22. Spieltag
1. FC Nürnberg
5:1
Karlsruher SC 
⚽️ 1:0
Justvan (25.)
⚽️ 2:0
Justvan (28., Grimaldi)
⚽️ 3:0
Zoma (41., Nzingoula)
⚽️ 4:0
Zoma (50., Nzingoula)
🥅 4:1
Wanitzek (Foulelfmeter, 58., Opitz)
⚽️ 5:1
Zoma (65., Yılmaz)
Ob es einen Zusammenhang zwischen der endlich vollzogenen Vertragsverlängerung von Miroslav Klose und dem deutlichen Sieg der Clubmänner gibt, ist natürlich Spekulation.
In Hälfte eins brauchte das Spiel erst einmal, um in Fahrt zu kommen. Nürnberg stand zunächst kontrolliert, aber ohne großen Zug zum Tor – bis Justvan die erste echte Lücke fand und mit zwei sauberen Abschlüssen binnen drei Minuten das Spiel auf unsere Seite brachte. Auffällig war danach weniger die eigene Brillanz, sondern die Karlsruher Schockstarre. Neuling von der Hitz durfte beim Debüt gleich mit nach vorn denken, Zoma vollendete kurz vor der Pause nach Nzingoulas Querpass konsequent zum 3:0.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Haltung die richtige: kein Zurückweichen, sondern direkt das 4:0 nachgelegt – wieder Zoma, wieder kaltschnäuzig. Der Elfmeter zum 4:1 war ein unnötiges Geschenk, war aber auch kein Signal für eine Wende. Spätestens mit Zomas Kopfball zum 5:1 war der Abend endgültig entschieden. Danach wurde das Tempo rausgenommen. Der KSC kam noch zu einer Großchance, die Reichert stark entschärfte. Dass am Ende Soldić mit 16 Jahren debütierte, passte zum insgesamt souveränen Rahmen dieses Spiels.
Unterm Strich ein verdienter, in der Höhe auch durch Karlsruher Fehler begünstigter Sieg – aber mit klarer Effizienz und der nötigen Schärfe im richtigen Moment. Wenn diese Mischung aus Seriosität und Zielstrebigkeit hält, sind solche Abende mehr als nur Ausreißer nach oben.


VfL Bochum
Schreibe einen Kommentar