WM 2014 bei 1ppm

Kolumbien Kolumbien 3:0 Griechenland Griechenland

1:0 Pablo Arme­ro (6.)
2:0 Teó­filo Gutiér­rez (58.)
3:0 James Rodrí­guez (90+3.)

Kei­ne Ahnung, wie es Grie­chen­land immer wie­der zu End­run­den von Europa- und Welt­meis­ter­schaf­ten schafft. Bei der drit­ten WM-Teilnahme hat­ten sie die Chan­ce auf das drit­te Tor der WM-Geschichte; um das mal zu ver­deut­li­chen, wovon wir hier reden. Auf der Gegen­sei­te: Kolum­bi­en mit der ers­ten WM-Teilnahme seit 1998. Man durf­te also nicht zu viel erwar­ten. Aber die Süd­ame­ri­ka­ner taten sich dann doch leicht, die Grie­chen hat­ten mit ihrer defen­si­ven Tak­tik nicht so viel zu mel­den, obschon sie nicht völ­lig chan­cen­los waren. Den­noch, ich sehe die Haupt­her­aus­for­de­run­gen von Grie­chen­land auch die­se WM dar­in, über­haupt mal ein Tor zu schie­ßen. Kolum­bi­en muss erst noch bewei­sen, dass sie mit­hal­ten kön­nen, dürf­ten sich jedoch in der Grup­pe mit der Elfen­bein­küs­te und Japan Chan­cen auf ein Wei­ter­kom­men ausrechnen.

Uruguay Uruguay 1:3 Costa Rica Costa Rica

1:0 Edin­son Cava­ni (24., FE)
1:1 Joel Camp­bell (54.)
1:2 Óscar Duar­te (57.)
1:3 Mar­cos Ure­ña (84.)
Rot: Maxi Perei­ra (90+4., URU)

Eine wirk­li­che Über­ra­schung. Die Urus sind nicht nur Favo­ri­ten für die­ses Spiel gewe­sen, sie gel­ten auch als einer der fünf­hun­dert Geheim­fa­vo­ri­ten für die Welt­meis­ter­schaft. In der ers­ten Halb­zeit haben sie das auch noch ein wenig durch­blit­zen las­sen, auch wenn der Füh­rungs­tref­fer nur einem Elf­me­ter zu ver­dan­ken war. Aber in der zwei­ten Halb­zeit – nee, nee, nee. Wirk­lich nicht. Die Außen­sei­ter aus Cos­ta Rica trumpf­ten mäch­tig auf und zeig­ten, wo der Frosch sei­ne Bäl­le hat. Das war schon fein.

England England 1:2 Italien Italien

0:1 Clau­dio Mar­chi­sio (35.)
1:1 Dani­el Stur­ridge (37.)
1:2 Mario Balo­tel­li (50.)

Ein fei­ner Klas­si­ker und das erwar­tet span­nen­de Spiel. Die Eng­län­der hat­ten die Blau­hem­den zunächst gut im Griff, aber das inter­es­sier­te die Ita­lie­ner nicht, sie schos­sen ein­fach den Füh­rungs­tref­fer. Kalt und abge­brüht, wie sie das halt immer machen. Aber die Insel­men­schen fackel­ten nicht lan­ge und mach­ten den Aus­gleich, bevor nach dem Sei­ten­wech­sel die Stie­fel­leu­te (jetzt reicht’s aber mit Syn­ony­men) erneut das (okay, einen noch) Plas­tik­le­der im Netz unter­brach­ten. In der Fol­ge freu­te sich die Beton­in­dus­trie Bra­si­li­ens über den Groß­auf­trag, denn die Ita­lie­ner mach­ten hin­ten zu, lau­er­ten auf Kon­ter, wäh­rend Eng­land Wel­le um Wel­le immer an etwas Blau­em schei­ter­ten. Es war ein­fach nichts zu machen, in einem sehr schö­nen Spiel sieg­te Ita­li­en gegen das nur unwe­sent­lich schlech­te­re England.

Elfenbeinküste Elfenbeinküste 2:1 Japan Japan

0:1 Kei­suke Hon­da (16.)
1:1 Wil­fried Bony (64.)
2:1 Ger­vin­ho (66.)

Ein Spiel, das bei uns um drei Uhr nachts ange­pfif­fen wird? Wer hat sich denn das ein­fal­len las­sen? Und war­um wur­de ich nicht gefragt? Jeden­falls, weil ich zwei Stun­den nach Abpfiff schon wie­der auf­ste­hen hät­te müs­sen, kann ich nur aus den Spiel­be­rich­ten nach­er­zäh­len: Japan führt früh, mau­ert sich dann ein, dann kommt irgend­wann Drog­ba rein und das Ding ist gedreht. Tja­ja, so kann das gehen. War nicht unbe­dingt so zu erwarten.

Hund & Hin­ter­grund: Shut­ter­stock [M]

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