Landschaft mit Feldern und Bonn im Hintergrund bei Sonnenaufgang mit orangefarbenem Himmel

Januar 2026: Ein Lied von Eis und Uferlichtern

Irgend­wie fühlt es sich nicht rich­tig an, einen Monats­be­richt Tage­buch zu nen­nen, des­halb las­se ich das mal wie­der. Jeden­falls gin­gen die ers­ten 8,5 Pro­zent des Jah­res ziem­lich schnell vor­bei. Begin­nend mit noch ein paar Tagen Urlaub, der aber schon am zwei­ten Tag des Monats unge­plant unter­bro­chen wur­de, weil die Geschäfts­füh­rung per­sön­lich gebraucht wur­de. Und dann muss­te ich mich erst ein­mal wie­der ins Arbeits­le­ben ein­fin­den, Jah­res­pla­nung machen und ande­re lang­wei­li­ge Sachen.

Aber es gab auch ande­res, was in dem Monat passierte.

Ufer­lich­ter: Das letz­te, was ich von Bad Neu­en­ahr vor der Flut gese­hen hat­te, waren die Ufer­lich­ter Anfang 2021. Die waren damals wegen Coro­na ziem­lich abge­speckt, haben den­noch Charme ver­sprüht. Nun ergab es sich, dass wir uns – ohne Mut­ter, dafür mit einem Freund – fünf Jah­re spä­ter wie­der ein­fan­den. Die Spu­ren der Flut sind immer noch deut­lich zu sehen, man läuft über Behelfs­brü­cken und das Casi­no wird wahr­schein­lich nie wie­der öff­nen. Die Men­schen waren aber gut drauf und mit den gan­zen Fress- und Wein­bu­den, sogar mit einer Eis­bahn, wirk­te der Ort sehr leben­dig und schön. Erst recht etwas spä­ter, als es lang­sam dun­kel wur­de und die Lich­ter bes­ser zum Vor­schein kamen.

Beleuchteter Park mit großen Bäumen und einer Installation aus leuchtenden Buchstaben bei Nacht

Schnee: Ein biss­chen geschneit hat es auch mal. Für Bon­ner Ver­hält­nis­se sogar mit­tel­viel. Es reich­te für einen Mini­schnee­mann, lie­gend, ohne Kör­per, ohne Augen. Alle, die da was ande­res sehen, sind sel­ber schuld.

Karotte steckt senkrecht in einem kleinen Schneehaufen auf schneebedecktem Grasfeld mit Gebäuden und Bäumen im Hintergrund

Gene­rell habe ich im Janu­ar viel gefro­ren. Es ist ein arsch­kal­ter Win­ter, ent­schul­digt mei­nen Akzent. Ich mag Käl­te nicht, über­haupt nicht. Ich mag Som­mer, ich mag drau­ßen sein, ich mag lan­ge Tage und kei­ne Not­wen­dig­keit, eine Jacke tra­gen zu müssen.

Haken dran live: Als ech­ter Haki war die zwei­te Live­show in Köln natür­lich ein Pflicht­ter­min für mich. Sascha nahm ich ein­fach mit, der hat­te ja auch schon ein­mal etwas mit dem Pod­cast rund um Social Media zu tun. Ich will ehr­lich sein, sich sonn­tag­abends noch ein­mal auf den Weg in den Vor­ort von Bonn zu machen, war schon eine Über­win­dung. Aber es lohn­te sich, es war sehr hei­me­lig und lus­tig. Und mein Name wur­de sogar live im Pod­cast auf­ge­ru­fen, ihr könnt es hören (ab Minu­te 9:30)! Nach der Auf­zeich­nung gab es noch einen deut­lich län­ge­ren „inof­fi­zi­el­len“ Part, der dann doch recht spät zu Ende war, sodass lei­der kei­ne Zeit mehr für ein Nach­hak mit Hosts und Gäs­ten war, man­che von uns muss­ten am nächs­ten Tag arbei­ten. Trotz­dem, alles in allem: Ich wür­de auf jeden Fall wie­der hingehen.

Drei Personen sitzen auf einer Bühne vor blauem Hintergrund, zwei halten Mikrofone, auf dem Tisch stehen Getränke.

Vie­len Dank fürs Lesen! Du möch­test mir etwas Gutes tun? Du möch­test kei­nen Bei­trag mehr ver­pas­sen? Hier fin­dest alle Infor­ma­tio­nen dazu! Mei­nen gro­ßen Dank schi­cke ich dir schon vorab: 💜

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