6. Spieltag
Karlsruher SC
0:1
1. FC Nürnberg 
⚽️ 0:1
Zoma (31., Fernandez)
Der Club hatte das Spiel in Karlsruhe von Beginn an bemerkenswert deutlich unter Kontrolle. 78 Prozent Ballbesitz zur Pause erzählten dabei ausnahmsweise ziemlich genau die Geschichte dieser ersten Hälfte. Nürnberg ließ den Ball und Karlsruhe laufen und musste eigentlich nur darauf warten, dass aus Kontrolle irgendwann Gefahr wurde. Nach Janischs erster Gelegenheit war es in der 30. Minute so weit: Fernandez und Scobel bereiteten vor, Zoma vollendete. Dass vom KSC anschließend kaum eine Reaktion kam, machte den Auftritt vom Club nur souveräner. Bis auf einen Wanitzek-Schuss nach einem Nürnberger Fehler ließ die Defensive nichts zu.
Nach der Pause änderte sich zunächst wenig. Nürnberg kontrollierte, Karlsruhe bemühte sich etwas nachdrücklicher, ohne Reichert ernsthaft zu beschäftigen. Erst der aberkannte Treffer von Pinto Pedrosa brachte einen kleinen Bruch in die Partie. Der FCN überließ den Gastgebern nun mehr vom Spiel und machte sich die Schlussphase damit unnötig unbequemer, als es angesichts der vorherigen Dominanz nötig gewesen wäre. Doch selbst in dieser Phase blieb Karlsruhe weitgehend ungefährlich. Ein geblockter Wanitzek-Schuss und Oflis Versuch aus der Distanz waren zu wenig, um den Nürnberger Sieg ernsthaft zu gefährden.
Am Ende stand ein knappes 1:0, das deutlich souveräner zustande gekommen war, als das Ergebnis vermuten ließ. Zomas Treffer reichte, weil der Club über weite Strecken sehr viel Kontrolle und sehr wenig zugelassen hatte.


VfL Wolfsburg
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