21. Spieltag
SC Paderborn
2:1
1. FC Nürnberg 
🥅 1:0
Klaas (Foulelfmeter, 26., Curda)
⚽️ 2:0
Curda (29., Castaneda)
🔴 Rot:
Lubach (51.)
⚽️ 2:1
Lochoshvili (75., Yılmaz)
Der Club kam mutig rein, fand über Scobel und Yılmaz auch früh zwei Abschlüsse und hatte in den ersten Minuten etwas von der Klarheit, die zuletzt so oft gefehlt hat. Dann kippte die Partie aber schleichend: Paderborn wurde im Ballbesitz sicherer, Nürnberg fehleranfälliger. Der VAR-Elfmeter nach dem Zweikampf Mkrtchyan/Curda war der Bruch – und das 0:2 nur drei Minuten später passte ins Bild: zu weit weg im Rückraum, zu langsam in der Absicherung, Curda am zweiten Pfosten frei genug für den Volley. Dass es zur Pause nur 0:2 stand, lag eher an Reichert als an stabiler Defensive, und die vergebene Markhiev-Chance blieb der eine Moment, der dem Spiel eine andere Richtung hätte geben können.
Nach dem Seitenwechsel stellte Klose auf eine Dreierkette um, doch statt Kontrolle kam der nächste Rückschlag: Lubachs glatte Rote Karte war hart, änderte aber wenig daran, dass Paderborn anschließend nahezu nach Belieben verwaltete und das dritte Tor mehrfach auf dem Fuß hatte. Entlastung war kaum vorhanden, die Wege wurden länger, die Räume größer. Umso bemerkenswerter, dass wie aus dem Nichts doch noch Spannung aufkam: Lochoshvilis Anschluss nach dem Einwurf von Yılmaz war ein Signal, plötzlich wirkte Paderborn erstmals anfällig. Der geblockte Becker-Schuss, Grimaldis Kopfball und vor allem Zomas Abschluss über den Balken – das waren die späten Möglichkeiten, die zumindest einen Punkt hätten retten können.
Unterm Strich bleibt ein Auftritt, der zu lange zu fehlerhaft und zu passiv war. Erst in Unterzahl wurde der Club wach und probierte die Überraschung gegen einen zu starken Gegner.


Karlsruher SC
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