Tag, ich bin der Neue.
Nein Quatsch, eigent­lich bin ich hier die Urlaubs­ver­te­tung. Qua­si der Blog­wart, der hier auf­passt wäh­rend der Haus­herr nicht da ist.

Zum Ein­stieg dach­te ich, ich stell’ mich erst­mal vor: Nor­ma­ler­wei­se fin­den Sie mich drü­ben im jawl, da fin­den Sie auch alles, was sonst noch inter­es­sant sein könn­te. (Wenn Sie Fra­gen haben: Immer her damit)
Und ken­nen gelernt hab ich den Haus­herrn damals™ vor über zehn Jah­ren, Sie wis­sen schon, als außer dem Haus­herrn und mir noch kei­ner blogg­te. Naja, fast keiner.

Viel unter­halt­sa­mer aber ist eigent­lich die Geschich­te, wie ich Johan­nes dann auch mal live ken­nen gelernt habe: Da kam ich näm­lich gera­de aus dem Urlaub im Süden und mach­te Zwi­schen­stop bei der Tan­te mei­ner frisch ange­trau­ten Liebs­ten. Die­se Tan­te wie­der­um leb­te rein zufäl­lig in dem glei­chen Ort wie der Johan­nes damals. Und so beschloss ich sehr spon­tan im Urlaub, mich doch ein­fach mal bei einem die­ser Blog­ger ein­zu­la­den. Zum Früh­stücks­kaf­fee. Ein Blog­ger­tref­fen, wie aufregend!
Wenn ich mich rich­tig erin­ne­re, ver­schlang der Auf­ent­halt in einem inta­lie­ni­schen Inter­net­ca­fe geschätzt eine Mil­li­on (Lire), aber mei­ner Ein­la­dung wur­de ent­spro­chen und so saß ich dann an Johan­nes’ (und Clau­di­as) Früh­stücks­tisch. Das war sehr nett, rela­tiv unspek­ta­ku­lär und wir freu­ten uns, uns mal ken­nen gelernt zu haben.

Viel mehr Ner­ven ließ aber vor allem mei­ne Schwie­ger­tan­te, die hun­dert Meter wei­ter in einem Cafe saß und fest davon über­zeugt war, dass ich jetzt gera­de gemeu­chelt wür­de. Naja, oder wenigs­tens aus­ge­raubt oder aber zumin­dest - naja, irgend­was halt, was einem so pas­siert, wenn man sich bei wild­frem­den Men­schen, die man nur aus die­sem Inter­net kennt, zum Früh­stück trifft. Kann ja nicht gut­ge­hen, sowas.

Johan­nes und ich tref­fen uns mit einem gan­zen Hau­fen ande­rer net­ter Inter­net­men­schen inzwi­schen min­des­tens ein­mal im Jahr, Blog­ger­tref­fen sind inzwi­schen fast schon wie­der total out oder hei­ßen ein­fach nicht mehr so, nur die Tan­te, die fin­det das alles immer noch rela­tiv spoo­ky. Das mit die­sen jun­gen Men­schen aus dem Internet.

Und jetzt ver­su­che ich her­aus­zu­fin­den, was die­se Ente hier macht.
Herz­lichst, Ihr Chris­ti­an aussem jawl

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4 Kommentare

  1. Unglaub­lich, es gibt sogar eine Urlaubs­ver­tre­tung ... hal­lo Christian. :)
    Hat dich der Han­nes auch ver­pflich­tet die »Glubb«-Spiele zu kom­men­tie­ren oder obliegt das nur ihm?

  2. Tja, ver­pflich­tet bin ich ja eh für gar nichts, aber ich hat­te schon vor, mir da einen Kom­men­tar aus den Fin­gern zu sau­gen. Da ich abso­lut kei­ner­lei Ahnung von Fuß­ball im all­ge­mei­nen und vom Dings, also hier, sei­nem Club im beson­de­ren habe dürf­te das ziem­lich lus­tig werden.

  3. Auf den Club-Bericht hast du wahr­schein­lich aus Grün­den der Pie­tät verzichtet. ;-)

    An das Tref­fen kann ich mich noch sehr gut erin­nern. Es war tat­säch­lich das ers­te Blog­ger­tref­fen und das zwei­te Mal über­haupt, dass ich jeman­den aus dem Inter­netz ken­nen­ge­lernt habe. Und ich weiß auch noch genau, dass ich an dem Tag einen neu­en Foto­ap­pa­rat erhal­ten hat­te, des­halb gibt es sogar Beweis­fo­tos von dem Tref­fen. Die ich natür­lich nicht ver­öf­fent­li­chen wer­de, im all­ge­mei­nen Interesse.

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