Ver­mut­lich dau­ert es nicht mehr lan­ge, bis das start­rek­sche Bea­men Rea­li­tät wird. Dar­auf deu­ten ja ande­re Erfin­dun­gen hin, die in Star Trek gemacht wur­den und heu­te Rea­li­tät sind. Bevor wir aber jeder­mann erlau­ben, sich hin und her zu bea­men wie es gera­de passt, müs­sen wir drin­gend ein paar Fra­gen klä­ren.

  1. Was pas­siert in den schö­nen Regio­nen, am Meer, in den Ber­gen und so wei­ter? Wo sol­len all die Leu­te hin?
  2. Was pas­siert mit unwirt­li­chen Regio­nen, die dann nicht mehr bevöl­kert wer­den?
  3. Wohin mit dem gan­zen Teer und Beton, wor­aus heu­te noch die Stra­ßen bestehen?
  4. Und mit den Trans­port­mit­teln?
  5. Kön­nen wir uns Umschu­lungs­maß­nah­men für Mil­lio­nen Bediens­te des öffent­li­chen Nah- und Fern­ver­kehrs leis­ten?
  6. Ganz zu schwei­gen von den wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen auf die gesam­te Automobil- und Zulie­fe­rer­in­dus­trie!
  7. Brau­chen wir noch Büros? Oder arbei­ten wir dann alle am Strand? Wie ver­trägt sich das mit deut­scher Prä­senz­kul­tur?
  8. Gibt es dann über­haupt noch so etwas wie „deutsch“?
  9. Wer betreibt die Bea­mer? Von wem wer­den sie finan­ziert?
  10. Müs­sen Beam-Beamte für die tech­ni­sche War­tung ange­stellt wer­den?
  11. Ist deren Berufs­be­zeich­nung Scot­ty?
  12. Wie ver­hin­de­re ich, dass sich Ein­bre­cher in mei­ne Woh­nung bea­men?
  13. Wie sicher ist das Bea­men? Hört die NSA mit?
  14. Und denkt über­haupt mal jemand an die Kin­der?

Erst, wenn wir die­se (und wei­te­re?) gesell­schaft­li­chen Fra­gen geklärt haben, kön­nen wir uns den tech­ni­schen Details zuwen­den:

  • Was tun, wenn ich bei den Ziel­ko­or­di­na­ten ver­rut­sche und mich in einem Berg rema­te­ria­li­sie­re?
  • Wohin mit dem Arm in Ber­lin, wenn der Rest des Kör­pers schon auf Mau­ri­ti­us ist?
  • Ver­ur­sacht Bea­men Kopf­schmer­zen?
  • Et cete­ra.

* * *

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5 KOMMENTARE

  1. »Ich reis­te mal per Tele­port
    Mit Jan und Klas und Hein.
    Jan stahl der Pau­la ihr Her­ze weg.
    Und ich nahm Kla­sens Bein«

    (Dan­ke an Dou­glas Adams und einen unbe­kann­ten Über­set­zer dafür)

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