Am Mitt­woch­abend war ich – zusam­men mit den Kol­le­gin­nen und etwa fünf­zehn wei­te­ren Per­so­nen – beim soge­nann­ten Choco-Tweetup bei Cop­pen­eur in Bad Hon­nef. Mei­ne Güte, habe ich viel Scho­ko­la­de geges­sen!

Ein Blech voller Pralinen
Pra­li­nen lie­gen in der Fabrik bereit

Das Tweet­up orga­ni­siert hat Soledad Sichert, die das in bewähr­ter Manier und pro­fes­sio­nell erle­dig­te. Sogar an eine Lis­te mit allen Twitter-Accounts hat sie gedacht! Nur bei den Hash­tags über­trieb Soledad ein biss­chen, aber Twit­ter hat ja jetzt 280 Zei­chen, also alles kein Pro­blem.

Begrüßt wur­den wir mit einem Ape­ri­tif und Schoko-Flammkuchen. Das schmeckt tat­säch­lich gar nicht mal so schlecht, wenn man einen Flamm­ku­chen mit Scho­ko­la­de bestreicht und dann Gemü­se drauf­wirft. (Über die Speck­va­ri­an­te kann ich natür­lich kei­ne Aus­sa­ge tref­fen, die ande­ren schie­nen aber zufrie­den.)

Eine Frau hält eine Praline auf einer Gabel über einem langstieligen Glas.
Sogar im Ape­ri­tif ver­steck­te sich eine Pra­li­ne

Im Anschluss lern­te ich viel über den Scho­ko­la­den­roh­stoff. Zum ers­ten Mal im Leben habe ich eine Kakao­frucht in den Hän­den gehal­ten und Kakao­boh­nen (die in Wirk­lich­keit gar kei­ne Boh­nen sind) direkt vom Erzeu­ger ver­speist. Wenig über­ra­schend: Es schmeckt zwar irgend­wie nach Scho­ko­la­de, aber ist auch im Abgang erheb­lich bit­ter. Lecker ist dage­gen das Frucht­fleisch – war­um wir das eigent­lich nicht ver­mark­tet?

Eine etwa zwei Handteller große, längliche Frucht, dunkelbraun und mit einigen tiefen Furchen.
Eine Kakao­frucht

Oli­ver Cop­pen­eur führ­te uns außer­dem durch die Fabrik. Dafür muss­ten wir uns lus­tig ver­klei­den mit roten Haar­net­zen (mein­ten Sie: Rot­käpp­chen?), wei­ßen Kit­teln und – für eini­ge von uns, räus­per – sogar Bart­net­ze.

Oli­ver Cop­pen­eur ist ein Scho­ko­la­den­ver­rück­ter, das merkt man ihm mit jeder Faser an. Er konn­te sich kaum brem­sen, uns an sei­nem Erfah­rungs­schatz teil­ha­ben zu las­sen und muss­te trotz­dem an der Ober­flä­che blei­ben. Ich lern­te auf jeden Fall, dass es unheim­lich auf­wen­dig ist, so eine klei­ne Pra­li­ne her­zu­stel­len. Das fängt bei der Aus­wahl des rich­ti­gen Kakaos natür­lich an und Cop­pen­eur hat da eine sehr gesun­de Ein­stel­lung:

Ein Mann mit schwarzer Kochmütze hält schräg über seinen Kopf eine Machete. Er lacht.
Oli­ver Cop­pen­eur führt vor, wie man mit der Mache­te Kakao­früch­te ern­tet

Zum Abschluss durf­ten wir uns noch unse­re eige­ne Scho­ko­la­de kre­ieren …

… und am Scho­ko­brun­nen naschen. Es war ein rund­um gelun­ge­ner Abend, ich hat­te viel Spaß und einen vol­len Bauch.

Eine Person hält eine Erdbeere an einem Holzstab unter flüssige Schokolade. Im Hintergrund eine Frau, die interessiert zusieht.
Ist doch nur Obst!

Vie­len Dank für die Ein­la­dung, Soledad, Jas­min und Oli­ver!


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