33. Spieltag
1. FC Nürnberg
3:0
FC Schalke 04 
😱 1:0
Schallenberg (Eigentor, 19., Gruber)
⚽️ 2:0
Koudossou (45+1., Gruber)
⚽️ 3:0
Zoma (72., Becker)
Erst einmal herzlichen Glückwunsch den Freunden aus Schalke zum Wiederaufstieg! Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen – in der Bundesliga. Dass die Knappen schon vor der Partie den sicheren Aufstieg feiern konnten, trug eventuell zum Verlauf des Spiels bei.
Nürnberg hatte die Partie nämlich in der ersten Halbzeit über weite Strecken kontrolliert und wirkte in den Abläufen klarer als Schalke. Nach einer frühen Unterbrechung fand der FCN ordentlich in sein Kombinationsspiel, auch wenn zunächst die letzte Konsequenz fehlte. Die Führung war dann dennoch verdient, weil Nürnberg präsenter war, zweite Bälle besser sicherte und den Gästen nur wenig Struktur ließ. Dass Zoma zweimal im Abseits traf, passte ins Bild eines Auftritts, der nach vorn einiges versprach, sich aber zunächst noch nicht sauber genug belohnte. Umso wichtiger war das 2:0 durch Koudossou kurz vor der Pause, weil es die Überlegenheit auch im Ergebnis abbildete.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel offener, aber nicht kippeliger. Nürnberg ließ zwar die eine oder andere Schalker Möglichkeit zu, blieb selbst jedoch die Mannschaft mit den klareren Ideen und den gefährlicheren Angriffen. Auffällig war vor allem, wie konsequent die Räume gegen die hoch stehenden Gäste genutzt wurden. Mehrfach fehlte nur wenig zum dritten Treffer, ehe Zoma sich doch noch in die Torschützenliste eintragen konnte und mit dem 3:0 die letzten Zweifel beseitigte. Es war kein berauschender Vortrag, aber ein erwachsener, konzentrierter Auftritt, der über weite Strecken wenig Anlass zur Unruhe bot.
Unter dem Strich stand ein Sieg, der in dieser Höhe nicht unverdient war. Nürnberg hatte das Spiel meist im Griff und wirkte in den entscheidenden Momenten wacher, sauberer und entschlossener.


Hannover 96
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