Vorstellungsrunde beim BarCamp Bonn 2016

Als ich Sams­tag­abend im Auto nach Hause saß, dachte ich nur noch: „Wow! Hätte nicht ge­dacht, dass wir das Ni­veau vom letz­ten Jahr auf­recht er­hal­ten kön­nen.“ Aber gleich­zei­tig war ich auch wirk­lich, wirk­lich fer­tig. Dazu tru­gen wahr­schein­lich auch die drei Do­sen Ale-Mania bei, de­ren In­halt durch mei­nen Kör­per schwappte.

Ka­rin, Sa­scha und ich ha­ben uns nach dem Auf­takt vor ei­nem Jahr viele Ge­dan­ken ge­macht. Wir ha­ben un­sere Ver­säum­nisse be­trach­tet, aber na­tür­lich auch das, was an po­si­ti­ven Rück­mel­dun­gen kam. Stan­ding ova­ti­ons wie im letz­ten Jahr, das war nicht zu über­bie­ten, das war uns klar. Wir wünsch­ten uns aber, dass wir we­nigs­tens wie­der ein Bar­Camp auf die Beine stel­len kön­nen, das den ho­hen Bon­ner An­for­de­run­gen ge­recht wird. Ohne fal­sche Be­schei­den­heit kann ich be­haup­ten, dass uns das ge­lun­gen ist.

Mehr Rou­tine

In die­sem Jahr wa­ren wir et­was rou­ti­nier­ter. Es war al­ler­dings vor al­lem der Ver­dop­pe­lung der FIW-Mannschaft rund um Björn Müller-Bohlen zu ver­dan­ken, dass wir vor Ort nur noch we­nig mit Or­ga­ni­sa­to­ri­schem be­schäf­tigt wa­ren. Nach­dem wir die Er­öff­nung mo­de­riert und den Ses­si­onplan di­gi­ta­li­siert hat­ten, war un­sere wich­tigste Ar­beit für den Tag schon ge­tan. So konn­ten wir uns er­lau­ben, auch mal in Ses­si­ons rein­zu­schnup­pern, was zu­min­dest mir im Jahr zu­vor über­haupt nicht ge­lun­gen war. Auch die­ses Jahr mus­ste ich aus den meis­ten schnell wie­der raus, weil ir­gend­wel­che Fra­gen zu be­ant­wor­ten oder Dinge zu er­le­di­gen wa­ren. Den­noch konnte ich viel bes­ser die Stim­mung ein­fan­gen und mir ei­nen per­sön­li­chen Ein­druck von der ho­hen Qua­li­tät der Ses­si­ons ver­schaf­fen.

Au­ßer­dem habe ich ver­sucht, viele Ge­sprä­che mit den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern zu füh­ren. Ich wollte er­fah­ren, ob wir al­les rich­tig ge­macht ha­ben oder wo es noch Ver­bes­se­rungs­be­darf gibt. Es ist wahr­schein­lich der Höf­lich­keit der tol­len Bon­ner Men­schen ge­schul­det, dass alle so be­geis­tert wa­ren. Aber zwi­schen den Zei­len konnte ich dann doch be­rech­tigte Ein­wände zum Bei­spiel zur Eintages- statt Zwei­ta­ges­ver­an­stal­tung, der Länge des Ta­ges oder zur nicht vor­han­de­nen ge­mein­sa­men Mit­tags­pause hö­ren (das Buf­fet war par­al­lel zu den mit­täg­li­chen Ses­si­ons). Auch das Thema Bar­rie­re­frei­heit, für das uns Do­m­in­gos noch ein­mal sen­si­bi­li­siert hat, wer­den wir in ei­nem even­tu­ell nächs­ten Bar­Camp Bonn bes­ser be­rück­sich­ti­gen.

Wir ma­chen nur die Vor­ar­beit

Ins­ge­samt war ich mehr als zu­frie­den. Von dem ho­hen Ni­veau der Erst­auf­lage kom­mend be­fürch­tete ich ei­nen star­ken Fall. Dass das nicht so war, war vor al­lem das Ver­dienst von euch Be­tei­lig­ten. Als Or­ga­ni­sa­to­ren kön­nen wir nur den Rah­men zur Ver­fü­gung stel­len. Ohne euch Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer würde ein Bar­Camp we­der funk­tio­nie­ren, noch Sinn er­ge­ben. Vie­len Dank also an euch für den fan­tas­ti­schen Tag!

Und vie­len Dank na­tür­lich auch den Spon­so­ren, ohne die das al­les nicht mög­lich wäre:

BarCamp-Bonn-2016-Header mit Sponsorenabbildungen

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