19. Spieltag
SV Darmstadt 98
2:0
1. FC Nürnberg 
1:0 Akiyama (60.)
2:0 Marseiler (75.)
Unter Pinola, der für den rotgesperrten Klose das Team anleitete, begann der Club am Böllenfalltor erstaunlich frisch. Früh war Tempo drin, Lochoshvili prüfte den Darmstädter Torwart Schuhen, später bekam auch Porstner bei seinem Debüt zu einem Abschluss. Zoma zog Darmstadt immer wieder auseinander, Justvan hatte vor der Pause gleich doppelt die Möglichkeit, den guten Nürnberger Abschnitt zu krönen. Weil die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte und Schuhen zweimal stark blieb, stand es trotz klarer Feldvorteile nur 0:0 zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie langsam, aber deutlich. Darmstadt wurde stabiler, der Club verlor Rhythmus und Zugriff. Und dann reichte eine Ecke: Gruber legte ungewollt ab, Akiyama schlenzte sauber ins Eck. Entscheidend war weniger der Rückstand als die Reaktion: lange zu wenig, zu selten im letzten Drittel. Fast folgerichtig flog uns dann sogar die eigene Ecke um die Ohren: Der Darmstädter Marseiler vollendete nach Ecke Nürnberg einen eiskalten Konter, lupfte über Reichert zum 0:2. Davon erholte sich der Club nicht mehr.
Unterm Strich bleibt eine starke erste Hälfte ohne Ertrag und ein zweiter Durchgang, der zu passiv geriet.


Preußen Münster
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