3. Spieltag
1. FC Nürnberg
4:1
Arminia Bielefeld 
⚽️ 1:0
Zoma (11., Becker)
⚽️ 2:0
Janisch (22., Becker)
⚽️ 3:0
Markhiev (38., Porstner)
⚽️ 4:0
Markhiev (67., Zoma)
⚽️ 4:1
Wörl (76.)
Das Wichtigste zuerst: Kurz vor dem Spiel machte Sportvorstand Joti Chatzialexiou klar: Zoma bleibt. Die Freude, die alle beim Club verspüren, muss man nur noch dem Gesicht Zomas mitteilen, der wirkte, als hätte er lieber andere Pläne verfolgt. Nun, solange er seine Tore abliefert … Und damit zum Spiel:
Das 3:0 zur Pause erzählte nur einen Teil der Geschichte. Der Club war Bielefeld nicht derart überlegen, wie es der Spielstand vermuten ließ, hatte aber etwas, das in solchen Partien völlig genügte: Konsequenz. Zoma löste das 1:0 stark, Janisch nahm Beckers Flanke sehenswert zum 2:0 und Markhiev profitierte beim dritten Treffer von Russos Abfälschung. Bielefeld spielte durchaus mit und erhöhte vor der Pause sogar den Druck. Reichert sorgte mit zwei guten Paraden dafür, dass aus einem komfortablen Vorsprung kein etwas komplizierterer wurde.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Bielefeld noch einmal, dem Spiel eine andere Richtung zu geben, fand offensiv aber kaum Mittel. Nürnberg musste deshalb nicht mehr viel investieren und bekam über Konter trotzdem seine Gelegenheiten. Markhiev machte mit dem 4:0 und seinem zweiten Treffer endgültig alles klar. Der Fehler von Fernandez ermöglichte Wörl zwar noch ein bemerkenswertes Tor aus großer Entfernung, mehr als ein Schönheitsfehler war das an diesem Abend aber nicht.
Der Club gewann deutlich, weil er seine Möglichkeiten wesentlich besser nutzte als der Gegner. Das 4:1 fiel vielleicht etwas zu hoch aus, verdient war der Sieg trotzdem. Mit vier Siegen aus den ersten vier Pflichtspielen stehen wir erstaunlich gut da und dürfen weiter von ganz oben in der Zweiten Bundesliga grüßen.


Holstein Kiel
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