#bloggerfuerfluechtlinge

Ich mag es sehr, wie das So­cial Web im­mer wie­der seine so­ziale Seite zeigt. Wie man im­mer öf­ter fest­stel­len kann, dass die­ses In­ter­net eben nicht nur ein un­per­sön­li­ches Me­dium ist. Auch hier sind Men­schen, die sich um an­dere Men­schen sor­gen.

Die Ak­tion #blog­ger­fu­er­flu­echt­linge macht das ein­mal wie­der sicht­bar. Nico LummaSte­van PaulKarla Paul und Paul Hui­zing ha­ben die In­itia­tive ins Le­ben ge­ru­fen, die vor al­lem in­for­mie­ren soll, wie man Flücht­lin­gen hel­fen kann. Die aber auch zei­gen soll, dass wir Blog­ger und Social-Media-Leute zu­sam­men­ste­hen ge­gen den Hass und die völ­lige Em­pa­thie­lo­sig­keit, die in ei­ni­gen Ecken sicht­bar wird.

Auch in mei­ner Fa­mi­lie gibt es eine Flucht­his­to­rie. Auch meine Groß­el­tern muss­ten flie­hen, um Krieg, Hun­ger und der Angst zu ent­kom­men. In fast je­der Fa­mi­lie muss es Er­leb­nisse ge­ben, die nicht mehr als zwei Ge­ne­ra­tio­nen weit weg sind. Aber selbst wenn nicht, braucht man diese Ge­schich­ten nicht, um Mit­ge­fühl zu ha­ben. Nur ein we­nig An­stand ge­nügt, um zu mer­ken, dass wir in Deutsch­land die ver­dammte Pflicht ha­ben, Men­schen zu hel­fen, die nicht so viel Glück mit ih­rer Hei­mat hat­ten.

Also lasst uns was tun! Man kann Geld spen­den; wo­bei ich gar nicht der Mei­nung bin, dass es in die­ser Sa­che die be­ste Op­tion ist. Sach­spen­den sind viel nö­ti­ger und die gibt man am bes­ten vor Ort ab. Für Bonn habe ich schon ein­mal auf­ge­schrie­ben, wo man sich in­for­mie­ren kann. An­sons­ten gibt es hier noch eine Menge nütz­li­cher Links mehr.

Dar­über hin­aus finde ich es vor al­lem wich­tig, dass wir den Flüch­ten­den bei­ste­hen, dass wir ih­nen das Ge­fühl ge­ben, in Deutsch­land et­was vor­zu­fin­den, das sie schon lange nicht mehr er­lebt ha­ben: Ruhe, Frie­den, Si­cher­heit. Dazu tra­gen per­sön­li­che In­itia­tive und Em­pa­thie bei.

Bild oben: Tol­la­bea

22 KOMMENTARE

  1. Hab ge­rade den Kin­dern noch­mal ge­zeigt, dass ihr Flug­zeug und ihr Schiff jetzt den Flücht­lings­kin­dern Freude ma­chen, ihre Re­ak­tion war wun­der­voll: „Wie schön, Papa! Gut, dass wir das ge­macht ha­ben!“ <3

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