29. Spieltag
Dynamo Dresden
0:2
1. FC Nürnberg 
😱 0:1
Koudossou (Eigentor, 56., Vermeij)
⚽️ 0:2
Bobzien (83., Lemmer)
In der ersten Halbzeit hatte der 1. FC Nürnberg kein schlechtes Spiel gemacht, aber eben auch keines, das echte Kontrolle ausgestrahlt hätte. Dresden war von Beginn an wach, robust in den Zweikämpfen und bei Standards immer wieder unangenehm. Der Club fand zwar zunehmend besser in die Partie und kam durch Yılmaz, Justvan und später noch einmal Zoma zu ordentlichen Szenen, doch in den entscheidenden Momenten fehlten Präzision und Entschlossenheit. Es war eine ausgeglichene erste Hälfte, in der Nürnberg durchaus seine Möglichkeiten hatte, ohne sich daraus einen wirklichen Vorteil zu erarbeiten.
Nach der Pause wirkte es zunächst so, als könnte der FCN das Spiel stärker an sich ziehen. Vor allem Zoma brachte mit seinem Tempo und seiner Direktheit Bewegung in die Angriffe. Der Club hatte außerdem mehr Ballbesitz. Umso bitterer war dann das unglückliche Eigentor von Koudossou, das dem Spiel eine ungünstige Richtung gab. Dresden zog sich danach etwas zurück, doch der Club fand gegen die kompakte Defensive zu selten klare Lösungen. Vieles blieb Stückwerk, vieles endete vor dem Strafraum, und wirklich zwingend wurde es kaum. Als Nürnberg in der Schlussphase mehr riskieren musste, lief die Mannschaft auch noch in den Konter zum 0:2.
Unter dem Strich war das eine Niederlage, die vor allem deshalb ärgerte, weil deutlich mehr möglich gewesen wäre. Der Club war nicht klar schlechter, aber in beiden Strafräumen schlicht nicht gut genug.


Arminia Bielefeld
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