30. Spieltag
Arminia Bielefeld
1:1
1. FC Nürnberg 
⚽️ 0:1
Zoma (8., Markhiev)
⚽️ 1:1
Handwerker (81., Rochelt)
Der Club hatte die Partie auf der Alm zunächst gut im Griff. Die Mannschaft wirkte im Vergleich zum Auftritt gegen Dresden deutlich wacher, klarer in den Abläufen und vor allem entschlossener in den Offensivaktionen. Das 1:0 durch Zoma war die logische Folge eines konzentrierten Beginns und entstand aus genau jener Mischung aus Aufmerksamkeit und Konsequenz, die zuletzt gefehlt hatte. Auch der verletzungsbedingte Ausfall des Torschützen brachte Nürnberg vor der Pause nicht aus dem Rhythmus. Über die Flügel kam immer wieder Tempo ins Spiel, dazu gab es weitere saubere Ansätze. Dass es mit nur einem Tor Vorsprung in die Kabine ging, war aus Nürnberger Sicht eher zu wenig als zu viel.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich allerdings erneut die andere Seite dieser Mannschaft. Nürnberg verlor zunächst den Zugriff, ließ Bielefeld kommen und hatte in dieser Phase Glück, dass Reichert stark reagierte und die Führung festhielt. Erst nach gut einer Stunde stabilisierte sich der Club wieder etwas, ohne aber noch einmal dieselbe Klarheit wie vor der Pause zu entwickeln. Die Partie verflachte, vieles blieb Stückwerk, ehe (ausgerechnet) Handwerker mit einem Freistoß den Ausgleich erzielte. Dass Nürnberg in der Nachspielzeit trotzdem noch die große Chance auf den Sieg hatte – Lubach scheiterte vor dem leeren Tor – passte zu einem Spiel, in dem mehr drin gewesen wäre, der letzte Ertrag aber ausblieb.
Unter dem Strich hatte der Club zwei unterschiedliche Halbzeiten gezeigt und sich um den Lohn eines insgesamt ordentlichen Auswärtsauftritts gebracht. Der Punkt war nicht wertlos, fühlte sich nach diesem Verlauf aber eher ungenügend an.


1. FC Magdeburg
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