WM 2014 bei 1ppm

Kolumbien Kolumbien 2:1 Elfenbeinküste Elfenbeinküste

1:0 James Rodrí­guez (64.)
2:0 Juan Quin­te­ro (70.)
2:1 Ger­vin­ho (73.)

Lan­ge Zeit war das Spiel unan­sehn­lich. Kolum­bi­en war bes­ser, aber was die für Din­ger haben lie­gen las­sen! Bei man­chen Chan­cen war es fast unmög­lich, das Tor nicht zu machen – was die Kolum­bia­ner aber nicht dar­an hin­der­te, es trotz­dem nicht zu schaf­fen. Irgend­wann weit in der zwei­ten Halb­zeit lan­de­te der Ball dann doch eher uner­war­tet im elfen­bein­küs­ti­schen Gehäu­se und sie­he da: bei­de Mann­schaf­ten erwach­ten. Kolum­bi­en leg­te schnell nach und man mein­te fast, das Ding wäre durch, doch dann kam der Anschluss­tref­fer und alles schien noch mög­lich. Am Ende hat­te die Elfen­bein­küs­te den­noch das Nach­se­hen. Noch aber ist nichts ver­lo­ren.

Uruguay Uruguay 2:1 England England

1:0 Luis Suá­rez (39.)
1:1 Way­ne Rooney (75.)
2:1 Luis Suá­rez (85.)

Herr­je. Es spiel­ten der all­zeit ver­hin­der­te Welt­meis­ter Eng­land gegen den Uralt­welt­meis­ter Uru­gu­ay und man merkt bei­den eine Art Unver­mö­gen an. Wäh­rend die Urus ein­fach ins­ge­samt nicht eben­bür­tig sind, aber wenigs­tens als Mann­schaft arbei­ten, sind die Insel­men­schen zwar indi­vi­du­ell stark, aber nicht in der Zusam­men­ar­beit und ganz beson­ders nicht vor dem Tor. Uru­gu­ay ver­senk­te kurz vor der Halb­zeit­pau­se eher zufäl­lig den Ball im eng­li­schen Tor, denen ihrer­seits ein­fach die Mit­tel fehl­ten, um das schnell wie­der aus­zu­glei­chen. Ja, ein paar gute Chan­cen waren dabei, aber eben kein Tor. Erst spät gelang Rooney der längst fäl­li­ge Aus­gleich. Und dann wur­de es noch ein­mal hek­tisch, es ging hin und her, und schwupps war das Ding schon wie­der im eng­li­schen Tor. Klar pro­bier­te Eng­land noch ein­mal alles, aber die­se Unab­ge­stimmt­heit in allen Mann­schafts­tei­len stand ihnen ein­fach im Weg. Eng­land wan­delt auf Spa­ni­ens Pfa­den, kann aber noch ein paar Stun­den auf einen Stroh­halm hof­fen.

Japan Japan 0:0 Griechenland Griechenland

Gelb-Rot: Kos­tas Kats­ou­ra­nis (38., GRE)

Ob Grie­chen­land die­se WM noch ein Tor schie­ßen wird? Heu­te ist es wie­der nicht gelun­gen und man kann nicht behaup­ten, sie hät­ten das ernst­haft vor­ge­habt. Sie spie­len wie gehabt: Hin­ten ein­mau­ern, als wäre der grie­chi­sche Straf­raum die DDR, und dar­auf hof­fen, dass bei einem wei­ten Abschlag der Ball mal im geg­ne­ri­schen Tor lan­det. Das Prak­ti­sche an die­ser Tak­tik: Es fällt nicht mal auf, wenn ein Mit­spie­ler schon nach 38 Minu­ten den Platz ver­las­sen muss.

Dumm für Japan, dass sie kei­ne Mit­tel fan­den, gegen das grie­chi­sche Boll­werk anzu­kom­men. Da sind die Mög­lich­kei­ten doch sicht­bar limi­tiert. Das 0:0 war also ein kor­rek­tes Ergeb­nis. Ein wenig unfair mutet es nur an, dass sich bei­de Mann­schaf­ten damit Chan­cen auf einen Ach­tel­fi­nal­ein­zug bewahr­ten.

Hund & Hin­ter­grund: Shut­ter­stock [M]

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