Leuchtender Laternenkopf mit großen Wackelaugen, blauer Nase, bunten Federn und Perlen an Schnüren vor dunklem Hintergrund

#WMDEDGT am 5. November 2026

„Was machst du eigent­lich den gan­zen Tag?“ – kurz WMDEDGT – fragt Frau Brül­len immer am Monats­fünf­ten. Es soll die alte Tra­di­ti­on des Tage­buch­blog­gens zumin­dest für einen Tag im Monat bele­ben. Im Blog von Frau Brül­len wer­den die Bei­trä­ge dann immer gesam­melt. Hier ist der aktu­el­le Monat.

Ich muss­te tat­säch­lich kurz in den Kalen­der schau­en, wel­chen Monat wir haben. Naja. Es ist ein Donnerstag.

[6​:00] Sanft wer­de ich durch den Wecker dem Schlaf ent­ris­sen. Ich bege­be mich zur Mor­gen­toi­let­te und berei­te dann, mit Unter­stüt­zung der Ehe­frau, Früh­stück und Snack­bo­xen der Kin­der vor. Die tru­deln wäh­rend­des­sen ein; die eine von selbst, der ande­re nur durch Nach­druck und einer Men­ge Streicheleinheiten.

[7​:30] Der jun­ge Mann sträubt sich heu­te ein wenig, den Weg in die Kita anzu­tre­ten. Des­halb ist das Toch­ter­kind schon allei­ne losgelaufen.

[8​:15] Alle Kin­der sind ver­teilt und ich fin­de mich im Büro ein. Da war ich vor fast zwei Wochen das letz­te Mal. Ent­spre­chend voll ist mein ana­lo­ges Post­fach, aber ansons­ten hat sich nicht viel verändert.

[12​:00] Ich ver­brin­ge die Mit­tags­pau­se mit einem ehe­ma­li­gen Kol­le­gen. Wir tau­schen uns über unse­re jet­zi­ge und zukünf­ti­ge Situa­ti­on aus.

[14​:30] Und dann geht es auch schon wie­der in die Kita. Es gibt das jähr­li­che Ent­wick­lungs­ge­spräch über den jun­gen Mann.

[16​:15] Zuhau­se erwar­tet uns die Toch­ter. Wir essen noch schnell ein wenig frü­hes Abend­brot, damit die Lau­ne spä­ter sta­bil bleibt (bei uns allen).

[17​:15] Auf geh​t’s in Rich­tung Duisdorf-City. Ges­tern war der Mar­tins­zug der Kita, heu­te ist der gro­ße vom gan­zen Dorf, an dem auch die Schu­len betei­ligt sind. Treff­punkt für uns ist der Schul­hof, dann gehen wir alle zum Auf­stel­lungs­ort und zie­hen dann um die Häuser.

[19​:15] Nach dem läng­li­chen und unge­müt­li­chen Trott gucken sich die Kin­der noch ein biss­chen das rie­si­ge Mar­tins­feu­er an und zie­hen dann mit ein paar Freun­den (und uns Eltern) noch ein­mal zum Schnör­zen maro­die­rend durch die Fuß­gän­ger­zo­ne. Das Schnör­zen ist eine für mich erst seit Kur­zem bekann­te und heu­te zum ers­ten Mal erleb­te Tra­di­ti­on, bei der die Kur­zen in die Läden und Restau­rants gehen, ein Mar­tins­lied sin­gen und dafür Süßig­kei­ten bekom­men. So, wie Hal­lo­ween, nur mit weni­ger Gru­sel und mehr Gesinge.

[20​:15] End­lich wie­der zuhau­se. Der Nach­wuchs darf sofort ins Bett, die Eltern fol­gen dann wenig später.

Vie­len Dank fürs Lesen! Du möch­test mir etwas Gutes tun? Du möch­test kei­nen Bei­trag mehr ver­pas­sen? Hier fin­dest alle Infor­ma­tio­nen dazu! 💜

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