In drei Mona­ten wer­de ich genau zwei Jah­re bei mei­nem jet­zi­gen Arbeit­ge­ber gewe­sen sein und zu neu­en Ufern auf­bre­chen, wie es so schön heißt. Das wird sehr cool, denn ich wer­de dort mein Hob­by ein gan­zes Stück weit in den Beruf ein­brin­gen dür­fen.

Unterschrift auf der Zeile "Arbeitnehmer"

Davon träu­men ja die meis­ten, die nicht schon längst ihr Leben so gestal­tet haben, dass sie nicht nur am Abend und am Wochen­en­de Spaß haben. Ich war in den ver­gan­ge­nen Mona­ten auch in so einer Art Quar­ter­li­fe Cri­sis, habe mich gefragt, wo es hin­ge­hen soll, ob ich das, was ich da tue, auch in Zukunft so wei­ter­ma­chen will und bewarb mich auf etwas völ­lig ande­res, etwas, das viel mit Online zu tun hat und nichts mit Markt­for­schung. Nur, um mal zu sehen, wohin mich das führt, ob ich über­haupt eine Chan­ce bekom­me und viel­leicht auch nur, um vor mir selbst recht­fer­ti­gen zu kön­nen, nicht ohne Gegen­wehr die bestehen­de Situa­ti­on akzep­tiert zu haben.

Natür­lich war das alles nichts, was ich wirk­lich hät­te machen wol­len. Man rede­te es mir bei einem per­sön­li­chen Gespräch erfolg­reich aus und ver­such­te, mir etwas ande­res schmack­haft zu machen. Letzt­lich, nach eini­gen Gesprä­chen, wur­den wir uns einig. Wir wer­den Din­ge anpa­cken, neu gestal­ten und vor­an brin­gen. Dafür brau­che ich das, was ich kann und seit Jah­ren beruf­lich aus­übe sowie das, was ich kann und seit Jah­ren pri­vat mache. Die per­fek­te Kom­bi­na­ti­on für bei­de Sei­ten.

Auch wenn ich weiß, dass sich frisch Ver­lieb­te zu unkri­tisch sehen, ahne ich, dass ich im Jahr 2013 ff. wie­der den vol­len Spaß am Arbei­ten ent­de­cken wer­de. Und falls doch nicht, wer­de ich wenigs­tens guten Gewis­sens behaup­ten kön­nen, es pro­biert zu haben.

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