Linktipps

* Gun­ter Du­eck beim Bar­Camp Ar­bei­ten 4.0
Gun­ter Du­eck mit ei­nem sei­ner wirk­lich gu­ten Vor­träge. Lohnt sich sehr.

* Gute und böse Com­pu­ter­bil­der: Der Realismus-Mythos von Mad Max: Fury Road
Alex Matz­keit be­schreibt, wie der neue Mad-Max-Film ge­fei­ert wird, weil er an­geb­lich nicht mit Com­pu­ter­tech­no­lo­gie ver­än­dert wurde. Tat­säch­lich ist fast der ganze Film aber nach­be­ar­bei­tet wor­den. Den­noch ist da was an­ders: Die Um­ge­bung wurde fri­siert, aber nicht die Stunt­sze­nen. Alex schluss­fol­gert: „Die Zuschauer_innen schei­nen zu spü­ren, dass sich hier echte Men­schen in Ge­fahr be­ge­ben, auch wenn um sie herum fast nichts so aus­sieht, wie in der Rea­li­tät. Sie schei­nen un­be­wusst zu un­ter­schei­den zwi­schen ‚bö­sen‘ Com­pu­ter­bil­dern, die Rea­lis­mus er­set­zen, und ‚gu­ten‘ Com­pu­ter­bil­dern, die Rea­lis­mus er­wei­tern.“

* Un­ter­neh­mens­be­ra­ter ge­ben sich als Workaho­lics aus
Da wird die ganze Idio­tie der be­ra­ten­den Ar­beits­welt deut­lich. Be­ra­ter sol­len stän­dig ver­füg­bar sein, keine Frei­zeit ha­ben, ihre Fa­mi­lie und ihr Pri­vat­le­ben ver­nach­läs­si­gen, um im Job vor­an­zu­kom­men. Viele beu­gen sich dem Sys­tem. Die Re­bel­len leh­nen sich nicht of­fen auf, son­dern ho­len sich die Frei­zeit, die sie ver­die­nen, heim­lich. Schlimm ge­nug, aber das be­deu­tet dann Fol­gen­des: „Auch am Wo­chen­ende ver­su­che er [ein Be­ra­ter, der heim­lich Frei­zeit hat –Anm. JM], nicht mehr als zwei Stun­den zu ar­bei­ten.“ Was für ein per­ver­ses Sys­tem. (via vie­len bei Face­book)

* Finn­land hat das eu­ro­pa­weit er­ste Grundeinkommens-Experiment be­schlos­sen
Die Wahr­heit un­ter der rei­ße­ri­schen Über­schrift hält lei­der nicht, was sie ver­spricht. Das be­din­gungs­lose Grund­ein­kom­men wurde le­dig­lich in den Ko­ali­ti­ons­ver­trag der neuen fin­ni­schen Re­gie­rung ge­schrie­ben. Aber im­mer­hin, viel­leicht wird es ja was. Ich bin ein gro­ßer Fan ei­nes be­din­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­mens. Man sollte es we­nigs­tens ein­mal aus­pro­bie­ren. Es gibt Ne­ga­tiv­punkte, aber ich sehe vor al­lem die Chan­cen auf eine ge­rech­tere Welt und auf ein har­mo­ni­sche­res Mit­ein­an­der, von dem ich Hip­pie doch im­mer träume. (via @nerotunes)

Foto: Shut­ter­stock

5 KOMMENTARE

  1. Hätte nicht ge­dacht, dass so­viele Un­ter­neh­mens­be­ra­ter so große Pro­bleme mit Rei­se­be­reit­schaft ha­ben…

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