Highlights im November

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Die­ser ekli­ge, kal­te, nas­se Monat ist nun auch vor­bei. Den hal­ben Monat habe ich zuhau­se ver­bracht, Grün­de sie­he unten. Die ande­re Hälf­te fror ich im Büro. Dan­ke, Putin, dass es jetzt über­all arsch­kalt ist!

Sonst­so:

  • 49% der Zeit ver­brach­te ich laut Auf­zeich­nung wach, 33% der Zeit schla­fend zuhau­se. Die Sta­tis­ti­ken sind für die­sen Monat aber Murks, weil ich einer­seits wäh­rend der Krank­heit nicht immer die Schlaf-App lau­fen ließ, ande­rer­seits die Näch­te, die gemes­sen wur­den, nicht immer schla­fend ver­brach­te (son­dern hus­tend, frie­rend, schnie­fend oder das Kind versorgend).
  • 13% der Zeit war ich im Büro oder für den Job unter­wegs. Ich habe schon mal mehr gearbeitet.

Und gab es auch High­lights? Aber ja:

1️⃣ Vorstand im Kita-Förderverein

Ich bin jetzt im Vor­stand des För­der­ver­eins der Kita von Klein-Lea und damit so ein Typ Vater, über den ich frü­her gelacht habe. Beim Eltern­bei­rat habe ich mich noch zurück­ge­hal­ten, aber auch da hat­te ich schon den Wil­len, den Ort mit­zu­ge­stal­ten, an dem mei­ne Toch­ter die nächs­ten drei Jah­re ver­bringt – und am bes­ten spä­ter auch noch mein Sohn, also reden wir über die kom­men­den sechs Jah­re. Und ein För­der­ver­ein ist eine net­te Ange­le­gen­heit, denn wir haben das Geld, das wir groß­zü­gig für Din­ge aus­ge­ben kön­nen, die die Kita benö­tigt, aber nicht aus dem städ­ti­schen Haus­halt bezah­len kann oder darf. Trotz­dem es ist auch Arbeit. Wir müs­sen Ange­bo­te und Prei­se recher­chie­ren, Din­ge kau­fen und Fes­te unter­stüt­zen, damit neue Mit­glie­der hin­zu­kom­men und Spen­den flie­ßen. Man ver­bringt Aben­de in der Kita und am Han­dy. Mal sehen, wann ich es bereue. Bis jetzt ist die Lust auf die Auf­ga­be noch größer.

2️⃣ FuckUp Nights Bonn in der Krypta

Die schon zehn­te Aus­ga­be der Bon­ner Fuck­Up Nights haben wir in der Kryp­ta der Kreuz­kir­che ver­an­stal­tet. Das war mal ein ganz ande­rer, inter­es­san­ter Ort. Kalt war es, aber auch sehr schön. Und ich hat­te extrem viel Spaß am Mode­rie­ren. Die vor­he­ri­ge Aus­ga­be hat­te ich aus Grün­den ver­passt, jetzt durf­te ich wie­der ran und tol­le Speaker:innen auf der Büh­ne am Altar begrü­ßen. Sie­he selbst:

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3️⃣ Grippe in the house

Ins­ge­samt zwei Wochen lagen wir als Fami­lie flach, schön eine:r nach der:dem ande­ren. Am schlimms­ten traf es Klein-Lea, die die kom­plet­ten zwei Wochen deran­giert war und neben der Grip­pe auch noch ein biss­chen mehr mit­nahm. Ich war drei Tage im Fie­ber­de­li­ri­um, aber mit zwei klei­nen Kin­dern kann man sich lei­der nicht ein­fach mal ins Bett legen und aus­ku­rie­ren. Ich lag trotz­dem viel rum und schlief viel, immer mit Klein-Lea im Arm, die meh­re­re Tage lang kei­ne Minu­te von mei­ner Sei­te wich. Kaum konn­te ich wie­der eini­ger­ma­ßen gera­de ste­hen, erwisch­te es die Kin­des­mut­ter – gutes Timing eigent­lich, bedeu­te­te aber auch, dass ich nicht wie­der lang­sam ins Leben zurück­fin­den konn­te, son­dern auf ein­mal allein­er­zie­hend war.

Ver­passt haben wir den sieb­zigs­ten Geburts­tag der Hühn­ero­ma1. Das war sehr scha­de, ich hat­te mich schon gefreut, einen Teil der wei­te­ren Ver­wandt­schaft wie­der­zu­se­hen. Wir holen den Besuch nach, aber dann wird die Grup­pe klei­ner sein.

Ein wenig zu vor­ei­lig war ich dann auch, als ich zum ers­ten Mal wie­der einen vol­len Tag im Büro saß und danach beim Digitalen-Bonn-Meetup bei Akti­on Mensch dabei war (inklu­si­ve Hüpf­bild). Ich kann mich nur noch bruch­stück­haft an die Ver­an­stal­tung erin­nern, ging bei der erst­bes­ten Gele­gen­heit nach Hau­se und war danach voll­kom­men platt. Da hat­te ich mei­ne Kräf­te deut­lich überschätzt.

Aber gut, am Ende des Monats haben wir alles über­stan­den. Übrig bleibt nur ein ekli­ger tro­cke­ner Hus­ten, der mich noch in den Dezem­ber begleitet.

4️⃣ Johannes im Fernsehen

Ich war mal wie­der – zusam­men mit Sascha – in der WDR Lokal­zeit ver­tre­ten. Es ging um Mast­o­don und unse­ren Bonn​.social-Ser­ver. Die Dreh­ar­bei­ten haben sehr viel Spaß gemacht und ich glau­be, das hat man dem Bei­trag auch ange­se­hen. Und wie ich spä­ter her­aus­fand, wur­de er nicht nur in Bonn, son­dern auch in Köln aus­ge­strahlt. Ich habe sel­ten so viel Feed­back zu einem Fern­seh­auf­tritt erhal­ten. Das war schön.

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  1. Den Namen hat sie von Klein-Lea, weil sie auf einem Bau­ern­hof mit Hüh­nern wohnt.
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