Irgendwie fühlt es sich nicht richtig an, einen Monatsbericht Tagebuch zu nennen, deshalb lasse ich das mal wieder. Jedenfalls gingen die ersten 8,5 Prozent des Jahres ziemlich schnell vorbei. Beginnend mit noch ein paar Tagen Urlaub, der aber schon am zweiten Tag des Monats ungeplant unterbrochen wurde, weil die Geschäftsführung persönlich gebraucht wurde. Und dann musste ich mich erst einmal wieder ins Arbeitsleben einfinden, Jahresplanung machen und andere langweilige Sachen.
Aber es gab auch anderes, was in dem Monat passierte.
Uferlichter: Das letzte, was ich von Bad Neuenahr vor der Flut gesehen hatte, waren die Uferlichter Anfang 2021. Die waren damals wegen Corona ziemlich abgespeckt, haben dennoch Charme versprüht. Nun ergab es sich, dass wir uns – ohne Mutter, dafür mit einem Freund – fünf Jahre später wieder einfanden. Die Spuren der Flut sind immer noch deutlich zu sehen, man läuft über Behelfsbrücken und das Casino wird wahrscheinlich nie wieder öffnen. Die Menschen waren aber gut drauf und mit den ganzen Fress- und Weinbuden, sogar mit einer Eisbahn, wirkte der Ort sehr lebendig und schön. Erst recht etwas später, als es langsam dunkel wurde und die Lichter besser zum Vorschein kamen.

Schnee: Ein bisschen geschneit hat es auch mal. Für Bonner Verhältnisse sogar mittelviel. Es reichte für einen Minischneemann, liegend, ohne Körper, ohne Augen. Alle, die da was anderes sehen, sind selber schuld.

Generell habe ich im Januar viel gefroren. Es ist ein arschkalter Winter, entschuldigt meinen Akzent. Ich mag Kälte nicht, überhaupt nicht. Ich mag Sommer, ich mag draußen sein, ich mag lange Tage und keine Notwendigkeit, eine Jacke tragen zu müssen.
Haken dran live: Als echter Haki war die zweite Liveshow in Köln natürlich ein Pflichttermin für mich. Sascha nahm ich einfach mit, der hatte ja auch schon einmal etwas mit dem Podcast rund um Social Media zu tun. Ich will ehrlich sein, sich sonntagabends noch einmal auf den Weg in den Vorort von Bonn zu machen, war schon eine Überwindung. Aber es lohnte sich, es war sehr heimelig und lustig. Und mein Name wurde sogar live im Podcast aufgerufen, ihr könnt es hören (ab Minute 9:30)! Nach der Aufzeichnung gab es noch einen deutlich längeren „inoffiziellen“ Part, der dann doch recht spät zu Ende war, sodass leider keine Zeit mehr für ein Nachhak mit Hosts und Gästen war, manche von uns mussten am nächsten Tag arbeiten. Trotzdem, alles in allem: Ich würde auf jeden Fall wieder hingehen.

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