chen kamen. Das ist also ein guter Morgen.

[8:00] Wir schi­cken die Kin­der ins Wohn­zim­mer. Dort hat­ten wir am Vor­abend schon den Oster­ha­sen ein­ge­wie­sen. Es gibt Eier und Scho­ko­zeugs zu fin­den, auch eine Klei­nig­keit für die Kin­der hat­te er dabei: Ein Spring­seil und ein Kar­ten­spiel für die Toch­ter, ein Poli­zei­au­to für den Sohn. Bei­de sind hell­auf begeis­tert, suchen mit viel Eifer und kön­nen es danach nicht erwar­ten, mit ihren Geschen­ken zu spielen.

[8:15] Davor haben die Eltern das gemein­sa­me Oster­früh­stück gesetzt. Da müs­sen sie jetzt durch. Danach dür­fen sie sich aber aus­gie­big an ihren Oster­nes­tern bedie­nen und hüp­fen bzw. fahren.

[10:00] Wir machen uns auf zu einer Art Oster­spa­zier­gang. Die Kin­der schnap­pen sich ihre Fahr­rä­der. Der Klei­ne kann es noch gar nicht fah­ren und traut sich auch nicht auf den Sat­tel, aber er schiebt sein Gefährt mit Begeis­te­rung. An einer Kreu­zung schlägt Klein-Lea vor, zum Spiel­platz abzu­bie­gen. War­um nicht.

[12:00] Wir gehen zurück nach Hau­se. Dort begibt sich jede Per­son in einen sepa­ra­ten Raum. Man­che von uns machen ein Mit­tags­schläf­chen (Sohn, Eltern), ande­re machen Kei­ne­ah­nung­was (Toch­ter).

[14:30] Es ist wie­der Leben in der Bude. Es gibt ein Stück Oster­lamm (den Kuchen!) und für die Eltern einen Kaf­fee. Danach spie­len die Kin­der wie­der. Zwi­schen­durch repa­rie­re ich den 3D-Drucker, ich muss näm­lich was dru­cken. Spä­ter spie­len wir auch ein paar Run­den das neue Kartenspiel.

[17:00] Dann berei­ten wir Essen zu, es gibt Wraps mit Fal­a­fel und Grillkäse.

[18:15] Auch an die­sem Sonn­tag tele­fo­nie­re ich mit mei­nem Vater. Der ist heu­te kurz ange­bun­den, denn er muss drin­gend sein Essen machen. Jaja, die geschäf­ti­gen Rent­ner. Wäh­rend des Tele­fo­nats bezie­he ich schnell die Bet­ten der Kin­der neu, das wird auch mal höchs­te Zeit.

[19:00] Der Nach­wuchs darf ins fri­sche Bett. Das vie­le Spie­len macht müde, es gibt wenig Gegenwehr.

[20:15] Die Eltern tref­fen sich auf dem Sofa wie­der. Zur Fei­er des Tages wol­len wir einen Film sehen. Bevor wir das typi­sche Strea­ming­pro­blem (zu viel Aus­wahl) wei­ter aus­kos­ten, neh­men wir den erst­bes­ten Film, bei dem nicht eine:r von bei­den spon­tan Nein sagt. „Clown In A Corn­field“ ist so der­ma­ßen bescheu­ert, eine Mischung aus Hollywood-Nonsense, Feierabend-Action und Feel-good-Horror. Wir zie­hen das nur durch, weil wir uns nicht ein­ge­ste­hen wol­len, die­sen einen Abend, an dem wir uns mal zu etwas auf­raf­fen konn­ten, nicht ver­schwen­det zu haben.

[22:15] Wir gehen in die Heia.

Vie­len Dank fürs Lesen! Du möch­test mir etwas Gutes tun? Du möch­test kei­nen Bei­trag mehr ver­pas­sen? Hier fin­dest alle Infor­ma­tio­nen dazu! Mei­nen gro­ßen Dank schi­cke ich dir schon vorab: 💜

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