24. Spieltag
Hertha BSC
2:1
1. FC Nürnberg 
⚽️ 1:0
Brekalo (20., Dudziak)
⚽️ 1:1
Baack (45+1., von der Hitz)
⚽️ 2:1
Brekalo (88.)
Die erste Hälfte begann mit einer Hertha, die erkennbar auf Wiedergutmachung aus war und den Club weitgehend in die eigene Ordnung drückte. Viel Zwingendes ließ Berlin zwar zunächst auch nicht liegen, aber Nürnberg fand im eigenen Ballbesitz kaum saubere Anschlussaktionen, kaum Entlastung über die Flügel, kaum Tiefgang. Das 0:1 durch Brekalo war dann weniger ein Ausrutscher als die Konsequenz aus zu wenig Zugriff und zu wenigen klaren Ideen nach vorn. Umso bemerkenswerter der Ausgleich: Ein Standardmoment, ein wacher Kopf von Baack – und plötzlich stand zur Pause ein 1:1, das sich eher wie ein Geschenk als wie ein erarbeiteter Ertrag anfühlte.
Nach dem Seitenwechsel wurde es lange Zeit eine Partie ohne Rhythmus und ohne echte Strafraumszenen. Nürnberg wirkte in dieser Phase vor allem darauf bedacht, die Räume zu schließen und das Remis zu verwalten, ohne selbst noch einmal spürbar nachzuschärfen. Hertha hatte mehr Ballbesitz und mehr Feldanteile, blieb aber erstaunlich stumpf – bis die Schlussphase das Spiel doch noch öffnete: Reichert musste gegen Schuler halten, auf der anderen Seite fehlte Zoma aus kurzer Distanz die Präzision. Und genau in diesen Minuten entschied dann individuelle Qualität: Brekalo zog von links nach innen und setzte den zweiten Abschluss so, dass am Ende wieder die effizientere Mannschaft gewann.
Unterm Strich bleibt ein Auftritt, der lange kontrolliert, aber selten konstruktiv war – und der durch zwei Szenen entschieden wurde, die Nürnberg nicht ausreichend verteidigte.


Fortuna Düsseldorf
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