Failwhale (bearbeitet)

Eigentlich bin ich gar kein Blogparadentyp, aber diese hier fand ich interessant genug, um mal mitzumachen. Der “Internetblogger” Alexander ruft dazu auf, Fragen zum Twitterverhalten zu beantworten. Er fände es cool, schreibt er, “wenn mindestens 10 BloggerInnen mitmachen”. Aktuell sind es fast doppelt so viele und da geht noch was, wie ich meine. (Aufmerksam wurde ich durch Dörte von Bibliothekarisch.net.)

1. Nutzt du Twitter und seit wann? Wie bist du auf Twitter gekommen, aus purem Zufall, aus Langeweile oder gar mit voller Absicht?

Ich nutze Twitter seit Dezember 2007. Ursprünglich mal, um mein Blog von unterwegs füllen zu können. (Das haben ja viele schon vergessen, dass das große Alleinstellungsmerkmal von Twitter mal die Möglichkeit war, per SMS Nachrichten zu verschicken.) Ganz schnell ist es dann aber zu dem von mir meistgenutzten sozialen Netzwerk geworden.

2. Falls du Twitter nicht nutzt, aus welchem Grund?

Ich nutze Twitter nur dann nicht, wenn ich schlafe.

3. Erzähl mal, wo bei Twitter bist du zu finden und einige Sätze zu deinem Twitterdasein?

Ich bin @Johannes, pflege aber noch den einen oder anderen Account mehr, wobei vor allem @1fcn zu nennen wäre, mein Abladeplatz für Tweets über den 1. FC Nürnberg und @bundesstadt, der Begleitaccount für Bundesstadt.com mit ganz vielen Bonn-Nachrichten. @1fcn wird vor allem während der Spiele – ähm: bespielt, ansonsten retweete ich FCN-Nachrichten. Bei @bundesstadt retweeten andere zusammen mit mir öfter Bonn-Sachen und geben Linktipps. Für fast alles andere Twittermäßige nutze ich meinen “Hauptaccount” @Johannes, ohne den ich mich richtig schlecht fühlen würde.

4. Welche Twitter-Desktop-Tools und Smartphone-App setzt du ein? Mir ist ein Online-Tool namens HootSuite bekannt, kennst du das?

Ich bin erst vor Kurzem zu Tweetbot (Desktop und Smartphone) gewechselt, war aber auch vorher mit der nativen Twitter-App und dem Twitter-Angebot Tweetdeck recht zufrieden. Tweetdeck saugte zu viel RAM, deshalb ging das nicht mehr. Was leider nicht mehr auf dem aktuellsten Stand ist, aber mir immer noch gut gefällt, ist das Tool YoruFukurou. Hootsuite dagegen ist nur nützlich, wenn man neben Twitter noch andere Angebote parallel betreiben will, ist aber für den Privatbetrieb zu eingeschränkt bzw. zu teuer.

5. Wo verbringst du mehr Zeit, auf Twitter, Facebook, Google Plus, Pinterest oder gar Xing?

Twitter und Facebook sind meine hauptsächlich genutzten Netzwerke. Der Rest läuft nebenher.

6. Was hat dir Twitter alles gebracht, was konntest du damit realisieren bzw. schon erreichen?

Erst einmal habe ich irrsinnig viele Menschen kennengelernt, von deren Existenz ich ohne Twitter vermutlich nicht wüsste. Dann erfahre ich dank Twitter immer ziemlich schnell, wenn irgendwo auf der Welt etwas passiert. Und schließlich verdanke ich unter anderem Twitter die Chance, mein Hobby zum Beruf machen zu können.

7. Poste doch mal deinen letzten Tweet!

8. Nutzt du Twitter-Wordpress-Plugins? Welche gibt es da?

Mit dem Social-Plugin von Mailchimp poste ich neue Beiträge halbautomatisiert nach Twitter (und Facebook). Ansonsten kann WordPress mittlerweile ja schon ziemlich gut mit Tweets umgehen.

9. Nimmst du am FollowerFriday teil oder ist es dir gleich?

(Eigentlich “Follow Friday”, weil es eine Aufforderung ist, anderen zu folgen.) Nein. Ich habe es ein paar Mal probiert, ließ mich dann aber von Anne Schüßler überzeugen, dass das eigentlich keine gute Idee ist. Wenn ich wirklich jemanden empfehlen möchte, dann mache ich das nicht ritualisiert in einem Sammelbeitrag. Aber eines muss man dem Follow Friday lassen: Man generiert damit ohne größere Mühe Favoritensternchen und bessert seinen Kloutscore auf (wenn man darauf Wert legt).

10. Bekommst du Traffic aus Twitter auf dein Blog?

Klar.

11. Kennst du einen Twitterer persönlich und offline?

Aber ja, siehe Punkt 6.

12. Dein Fazit, was muss über Twitter noch gesagt werden?

Ich habe manchmal ein bisschen Angst um Twitter. Der Dienst schwebt immer noch zwischen der nutzerzentrierten Realness und dem marktzentrierten Business. Die derzeitige Richtung ist klar, man will endlich mal Geld verdienen. Ich fürchte jedoch, dass das dem Charme von Twitter schadet und wichtige Nutzer dazu bewegt, einen anderen Dienst zu nutzen. Vielleicht ist das aber auch eine unbegründete Angst, schließlich gibt es Facebook auch immer noch.

7 KOMMENTARE

  1. Hallo Johannes,
    danke, dass du trotzdem mitgemacht hast, da du kein Blogparadentyp bist :) Ich folge dir nun bei Twitter und habe diesen Beitrag in meinen Social Media Kanälen auf Facebook, Twitter und G+ geteilt, somit empfohlen.

    Also du scheinst in Twitter, einen Nutzen zu erkennen und das freut mich. Deinerseits erwähnte Twitter-Tools, manche davon kannte ich noch nicht, nutze ich selbst eher nicht und manchmal arbeite ich lediglich mit dem Tool HootSuite, da man damit eben wie du schon erwähntest mehrere Angebote bedienen kann.

    Solange bist du also schon bei Twitter und bei mir bin ich seit 2009, würde ich meinen, aber das lässt sich herausbekommen, wie ich denke. Und in dieser Zeit lernte man viele gute Twitterer kennen.

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