Standing ovations beim BarCamp Bonn

Seit ich das er­ste Mal auf ei­nem Bar­Camp war und spä­tes­tens seit ich dank der Iron­blog­ger und des Bun​des​stadt​.com-An­ge­bots merkte, dass es eine große und in­ter­es­sierte, aber auch in bei­nahe über­schnei­dungs­freien Grüpp­chen or­ga­ni­sierte Bon­ner Di­gi­tal­szene gibt, ging ich mit ei­nem Ge­dan­ken schwan­ger: Es müsste viel­leicht ein­fach mal ein Bar­Camp Bonn statt­fin­den. Ein the­men­of­fe­nes, klas­si­sches Bar­Camp, in dem sich die Prot­ago­nis­tin­nen und Prot­ago­nis­ten aus Bonn tref­fen und aus­tau­schen kön­nen.

Es brauchte die re:publica, um meine Ge­dan­ken laut zu äu­ßern. Die wei­tere Ge­schichte er­zäh­len Ka­rin und Sa­scha, die muss ich nicht wie­der­ho­len. Ich bin nur mäch­tig froh, mit ge­nau die­sen bei­den das Bar­Camp Bonn ge­stal­tet ha­ben zu dür­fen. Ka­rin mit ih­ren zahl­lo­sen Con­nec­tions und dem un­ge­heu­ren Ta­ten­drang, Sa­scha mit den gan­zen gran­dio­sen Ideen und der nö­ti­gen Por­tion Vi­sio­nis­mus – und ich, der im­mer wie­der ver­suchte, die bei­den sanft zu brem­sen: „Es ist ein Bar­Camp. Das muss ein we­nig chao­ti­sch sein.“ War es aber dann trotz­dem nicht, was nicht zu­letzt auch an Björn und sei­nen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern lag, die mit ih­rem gan­zen Veranstaltungs-Know-how ge­nau wuss­ten, wo wir auf­pas­sen, nach­ar­bei­ten und uns vor­be­rei­ten muss­ten.

Na­tür­lich gibt es noch ei­nige Punkte, über die wir im Nach­gang spre­chen wer­den. Es wäre mir aber auch un­heim­lich ge­we­sen, wenn eine Ver­an­stal­tung mit 161 Per­so­nen kom­plett ohne Pro­blem­chen über die Bühne ge­gan­gen wäre. Aber auf der an­de­ren Seite: Stan­ding ova­ti­ons hatte ich nicht ein­mal theo­re­ti­sch als mög­li­che Re­ak­tion vor­ge­se­hen. Ich habe jetzt noch Gän­se­h­aut.

Vie­len Dank, dass ihr alle da­bei ge­we­sen seid und die­je­ni­gen Lü­gen ge­straft habt, die Aus­sa­gen wie die in der Über­schrift ge­tä­tigt ha­ben!

Foto: DieSteph, CC-BY-NC-ND

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