Montag/Dienstag, 17./18. September 2018

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Man kann das zwei­schnei­dig sehen, aber weil ich im Urlaub schon immer wie­der mei­ne E-Mails und Nach­rich­ten aus­sor­tiert habe (die nach dem Urlaub zu bear­bei­ten­den blie­ben im Post­ein­gang, der Rest wur­de ent­fernt oder wei­ter­ge­lei­tet), war ich am Mor­gen des zwei­ten Arbeits­ta­ges schon wie­der bei Inbox zero. (Am Abend des zwei­ten Tages dann erneut nicht mehr. 😩)

Es ist viel zu tun der­zeit und ich bin froh, dass wenigs­tens das gesam­te Team gesund und mun­ter und nicht im Urlaub ist. Nicht aus­zu­den­ken, wie das sonst wäre.

* * *

Am Sams­tag woll­te ich ein Regal auf­hän­gen. Mei­ne Bohr­ma­schi­ne woll­te das aber nicht. Sie ist alt genug, sie hat ihre Diens­te geleis­tet. Und natür­lich freu­te ich mich, in den Bau­markt fah­ren zu dür­fen und ein hüb­sches neu­es Gerät erste­hen zu kön­nen. Eine mit viel Power (insert Tim-Taylor-Grunzen), mit der man im Zwei­fel auch das Haus abrei­ßen kann. Was ich erst zuhau­se merk­te: Der not­wen­di­ge Auf­satz zum Boh­ren war nicht dabei. Weil ich kei­ne Lust hat­te, noch ein­mal los­zu­fah­ren, bestell­te ich den 18-Euro-Adapter bei Ama­zon (war Mon­tag da). Dabei sah ich auch, dass die Maschi­ne beim sym­pa­thi­schen Online­händ­ler aus Seat­tle schlap­pe 40 Euro güns­ti­ger gewe­sen wäre.

Ich kann das ein­fach nicht mehr recht­fer­ti­gen. Im Bau­markt habe ich genau null Bera­tung bekom­men. Es war über­haupt ein Akt, die Bohr­ma­schi­ne aus dem abge­schlos­se­nen Schrank zu erhal­ten, dafür waren zwei Leu­te nötig (eine, die ich fra­gen konn­te und einer, der den Schlüs­sel hat­te). Dafür habe ich 20 Pro­zent Auf­preis bezahlt. Nur, um zuhau­se zu erfah­ren, dass ich noch Zusatz­ma­te­ri­al brauch­te.

Das Regal hängt übri­gens immer noch nicht, weil – sie­he oben, kei­ne Zeit.

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Dass Maaßen nicht (schon längst) in hohem Bogen gefeu­ert, son­dern zum Staats­se­kre­tär beför­dert wird, ist ein poli­ti­scher Skan­dal. Alles nur, um die brü­chi­ge Koali­ti­on zu hal­ten. Die SPD hat sich wie­der ein­mal kei­nen Gefal­len getan. Und die Bun­des­kanz­le­rin beweist ein­mal mehr, dass sie alles tut, nur um die Macht zu hal­ten. Eine Macht, die immer mehr schwin­det; denn eigent­lich müss­te Mer­kel See­ho­fer ent­las­sen, anstatt ihm immer wie­der nach­zu­ge­ben.

Es sind genau sol­che Kuh­han­del und Mau­sche­lei­en, die Poli­tik­ver­druss ver­ur­sa­chen und Men­schen extre­me Posi­tio­nen ein­neh­men las­sen. Ich wür­de mich rich­tig freu­en, wenn die Gro­ße Koali­ti­on bald platzt.


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