Zwei der stres­sigs­ten Wochen mei­nes Arbeits­le­bens sind vor­bei. Das ist natür­lich gut, viel zu tun zu haben, wenn man ein eige­nes Unter­neh­men hat. Aber ich bin auch mehr als froh, in den kom­men­den zwei Wochen Urlaub zu haben.

Erkäl­tung oder so. Vor allem zu Beginn des Berichts­zeit­raums hat­te ich noch mit eigen­ar­ti­gen Erkäl­tungs­sym­pto­men zu kämp­fen. Das äußer­te sich vor allem in einem fie­sen Reiz­hus­ten, des­sen Nach­wir­kun­gen ich zwei Wochen spä­ter immer noch spü­re. Igitt.

Social Media Chat. Zum ers­ten Mal fand der Social Media Chat Bonn im Cowor­king statt. Ich wäre zwar auch so end­lich mal wie­der hin­ge­gan­gen, aber das war natür­lich beson­ders prak­tisch. Naja, wäre prak­tisch gewe­sen, weil ich an dem Tag außer­halb Ter­mi­ne hat­te und tat­säch­lich extra wegen des SMCBN wie­der ins Cowor­king fuhr. Aber hey, der Wil­le zählt! Inhalt­lich ging es um Live-Streaming, Video-Content und der­glei­chen, es war sehr inter­es­sant, was vor allem Gun­nar und Ste­ve zu erzäh­len hatten.

Zwei Gruppen zu je drei Personen beraten sich in einem alten Raum mit zwei großen Ölgemälden an der Wand und einem großen Kronleuchter.
Grup­pen­ar­beit im Uni-Bonn-Workshop

Uni Bonn. Das war mir noch gar nicht so bewusst, aber anläss­lich eines Social-Media-Strategieworkshops für die Uni­ver­si­tät habe ich zum ers­ten Mal über­haupt das welt­weit bekann­te Gebäu­de von innen gese­hen. Im Senats­saal schlos­sen wir uns mit Bediens­te­ten und Alum­ni ein und arbei­te­ten einen Tag lang gemein­sam eine Stra­te­gie aus. Mit­tags ver­zwei­fel­te ich mal wie­der an einem die­ser Tus­co­lo-Wagen­rä­der.

Viele kleine braune Tüten mit Namensschildern darauf stehen aufgereiht am Empfang. Eine Frau befüllt eine der Tüten.
Anmel­de­be­reich beim Bar­camp Wei­ter­bil­dung 4.0

Bar­camp Wei­ter­bil­dung 4.0. Das Bar­camp der TH Köln durf­te ich als Mode­ra­tor beglei­ten. An Bar­camps begeis­tert mich ja nicht nur das For­mat selbst, die­se Mög­lich­keit, Wis­sen auf Augen­hö­he wei­ter­zu­ge­ben und Men­schen zu begeis­tern. Inter­es­sant fin­de ich auch immer wie­der das unter­schied­li­che Publi­kum. Beim Bar­camp Wei­ter­bil­dung 4.0 waren vie­le ver­schie­de­ne Leu­te aus (Weiter-)Bildungsbereichen unter­wegs, die teil­wei­se sehr kon­tro­vers dis­ku­tier­ten. Genau die­se Dis­kus­sio­nen waren es auch, die mir per­sön­lich ganz vie­le Erkennt­nis­se brach­ten. Die Fra­ge näm­lich, was genau jetzt „Wei­ter­bil­dung 4.0“ bedeu­tet, ob es die Vir­tua­li­sie­rung bestehen­der Kurs­kon­zep­te ist oder noch viel wei­ter geht – Stich­phra­se: Selbst­ver­ant­wort­li­ches Ler­nen im Netz­werk –, das konn­ten die rund 100 Besu­cher nicht ein­stim­mig beant­wor­ten. Ich wer­de das The­ma wei­ter ver­fol­gen, ich bin ja als Dozent und Anbie­ter von Schu­lun­gen auch davon betroffen.

Blick von unten auf das 17-stöckige Gebäude des Bonn Marriott
Das Bonn Mar­riott von unten

Eröff­nung Bonn Mar­riott. Nach lan­ger Bau­zeit und noch län­ge­rer Still­stands­zeit davor, eröff­ne­te am 1. Okto­ber das Bonn-Marriott-Hotel am World Con­fe­rence Cen­ter offi­zi­ell sei­ne Pfor­ten. Nach einer Soft-Opening-Phase ist damit auch der letz­te Bestand­teil des Are­als offen; das Kon­fe­renz­zen­trum selbst und das GOP sind ja schon seit eini­ger Zeit im lau­fen­den Betrieb. Als Bonn​.digi​tal durf­ten Sascha und ich die Fei­er­lich­kei­ten in sozia­len Medi­en unter­stüt­zen. Auch an den zwei Tagen der offe­nen Tür danach waren wir im Ein­satz, wobei ich den Sonn­tag über­nahm. Es war sehr, sehr anstren­gend, aber auch sehr, sehr schön, das machen zu dürfen.

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