* Wulff-Jagd: Er­legt, aber frei­ge­spro­chen
Ron­nie Grob ana­ly­siert die Causa Wulff aus Me­di­en­sicht und äu­ßert Sor­gen: „Wenn in Zu­kunft ‚In du­bio con­tra reo‘ statt ‚In du­bio pro reo‘ gilt, ist das eine be­denk­li­che Ent­wick­lung. Sie würde be­deu­ten, dass ein Ver­dacht, den Jour­na­lis­ten he­gen, im­mer an­ge­bracht ist, egal, wie die Be­weis­lage aus­sieht.“ Wenn wir mal ehr­lich sind, ist diese Ent­wick­lung schon längst im Gange. Skan­dale ver­kau­fen sich nun­mal bes­ser als sach­li­che Ab­wä­gun­gen. (via turi2)

* 13 Fak­ten, die Buz­zfeed über (Medien-) Deutsch­land wis­sen muss
Al­les sehr rich­tig und auf die Punkte ge­bracht. Bis auf den drei­zehn­ten na­tür­lich, aber der ist im­mer­hin ein gu­tes Bei­spiel für Mar­ke­ting. (via Fe­lix Schwen­zel)

* Neues aus der Zu­kunft
Ein zwei­wö­chent­li­cher News­let­ter, in dem über die gu­ten Sei­ten be­rich­tet wird: Dinge, von de­nen man vor fünf Jah­ren noch nicht dachte, dass sie mög­lich wä­ren. (via Chris­tian Fi­scher)
Ser­vier­vor­schlag: Dazu passt gut das Tech­nik­ta­ge­buch.

* Su­per­geile und su­per­un­geile Wer­bung
Lutz Meier kommt von der Edeka-Supergeil-Kampagne und den DHL-Fake-Videos zu Jung von Matt und da­mit zur (Schein-)Abhängigkeit der Wer­be­bran­che von den gro­ßen Krea­tiv­prei­sen. Sau­ber ar­gu­men­tiert kann man dann am Ende auch ver­ste­hen, warum JvM-Konkurrentin Preuss wohl­wol­lend über die Supergeil-Kampagne äu­ßert: „Die größte Leis­tung bei dem Film liegt nicht in der Idee sel­ber, son­dern darin, dass sie es ge­schafft ha­ben, den Kun­den da­von zu über­zeu­gen.“

* Ame­rica Doesn’t Read Much, Says Map
Und Deutsch­land liest ge­nauso we­nig. We­ni­ger als sechs Stun­den pro Wo­che nimmt man hier­zu­lande et­was mit Buch­sta­ben in die Hand. Im­mer­hin ist Deutsch­land in der Liste ganz weit hin­ten, wenn es um die Zeit geht, die man Com­pu­ter bzw. In­ter­net nicht für die Ar­beit ver­wen­det. Kul­tur­pes­si­mis­ten kön­nen also sa­gen: Viel­leicht le­sen die Deut­schen nicht gar so viel, aber we­nigs­tens ver­schwen­den sie ihre Zeit nicht im In­ter­net!

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