Die meis­ten der letz­ten Aben­de habe ich außer­häu­sig ver­bracht. Allen Aben­den war gemein, dass ich frü­her oder spä­ter mein Han­dy nach­la­den muss­te. Logisch, denn so ein Han­dy­ak­ku hält bei nor­ma­ler Nut­zung nicht mehr als zwölf Stun­den; wobei ich “nor­mal” wahr­schein­lich anders defi­nie­re, als vie­le mei­ner Beglei­ter.

Jeden­falls gab es aus­nahms­los Erstau­nen, als ich mein Han­dy an das mobi­le Akku­pack anschloss (ich habe so ein 12.000-mAh-Teil, das es wohl gar nicht mehr zu kau­fen gibt). „Was ist das?“, „Hast du eine Steck­do­se dabei?“, „Ziehst du jetzt Strom aus dei­ner Tasche?“ – die Nach­fra­gen waren viel­fäl­tig.

Dabei wur­de offen­bar, dass Men­schen außer­halb mei­ner Internetmenschen-Filterblase offen­bar nicht mit dem Kon­zept eines mobi­len Akku­la­de­ge­räts ver­traut sind. Nach­for­schun­gen erga­ben eine Mischung aus Nicht­wis­sen („Ach, sowas gibt’s?“) und Nicht­brau­chen („Mein Akku hält meis­tens ein­ein­halb bis zwei Tage.“ „Benutzt du dein Han­dy etwa nicht?“ „Doch.“ „Aha.“).

(Zuerst ver­öf­fent­licht im Tech­nik­ta­ge­buch.)

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7 KOMMENTARE

  1. Also außer auf Kon­fe­ren­zen hält auch mein Tele­fon tat­säch­lich einen Tag durch.

    (ich habe natür­lich trotz­dem einen 13000mAh-Anker-Akku dabei. und ein Lade­ge­rät. und noch ein wei­te­res Tele­fon … )

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