Elster steht auf einem Holzsteg vor einer niedrigen Steinmauer mit Gras und roten Blättern im Hintergrund

März 2026: Fleißige Bienen, tanzende Kinder

Guten Tag zu einer neu­en Fol­ge der belieb­ten Serie „Was macht der Typ eigent­lich den gan­zen Monat?“. Die­ses Mal beschäf­ti­gen wir uns mit Kin­dern und ande­ren Per­so­nen, die betreut wurden.

Bie­nen­lehr­pfad: Wir waren mit einer befreun­de­ten Fami­lie und den ins­ge­samt vier Kin­dern in Eitorf, also eigent­lich vor der Tür und dann doch ganz schön weit weg. Dort gibt es einen Bie­nen­lehr­pfad für Kin­der und damit die per­fek­te Kom­bi­na­ti­on: Bewe­gung für Eltern und Kin­der und Ange­bo­te alle paar hun­dert Meter, die das Jung­volk moti­viert hal­ten. Nun heißt das Ding nicht ohne Grund Bie­nen­lehr­pfad, man konn­te viel über die flei­ßi­gen Tier­chen ler­nen. Ich lern­te zum Bei­spiel, dass sie es gar nicht mal so wit­zig fin­den, wenn man sich zu nah an den Ein­gang eines Bie­nen­stocks stellt. Der Hei­mat­schutz griff uns an, erwisch­te aller­dings nur mich. Dafür mit­ten ins Gesicht. Die arme Bie­ne, die so sinn­los ihr Leben las­sen muss­te! Der Stich schwoll am Fol­ge­tag hübsch an, die Schwel­lung ver­la­ger­te sich in mei­ne Augen­höh­le, es sah dann ein paar Tage so aus, als hät­te ich mei­ne Pro­ble­me mit Fäus­ten aus­ge­tra­gen. Immer­hin wis­sen die Kin­der jetzt, woher der Honig kommt.

Busi­nessCamp: Auch die­ses Jahr durf­ten wir wie­der das Bar­camp bei der Tele­kom ver­an­stal­ten. Mein Part beschränk­te sich im Wesent­li­chen aufs Mode­rie­ren und gute Aus­se­hen, weil der Rest des Teams alles super im Griff hat­te. Ich hat­te des­halb am Nach­mit­tag sogar die Gele­gen­heit, in Ses­si­ons rein­zu­schnup­pern. Das war das ers­te Mal bei einem Busi­nessCamp. Es war also eine rund­um gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung, die auch viel posi­ti­ve Reso­nanz nach sich zog (vor allem bei Lin­ke­dIn natürlich).

Schul­fest: Wie wir etwa zwei Wochen vor­her erfuh­ren, ver­an­stal­te­te die Schu­le der Toch­ter ein sel­te­nes Ereig­nis, näm­lich ein gro­ßes Schul­fest zur Fei­er des Abschlus­ses der Bau­ar­bei­ten am neu­en Ergän­zungs­bau. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on der Schu­le ist lei­der oft ver­bes­se­rungs­be­dürf­tig, was mich als Men­schen, der sich täg­lich mit Kom­mu­ni­ka­ti­on beschäf­tigt, manch­mal sprach­los zurück­lässt. Zum Glück bin ich fle­xi­bel und hat­te an dem Frei­tag­nach­mit­tag auch kei­ne Ver­pflich­tun­gen, sodass ich erst die Tanz­auf­füh­rung in der benach­bar­ten Hal­le und das anschlie­ßen­de Fest mit­ma­chen konn­te. Die Toch­ter tanz­te sehr schön mit. Nach dem offi­zi­el­len Part woll­ten unse­re Kin­der nicht an eine der vie­len Erleb­nis­sta­tio­nen, son­dern nur eines: essen. Also stell­ten wir uns im strö­men­den Regen eine hal­be Stun­de am Buf­fet an. Trie­fend ver­zehr­ten wir dann unse­re Beu­te in einer rap­pel­vol­len Men­sa. Was soll ich sagen, die Kin­der waren zufrie­den, also war ich es auch.

Tanz­kind: Eine kon­kre­te Fol­ge hat­te das Schul­fest außer­dem. Die Tanz­schu­le, die die Klas­sen auf ihre Auf­trit­te vor­be­rei­te­te, konn­te die­ses Enga­ge­ment zumin­dest bei mei­ner Toch­ter als erfolg­rei­che Akqui­se­maß­nah­me ver­bu­chen. Seit­dem ist ein­mal in der Woche Tanz­kurs ange­sagt. Ich weiß nicht, von wel­chem Eltern­teil sie die­ses Inter­es­se hat. Es ist so oder so schön, dass sie etwas gefun­den zu haben scheint, das ihr nach­hal­tig Spaß macht. (Dass das zusätz­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­stress bedeu­tet, sei hier nur kurz ver­merkt. Frü­her oder spä­ter wird sie das sicher auch allei­ne hinbekommen.)

Vie­len Dank fürs Lesen! Du möch­test mir etwas Gutes tun? Du möch­test kei­nen Bei­trag mehr ver­pas­sen? Hier fin­dest alle Infor­ma­tio­nen dazu! Mei­nen gro­ßen Dank schi­cke ich dir schon vorab: 💜

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