28. Spieltag
Eintracht Braunschweig
1:1
1. FC Nürnberg 
⚽️ 0:1
Nzingoula (17., Zoma)
⚽️ 1:1
Mijatovic (61., Di Michele Sanchez)
Der 1. FC Nürnberg hatte in der ersten Halbzeit kein Spiel aufgezogen, das nach Glanz aussah, aber eines, das zunächst nach Kontrolle wirkte. Vieles blieb überschaubar, vieles auch zäh, doch der Club nutzte den einen guten Moment konsequent. Nach dem Ballgewinn schaltete Zoma sauber um, Nzingoula blieb vor dem Tor klar und erzielte mit einem wuchtigen Abschluss seinen ersten Treffer in der 2. Liga. Darüber hinaus war das keine Halbzeit, in der Nürnberg viel nach vorne entfaltete, aber es war eine, in der Braunschweig trotz gewisser Feldvorteile kaum gefährlich wurde. Gerade deshalb hatte die Führung zur Pause etwas Solides.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild deutlich. Nürnberg verlor an Präsenz, an Zugriff und an Klarheit im Spiel gegen den Ball. Braunschweig wurde druckvoller, kam häufiger in gute Zonen und kündigte den Ausgleich mehrfach an. Dass der Treffer dann über eine zu einfache Flanke und einen freien Abschluss fiel, passte zu einer Phase, in der der Club zu passiv wirkte und zu selten Entlastung schuf. Danach war es vor allem Reichert zu verdanken, dass aus einem wackligen Auftritt nach der Pause keine Niederlage wurde.
Unter dem Strich blieb ein Punkt, der sich nach dieser zweiten Halbzeit eher wie Schadensbegrenzung anfühlte. Nürnberg hatte effizient begonnen, ließ das Spiel danach aber zu weit aus der Hand gleiten.


Dynamo Dresden
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