* Ein Stück vom Glück
Es geht um die Organspende und wie schnell man eine ablehnende Haltung ändern kann, wenn man auf einmal selbst ein Organ benötigt. Es geht auch um den Rückgang der Spendenbereitschaft seit den Skandalen vor längerer Zeit. Etwas, das ich noch nie verstanden habe: Wie soll die Vergabe von Organen gerechter werden, wenn weniger Organspendeausweise mit einem Ja ausgefüllt werden, wo doch der Mangel die Ursache für die Skandale war? Menschen sind komisch.

* Fünf Dinge, die Redakteure wirklich nerven
An der Einstellung hinter dem Text kann man vieles aussetzen, zum Beispiel die Faulheit, sich mit Technik auseinanderzusetzen, obwohl sie einem vielleicht das Leben leichter macht. Was mich aber besonders stört ist die Haltung. Der Autor fühlt sich spürbar in einer erhabenen Position, man soll ihm alles vorgefertigt liefern und bloß keine Forderungen stellen. Das repräsentiert für mich einen Typus Journalist, den ich von früher kenne, als man noch dankbar sein musste, durch den Redakteur eine Öffentlichkeit zu finden. Heute scheint mir diese Verhaltensart jedoch überholt.

* Testfahrt eines benzinbetriebenen Autos
Das ist natürlich vor allem ein Text mit viel Augenzwinkern, aber ich mag es, wenn man gedanklich einmal die Seiten wechselt. Wie wäre es denn, wenn sich damals Elektroautos durchgesetzt hätten und nun benzinbetriebene vor der Marktreife stünden? Ich vermute, dieser „Testbericht“ hier wäre noch die netteste Rezension. Bei Elektroautos konzentriert sich die Kritik auf drei Bereiche: Reichweite, Anschaffungspreis und Ladestationen. Benzinautos haben viele Nachteile mehr, wobei die laufenden Kosten, die Umweltschädigung, Lärm und zur Neige gehende Betriebsstoffressourcen nur die offensichtlichsten sind. Ich bin sicher, in zwanzig Jahren lachen wir über die Scheinargumente, die heute Elektroautos entgegengebracht werden.

5 KOMMENTARE

  1. Dein Kom­men­tar­sys­tem is kaputt :(

    Der Fahr­be­richt hat mir gut gefal­len - vor allem, wo ich vor zwei Wochen das erste Mal in einem Tesla mit­ge­fah­ren bin.

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