DFB-Pokal, 1. Hauptrunde
Viktoria Köln
5:6 n.E.
1. FC Nürnberg 
⚽️ 0:1
Scobel (56., Markhiev)
⚽️ 1:1
Sponsel (90+6., Fallmann)
Elfmeterschießen:
1.
Justvan ✔ –
Sachse ✔
2.
Mandic ✔ –
Prokopenko ✔
3.
Markhiev ✔ –
Fallmann ❌
4.
Masouras ❌ –
Eisenhuth ✔
5.
Fernandez ❌ –
Swider ❌
6.
Otto ✔ –
Maboulou ✔
7.
Moustfa ✔ –
Jahn ❌
DFB-Pokal! Der ist für den Club oft nur einmal im Jahr. Zur ersten Runde durften wir wieder einmal nach Köln zur Viktoria reisen und es sollte ein ganz ähnliches Spiel werden wie vor fast genau sechs Jahren.
Der Club hatte in der ersten Hälfte vor allem Glück, dass Viktoria Köln mit seinen Chancen ausgesprochen großzügig umging. Nürnberg bekam trotz hohen Pressings kaum Zugriff auf die Partie und offensiv noch weniger zustande. Castelle, Otto und Kloss hätten die Gastgeber früh in Führung bringen können, während Scobels vermeintliches Tor wegen seines vorherigen Fouls nicht zählte. Dass es torlos in die Pause ging, war aus Nürnberger Sicht das Beste an diesen ersten 45 Minuten.
Nach der Pause wurde der FCN etwas aktiver, ohne die Partie gleich unter Kontrolle zu bekommen. Dafür genügte Scobel in der 56. Minute eine starke Einzelaktion zum 1:0. Anschließend boten sich zwar Gelegenheiten, das Spiel frühzeitig zu entscheiden, doch stattdessen durfte Köln weiter auf den Ausgleich hoffen – und bekam ihn in der sechsten Minute der Nachspielzeit. War ja irgendwie klar.
Die Verlängerung blieb weitgehend ereignislos, keiner wollte den entscheidenden Fehler machen. Also Elfmeterschießen. Dort vergab Nürnberg dann zweimal die Chance auf das Weiterkommen, ehe Reichert bei seiner zweiten Glanztat gegen den Kölner Jahn hielt und einen ziemlich mühsamen Pokalabend doch noch erfolgreich beendete.
Der Club kam also weiter, überzeugte dabei aber nur selten. An diesem Abend waren Scobels Qualität, Reicherts Paraden und eine beträchtliche Portion Kölner Abschlussschwäche ausschlaggebend. Aber am Ende fragt sowieso keiner, wie man Pokalsieger wurde.


Arminia Bielefeld
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