Kommentar #SGFFCN: Derbysieger, again

2. Spieltag

Wappen SpVgg Greuther Fürth SpVgg Greuther Fürth 2:4 1. FC Nürnberg Wappen 1. FC Nürnberg

🥅 1:0 Wappen SpVgg Greuther Fürth Klaus (Hand­elf­me­ter, 22.)
⚽️ 1:1 Wappen 1. FC Nürnberg Sco­bel (26., Jus­t­van)
⚽️ 2:1 Wappen SpVgg Greuther Fürth Klaus (41., Srbe­ny)
⚽️ 2:2 Wappen 1. FC Nürnberg Jus­t­van (45+3., Sco­bel)
⚽️ 2:3 Wappen 1. FC Nürnberg Jus­t­van (54., Otto)
⚽️ 2:4 Wappen 1. FC Nürnberg Sco­bel (74., Fernandez)

Der Club brauch­te eini­ge Zeit, um in die­ses Der­by zu fin­den. Fürth war zunächst kla­rer, gefähr­li­cher und ging nach Janischs Hand­spiel ver­dient in Füh­rung. Nürn­berg ließ sich davon aber nicht aus der Par­tie brin­gen. Sco­bel ant­wor­te­te schnell, traf spä­ter noch die Lat­te, wäh­rend es auf bei­den Sei­ten wegen Abseits aberkann­te Tore gab. Nach Klaus’ 2:1 und Rei­cherts star­ker Para­de droh­te der FCN den­noch mit einem Rück­stand in die Pau­se zu gehen. Jus­t­vans abge­fälsch­ter Tref­fer in der Nach­spiel­zeit änder­te das – und sorg­te für ein 2:2, das sich Nürn­berg nach einer zuneh­mend bes­se­ren ers­ten Hälf­te ver­dient hatte.

Nach der Pau­se ver­än­der­te sich die Par­tie. Der Club hat­te mehr Ball­be­sitz und nutz­te die Für­ther Zurück­hal­tung. Jus­t­van trieb den Ball durchs Mit­tel­feld und voll­ende­te aus 18 Metern prä­zi­se zur ers­ten FCN-Führung des Tages. Ent­schei­dend war anschlie­ßend Rei­chert, der Klaus’ zwei­ten Elf­me­ter parier­te und damit den Aus­gleich ver­hin­der­te. Als Sco­bel nach einer Ecke zum 4:2 traf, war das Der­by ent­schie­den. Der Club kon­trol­lier­te die ver­blei­ben­de Zeit, Fürth fand kei­ne ernst­haf­te Ant­wort mehr.

Es war kein sou­ve­rä­ner Start, dafür eine bemer­kens­wer­te Reak­ti­on auf Rück­stän­de und schwie­ri­ge Pha­sen. Nürn­berg gewann das Der­by, weil die Mann­schaft mit zuneh­men­der Spiel­zeit kla­rer, effi­zi­en­ter und in den ent­schei­den­den Momen­ten bes­ser war.

Auf­stel­lung FCN: Rei­chert – Janisch (55. Masou­ras), Kalo­ge­ro­pou­los, Otto, Porst­ner – Mark­hiev, Fer­nan­dez (75. Ghrieb), Becker (75. Lubach) – Jus­t­van (88. Korn­wachs Bar­ju­an), Sco­bel (88. Gri­mal­di), Zoma

Letz­te 10 Pflicht­spie­le: S-U-N-U-S-U-S-U-☀️-S-S (BL-Saison: 1 S, 0 U, 0 N)
Tabel­len­platz: 1 ↑2 (6 Punk­te, +5 Tore) (Stand Sams­tag­nach­mit­tag)
Rele­ga­ti­ons­ab­stän­de: ↑ +2, ↓ +6
Nächs­tes Spiel: DFB-Pokal, Sams­tag, 22.08., 15:30 Uhr, gg. Wappen Viktoria Köln Vik­to­ria Köln (A)

Immer aktu­el­le Infos zum Club gibt es bei 🦣 Mast­o­don @1fcn und bei 🦋 Blues­ky @fcn!

4 Kommentare

  1. Mich beschäf­tigt vor allem der zwei­te Elf­me­ter für Fürth. Nicht, weil Rei­chert ihn hält, son­dern weil ein Der­by offen­bar so groß­zü­gig mit Wen­de­punk­ten aus­ge­stat­tet sein kann, dass irgend­wann selbst ein Straf­stoß nur noch wie ein wei­te­rer Ver­wal­tungs­akt wirkt.

    Zwei­mal Rück­stand, zwei­mal Aus­gleich, dann Füh­rung, gehal­te­ner Elf­me­ter, 4:2. Das ist für einen nor­ma­len Fuß­ball­nach­mit­tag eigent­lich zu viel Hand­lung. Ande­re Ver­ei­ne ver­tei­len so etwas auf einen Monat.

    Beson­ders ver­däch­tig ist aller­dings der Tabel­len­platz eins nach zwei Spiel­ta­gen. Sechs Punk­te, fünf Tore Plus und Der­by gewonnen.

    Als Club-Anhänger soll­te man in sol­chen Situa­tio­nen ver­mut­lich Ruhe bewah­ren. Eupho­rie wäre ver­früht, Auf­stiegs­träu­me unse­ri­ös und jede Form von Zuver­sicht his­to­risch riskant.

    Am bes­ten betrach­tet man die Tabel­le gar nicht.

    Man könn­te sonst anfan­gen, sie für eine Tat­sa­chen­be­haup­tung zu halten. 🦌

    1. Wah­re Wor­te, gelas­sen geschrie­ben. Natür­lich lehrt einen die Geschich­te, mehr als vor­sich­tig mit der Eupho­rie zu sein. Ande­rer­seits haben wir schon lan­ge nicht mehr über­haupt einen Grund dafür ver­spürt, des­halb genie­ße ich den Moment ein wenig. Mit aller Vorsicht.

      1. Und aus irgend­ei­nem Grund führt mich die­ser Dia­log gedank­lich zu Ser­gio Zara­te. Kei­ne Ahnung, warum...

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