Guten Tag zu einer neuen Folge der beliebten Serie „Was macht der Typ eigentlich den ganzen Monat?“. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit Kindern und anderen Personen, die betreut wurden.
Bienenlehrpfad: Wir waren mit einer befreundeten Familie und den insgesamt vier Kindern in Eitorf, also eigentlich vor der Tür und dann doch ganz schön weit weg. Dort gibt es einen Bienenlehrpfad für Kinder und damit die perfekte Kombination: Bewegung für Eltern und Kinder und Angebote alle paar hundert Meter, die das Jungvolk motiviert halten. Nun heißt das Ding nicht ohne Grund Bienenlehrpfad, man konnte viel über die fleißigen Tierchen lernen. Ich lernte zum Beispiel, dass sie es gar nicht mal so witzig finden, wenn man sich zu nah an den Eingang eines Bienenstocks stellt. Der Heimatschutz griff uns an, erwischte allerdings nur mich. Dafür mitten ins Gesicht. Die arme Biene, die so sinnlos ihr Leben lassen musste! Der Stich schwoll am Folgetag hübsch an, die Schwellung verlagerte sich in meine Augenhöhle, es sah dann ein paar Tage so aus, als hätte ich meine Probleme mit Fäusten ausgetragen. Immerhin wissen die Kinder jetzt, woher der Honig kommt.

BusinessCamp: Auch dieses Jahr durften wir wieder das Barcamp bei der Telekom veranstalten. Mein Part beschränkte sich im Wesentlichen aufs Moderieren und gute Aussehen, weil der Rest des Teams alles super im Griff hatte. Ich hatte deshalb am Nachmittag sogar die Gelegenheit, in Sessions reinzuschnuppern. Das war das erste Mal bei einem BusinessCamp. Es war also eine rundum gelungene Veranstaltung, die auch viel positive Resonanz nach sich zog (vor allem bei LinkedIn natürlich).
Schulfest: Wie wir etwa zwei Wochen vorher erfuhren, veranstaltete die Schule der Tochter ein seltenes Ereignis, nämlich ein großes Schulfest zur Feier des Abschlusses der Bauarbeiten am neuen Ergänzungsbau. Die Kommunikation der Schule ist leider oft verbesserungsbedürftig, was mich als Menschen, der sich täglich mit Kommunikation beschäftigt, manchmal sprachlos zurücklässt. Zum Glück bin ich flexibel und hatte an dem Freitagnachmittag auch keine Verpflichtungen, sodass ich erst die Tanzaufführung in der benachbarten Halle und das anschließende Fest mitmachen konnte. Die Tochter tanzte sehr schön mit. Nach dem offiziellen Part wollten unsere Kinder nicht an eine der vielen Erlebnisstationen, sondern nur eines: essen. Also stellten wir uns im strömenden Regen eine halbe Stunde am Buffet an. Triefend verzehrten wir dann unsere Beute in einer rappelvollen Mensa. Was soll ich sagen, die Kinder waren zufrieden, also war ich es auch.

Tanzkind: Eine konkrete Folge hatte das Schulfest außerdem. Die Tanzschule, die die Klassen auf ihre Auftritte vorbereitete, konnte dieses Engagement zumindest bei meiner Tochter als erfolgreiche Akquisemaßnahme verbuchen. Seitdem ist einmal in der Woche Tanzkurs angesagt. Ich weiß nicht, von welchem Elternteil sie dieses Interesse hat. Es ist so oder so schön, dass sie etwas gefunden zu haben scheint, das ihr nachhaltig Spaß macht. (Dass das zusätzlichen Organisationsstress bedeutet, sei hier nur kurz vermerkt. Früher oder später wird sie das sicher auch alleine hinbekommen.)
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