Das ist wahr­schein­lich die nicht ganz über­schnei­dungs­freie Wei­ter­ent­wick­lung des Stöck­chens, das ich vor ei­ni­gen Wo­chen be­ant­wor­tet habe. Da­nach hatte ich mir vor­ge­nom­men, so schnell kein Wurf­holz mehr zu fan­gen, aber für Kol­lege Rou­ven ma­che ich mal eine Aus­nahme. Schon al­leine, weil er mich als ers­tes in sei­ner Liste ge­nannt hat.

1. Ich blogge weil… ich nicht an­ders kann.

2. Ich er­warte in 2014 fol­gende Trends. Ich bin kein Trend­wahr­sa­ger, aber ich gebe jetzt ein­fach mal drei Stich­punkte vor: a) 3D-Drucker wer­den noch er­schwing­li­cher, er­ste Ge­eks stel­len sich zu­hause ei­nen hin. b) Face­book wird im­mer un­wich­ti­ger, Ju­gend­li­che wan­dern zu­neh­mend in semi-öffentliche Räume ab. c) Nest wird nicht die letzte große Hardware-Akquisition in die­sem Jahr ge­we­sen sein.

3. Kaf­fee oder Tee? Kaf­fee.

4. Mein letz­ter “Off­line Ur­laub” war? Da­mit ist ge­meint, wann ich das letzte Mal län­gere Zeit und mit vol­ler Ab­sicht off­line war? 1995, schätze ich.

5. Drei Dinge ohne die ich nie­mals aus dem Haus ge­hen würde. Handy, lin­ker Schuh, rech­ter Schuh.

6. Mein ers­tes mal im In­ter­net? Nan­ana, stellt man sol­che Fra­gen, hm? Ich weiß das noch ziem­lich ge­nau, hat mich ja auch ge­prägt. Das war An­fang 1996. In der Schule hing am Schwar­zen Brett eine Liste mit dem An­ge­bot, die­ses In­ter­net aus­zu­pro­bie­ren. Mit ei­nem Freund zu­sam­men trug ich mich ein. Die ört­li­che Raiff­ei­sen­bank hatte im Foyer ein paar Rech­ner mit In­ter­net­an­schluss auf­ge­baut; zum Tes­ten wohl­ge­merkt, die wur­den spä­ter wie­der ab­ge­baut. Wir wa­ren dort und uns fiel erst ein­mal nichts ein, wo­hin man sur­fen konnte. Aus ir­gend­ei­nem Grund schlug mein Freund www​.tv​-spiel​film​.de vor, also guck­ten wir uns da mal um. Und dann fiel uns www​.pra​line​.de ein.1

7. Apple oder PC und warum? Seit ein paar Jah­ren Apple, weil es alle ha­ben und ich cool sein will.

8. Nach Ed­ward Snow­den än­dere ich? Dazu muss die­ser Snow­den erst ein­mal was än­dern.

9. Twit­ter ist? Ein Online-Nachrichtendienst mit Zei­chen­be­schrän­kung, wie es in den tra­di­tio­nel­len Me­dien im­mer heißt.

10. Wo­her ken­nen wir uns? Ar­bei­test du nicht zwei Bü­ro­räume wei­ter? Bin mir nicht si­cher, viel­leicht ver­wechsle ich dich mit Siggi.

11. Du gehts mir auf den Keks mit den doo­fen Fra­gen, aber ich wollte Dir im­mer schon sa­gen? Duis­burg mit g am Ende! Duis­burg, nicht Duis­burch!

So, und jetzt ma­che ich mal den Par­ty­brea­ker und werfe das Stöck­chen nicht wei­ter. Mein letz­ter Ver­such war ja eher nicht so er­folg­reich, aber das kenne ich noch von den Bun­des­ju­gend­spie­len, da hatte ich auch im­mer die ge­ringste Punkt­zahl beim Wer­fen.

  1. Zu un­se­rer Ver­tei­di­gung: Wir wa­ren 16 und die Pra­line war da­mals eine Sof­tero­tik­zeit­schrift, kein „Vollerotik“-Onlineangebot. Und au­ßer­dem gab’s da­mals auf der Home­page noch we­ni­ger zu se­hen, als in der Zeit­schrift, näm­lich nichts, nicht mal an­ge­deu­tet. Wir wa­ren sehr ent­täuscht.

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