5. August 2019: #WMDEDGT

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WMDEDGT“ steht für „Was machst du eigent­lich den gan­zen Tag?“. Am 5. jedes Monats ruft Frau Brül­len dazu auf, ein Tages­pro­to­koll zu füh­ren.

Es ist Mon­tag, es ist kein ganz nor­ma­ler Mon­tag, aber das wäre ja auch lang­wei­lig.

[7:45] Ding­dong, der Wecker nimmt irri­ger­wei­se an, ich sei aus­ge­schla­fen. Dabei war er doch die gan­ze Nacht dabei und weiß, wie unru­hig sie war. Aber naja, mit Weckern dis­ku­tiert man nicht. Man snoozt sie.

[7:55] Na gut, es hat ja doch kei­nen Sinn. Auf­ste­hen.

[8:30] Am Früh­stücks­tisch klap­pe ich den Lap­top auf und fan­ge mit dem Arbei­ten an. Ich habe nach­her einen Zahn­arzt­ter­min in Köln und fah­re vor­her nicht erst noch ins Büro.

[10:40] Nach rund 40 Minu­ten Fahrt bin ich ange­kom­men und muss kei­ne zwei Minu­ten war­ten, da holt mich schon eine Frau aus dem War­te­zim­mer ab, die ich noch nie gese­hen habe. Ohne wei­te­re Umschwei­fe fragt sie mich, ob ich denn jetzt schon Vater sei. Erst im Ver­lauf des Gesprächs stellt sich her­aus, dass sie weder Hell­se­he­rin ist, noch eine regel­mä­ßi­ge Lese­rin mei­nes Blogs, son­dern dass sie schon mei­ne Frau vor eini­gen Wochen behan­del­te und jetzt auch mich bear­bei­tet, denn mei­ne ange­stamm­te PZR-Kraft ist selbst neu­er­dings schwan­ger. Wir quat­schen bestimmt eine hal­be Stun­de lang, bevor es end­lich an die Behand­lung geht. Die ist dafür dann aber auch in 15 Minu­ten been­det.

[12:00] Frü­her als ursprüng­lich gedacht tref­fe ich im Büro ein. Es hilft nichts, ich muss arbei­ten.

[17:45] Nach Team- und Ein­zel­mee­tings und ein biss­chen „rich­ti­ger“ Arbeit habe ich dann auch genug von mei­nem lan­gen Tag und mache ein wenig frü­her Fei­er­abend. Zur­zeit ist Som­mer­loch bei uns und ich bin sehr froh dar­über, weil ich das Life in Work-Life-Balance gera­de etwas stär­ker beto­nen möch­te.

[19:00] Zum Abend­essen gibt es selbst­ge­mach­te Piz­za und eine Doku über Ber­li­ner Rei­ni­gungs­kräf­te.

[20:30] Der Club hat das Mon­tags­spiel, also sit­ze ich vor dem Fern­se­her und sehe mir an, wie er von Ham­burg fach­ge­recht zer­legt wird.

[23:00] Ab ins Bett, noch eine Fol­ge Stran­ger Things gucken.

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