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Ich bin zum ers­ten Mal im Restau­rant „Bur­ger­lich“ in Köln. Dort gibt es eine in mei­nen Augen auf­re­gen­de Neue­rung im Gast­stät­ten­ge­wer­be: Ver­senk­ba­re Touch­screens, über die man die Bestel­lung aus­füh­ren kann.

*Ich fin­de das sehr prak­tisch. Ich kann mir in Ruhe mei­nen Bur­ger zusam­men­stel­len, eine Bei­la­ge und ein Getränk aus­wäh­len und ein­fach auf „Bestel­len“ drü­cken. Die Buchung wird dann abge­schlos­sen, indem man eine Art Scheck­kar­te an den Bild­schirm hält, die man am Ein­gang bekom­men hat. Am Ende des Besuchs wird dann über sie abge­rech­net, so wie man das von Restau­rants wie Vapia­no und Co. kennt.

Das Beson­de­re ist, dass man die gan­ze Zeit am Tisch sit­zen blei­ben kann. Alles, was bestellt wird, wird in kür­zes­ter Zeit von unter­schied­li­chen Ser­vice­kräf­ten ange­lie­fert.

Als mei­ne Beglei­tung ein Haar in ihrer Limo­na­de fin­det, ist auch das ein Fall für den Touch­screen. Ein­mal auf „Ser­vice“ gedrückt und in car­toon­haf­ti­ger Geschwin­dig­keit taucht eine jun­ge Frau neben uns auf: „Sie haben den Ser­vice geru­fen?“

*Ein­zi­ges Man­ko scheint die Sta­bi­li­tät der Hard­ware zu sein. Von den vier Bild­schir­men, die wir ins­ge­samt nut­zen woll­ten, funk­tio­nier­te nur einer (zufäl­lig mei­ner) tadel­los. Einer ließ sich erst mit Ein­satz grö­ße­rer Gewalt zum Auf­tau­chen aus dem Tisch bewe­gen. Ein ande­rer leuch­te­te zunächst nicht, spä­ter dann doch. Beim vier­ten war es genau umge­kehrt.

Davon abge­se­hen hat es mir jedoch sehr gefal­len, nicht bei jedem Geträn­ke­wunsch war­ten zu müs­sen, bis eine Bedie­nung in Sicht­wei­te kommt. Wobei es sicher auch Teil des Sys­tems ist, durch die ein­fa­che Bestell­mög­lich­keit ins­ge­samt mehr zu kon­su­mie­ren.

(Zuerst im Tech­nik­ta­ge­buch ver­öf­fent­licht.)


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