Screenshot erster Tweet

Ich habe keine Ahnung, was meine ers­ten Worte im soge­nann­ten ech­ten Leben waren. Wahr­schein­lich so etwas Gehalt­vol­les wie „Dada“. Das Gute ist, dass man in sozia­len Netz­wer­ken meis­tens sehr ein­fach erste Worte nach­voll­zie­hen kann. Und die sind eher sel­ten wirk­lich his­to­ri­sch bedeut­sam. Sie sind eher wie „Das Pferd frisst kei­nen Gur­ken­sa­lat“, wobei das in einem sozia­len Netz­werk sogar noch eini­ger­ma­ßen in Ord­nung wäre. Nicht son­der­lich krea­tiv, aber in Ord­nung.

Ich habe mal nach­ge­se­hen, wie ich mich in den Netz­wer­ken zum ers­ten Mal aktiv gemel­det habe. Jeden­falls soweit ich das noch nach­voll­zie­hen konnte. Nichts davon eig­net sich für meine Bio­gra­fie.

  • Face­book:1 „zwit­schert Staf­feln 1 und 2 von Strom­berg geschaut.“ (Link. So im Rück­blick scheine ich Face­book in den ers­ten zwan­zig Jah­ren nur als Twitter-Zweitverwertungsplatz benutzt zu haben.)
  • Twit­ter: „Mal sehen, ob das funk­tio­niert...“ (Link)
  • Goo­gle+: „Ach, hier sind ja auch schon wie­der alle. Was ist das nächste Big Thing?“ (Link)
  • Ins­ta­gram: Ein unschar­fes Foto vom Kater
  • Pin­te­rest: „Den Din­gen auf den Grund gehen“ (Foto in das Latte-Macchiato-Glas)
  • Vine: „Rai­ned“ (Link)
  • Ello: „Hello? HELLO!“ (Link)
  • TPO: „Was denn das schon wie­der hier?“ (Link)

Hm, habe ich irgend­ein wich­ti­ges Netz­werk ver­ges­sen? Ja, Stu­diVZ, das ist lei­der das ein­zige Netz­werk, von dem ich mich aktiv und absicht­lich abge­mel­det habe.

Was waren denn eure ers­ten Worte?

  1. Das Facebook-Archiv ist ganz gro­ßes Kino. In der Time­line zurück­ge­hen kos­tet unge­fähr eine halbe Lebens­zeit, das down­load­bare Archiv ist bemer­kens­wert unvoll­stän­dig. Ich habe keine Garan­tie, dass das hier rich­tig ist.

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