Lie­bes Tagebuch,

schon wie­der eine Woche rum! Wie die Zeit ver­geht, herr­je, herrje.

Martin Schneider beim Webmontag BonnDie Woche star­te­te direk­temang mit Arbeit und einem Vor­trag beim Web­mon­tag Bonn, einer sehr net­ten und infor­ma­ti­ven Ver­an­stal­tung. Die Loca­ti­on in einem Wasch­sa­lon­kaf­fee ist sehr alter­na­tiv, aber nicht unbe­dingt bea­mer­ge­eig­net. Mar­tin Schnei­der ali­as @schneyra (sie­he Bild; von mir gibt es mei­nes Wis­sens kei­nes) stell­te das Tool Tweet­nest vor, mit dem man alle (!) eige­nen Tweets sichern kann. Ich hat­te das schon vor­her mal bei mir instal­liert, aber nicht ver­stan­den, dass man da natür­lich nicht via API sei­ne gan­zen Tweets rein­ho­len kann, weil die bei 3200 Tweets Schluss macht, son­dern ergän­zend auch das von Twit­ter zur Ver­fü­gung gestell­te Archiv impor­tie­ren muss. Das ist alles bei Tweet­nest nicht sehr gut doku­men­tiert oder gar intui­tiv, des­halb hat­te sich der Abend für mich schon an die­ser Stel­le gelohnt, denn nun funk­tio­niert mein per­sön­li­ches Twitter-Archiv endlich.

Nach all die­sen Geis­tes­blit­zen stell­te ich dann noch die Iron­blog­ger vor, mit bis­lang wenig Erfolg in punc­to Neu­mit­glie­dern, dafür mich echt kri­ti­schen Rück­fra­gen. Aber immer­hin habe ich nun drei, vier Fol­lower mehr bei Twitter.

Biergarten meer sehenAm Fol­ge­tag trank ich schon wie­der Bier, denn ich war in einem -gar­ten. Im Hin­ter­hof des von vor­ne ziem­lich unschein­ba­ren „meer sehen“ kann man zwar kein Meer sehen und auch sonst soll­te man die Fin­der die­ses Namens zusam­men mit der Unschein-Bar, der Furcht-Bar und dem Fri­seur­sa­lon Vorhair-Nachhair in eine Rei­he stel­len und – las­sen wir das. Auf jeden Fall ist der Hin­ter­hof sehr beschau­lich, da kann man es gut aushalten.

Am Wochen­en­de saßen wir schon wie­der im Auto und roll­ten ein­mal die A3 rauf und wie­der run­ter (oder umge­kehrt, das ist mir jetzt nicht so klar). Kern­ziel war der Besuch einer Vor­stel­lung von Ham­let im Frei­luft­thea­ter der Lui­sen­burg­fest­spie­le. Wie immer ein schö­nes Ereig­nis, tol­le Insze­nie­rung, und mir war das ers­te Mal seit drei Wochen mal wie­der kalt, was für ein schö­nes Gefühl. Flan­kiert wur­de das Wochen­en­de von Fami­li­en­an­ge­le­gen­hei­ten, es war toll. Aller­dings habe ich echt die Schnau­ze voll vom Auto­fah­ren. Wie erfreu­lich, dass ich auch in den nächs­ten Wochen – ach, Sie wer­den es an die­ser Stel­le zu gege­be­ner Zeit lesen.

Luisenburgfestspielbühne

Die Woche, lie­bes Tage­buch, war okee. ★★★★✩

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