Lie­bes Tagebuch,

ich fas­se es nicht, schon wie­der eine Woche rum. Schon wie­der eine Woche mit andau­ern­der Müdig­keit, woher auch immer sie kom­men mag. Im Zwei­fel liegt’s wie immer am Wetter.

GrillIn der letz­ten Woche ärger­te ich mich über das deut­sche Hand­werk. Also eigent­lich nur über einen ein­zel­nen Typen, des­sen gan­ze Auf­ga­be es war, den Rand unse­rer Bade­wan­ne neu zu ver­fu­gen. Eine Arbeit, die ich selbst in zehn Minu­ten gemacht hät­te, inklu­si­ve des Sili­kon­kaufs im Bau­markt.1 Aber ich darf (und will) so etwas nicht in der Miets­woh­nung selbst erle­di­gen. Also mach­te ich nach Abspra­che mit dem Ver­wal­ter aus, dass mich Herr Hand­werk um 8:30 Uhr beehrt. Er erschien um 9:11 Uhr, er habe sich da ein wenig ver­schätzt und bei dem Wet­ter sowie­so wenig Lust auf Arbeit. Ja, ver­ständ­lich. Kaum fünf­zig Minu­ten spä­ter war er fol­ge­rich­tig dann auch schon durch mit der Arbeit.

Ansons­ten wohn­ten wir einem Richt­fest bei, weih­ten den neu­en Mini­ku­gel­grill bei ark­ti­schen Tem­pe­ra­tu­ren ein (unter 25 Grad!) und scou­te­ten wie­der Loca­ti­ons, was für ein Spaß.

Die Woche, lie­bes Tage­buch, ist vor­bei und kommt nie wieder. ★★✩✩✩

  1. Übri­gens, der ulti­ma­ti­ve Tipp vom Kol­le­gen: Sili­kon mit dem Stiel eines Magnums abzie­hen. Super Tipp, da ist die Beloh­nung für die Arbeit gleich inklu­si­ve.
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