Ein Mann an einem Stehpult, auf das er sich mit einem Arm lehnt, den Zeigefinger an den Mund gehoben.

Petersberger Gespräche über Künstliche Intelligenz

Es ist schon ein paar Tage her, aber es gibt Inhal­te, die will ich nicht Face­book exklu­siv hin­ter­las­sen. Ich war am 16. Sep­tem­ber aus beruf­li­chen Grün­den bei den Peters­ber­ger Gesprä­chen 2017, eine Ver­an­stal­tung, die das Bon­ner Unter­neh­men Com­ma Soft seit vie­len Jah­ren durch­führt. Der exklu­si­ve Kreis der Teil­neh­mer soll­te die­ses Mal ein wenig auf­ge­bro­chen wer­den, indem die Vor­trä­ge live gestreamt und Social Media ein­ge­bun­den wurde.

Es war ein anre­gen­der Tag in der Vil­la Ham­mer­schmidt. Ich bin immer noch geflasht von den her­vor­ra­gen­den Vor­trä­gen zu Tech­nik, Künst­li­cher Intel­li­genz und wie das unse­re Gesell­schaft beein­flus­sen wird.

Eigent­lich alle Refe­ren­ten warn­ten sowohl vor zu viel Macht für die Algo­rith­men, beton­ten aber auch die enor­men Chan­cen, die KI bie­tet. Auf­zu­hal­ten ist sie sowie­so nicht, aber wir müs­sen als Gesell­schaft ler­nen, damit umzu­ge­hen. Natür­lich durf­ten unter den Teil­neh­mern auch die­je­ni­gen nicht feh­len, die immer noch glau­ben, bestehen­de deut­sche Ingenieurs- und Maschi­nen­bau­kunst rei­che, um die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Es ist aber auch schwer – auch das durf­ten wir ler­nen – bei expo­nen­ti­el­len Ver­än­de­run­gen noch mit­zu­kom­men. Der Mensch ist nur zu linea­rem Den­ken fähig. Dass wir viel­leicht schon in 25 Jah­ren die Sin­gu­la­ri­tät erreicht haben, wie Pro­fes­sor Schmid­hu­ber anschau­lich zeig­te, über­steigt auch mei­ne Vor­stel­lungs­kraft. Was pas­siert mit uns, wenn die Maschi­nen schlau­er sind als wir?

Dan­ke, Com­ma Soft AG, dass ich als Social-Media-Unterstützer dabei sein durfte!

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