10. Oktober 2018: Phantasialand und Glückwünsche

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Auch die­ses Jahr wur­de ich wie­der älter, wobei nur mei­ne Mut­ter wuss­te, wann genau ich die Schwel­le zum vier­zigs­ten Lebens­jahr über­schrit­ten habe. Kei­ne Ahnung, woher sie das weiß.1

Nach­dem ich mir letz­tes Jahr mal wie­der die Bestä­ti­gung hol­te, dass arbei­ten am Geburts­tag blöd ist, ver­steck­te ich mich die­ses Jahr im Phan­ta­sia­land. Man­che Gra­tu­lan­ten sag­ten mir, ich hät­te damit auf die „ein­zig anstän­di­ge Art zele­briert“.

Wir fuh­ren jede inter­es­san­te Attrak­ti­on ein­mal („Fear“ sogar zwei und „Colo­ra­do“ drei Mal), aßen Jam­ba­la­ya und Chur­ros und hat­ten ein­fach einen schö­nen Tag.

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Mir wur­de viel gra­tu­liert, vie­len Dank! Zwar flüch­te ich ger­ne an mei­nem Geburts­tag, aber nur, weil ich Glück­wün­sche am liebs­ten dosiert zu mir neh­me und nicht dau­ernd durch per­sön­li­che Gra­tu­lan­ten oder Anru­fe unter­bro­chen wer­den möch­te. Ansons­ten habe ich es sehr ger­ne, wenn Men­schen wenigs­tens kurz an mich den­ken; und sei es nur, weil Face­book oder Xing oder wer auch immer sie erin­nert hat. Inso­fern war der Tag bei­na­he per­fekt.

Wie sich die Geburts­tags­grü­ße auf die ver­schie­de­nen Medi­en ver­teilt haben, schrieb ich übri­gens wie­der für das Tech­nik­ta­ge­buch auf.

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Und wei­te­re Ant­wor­ten auf 1000 Fra­gen.

308. Neigst du zum Schwarz-Weiß-Denken?
Natür­lich habe ich wie alle Men­schen Vor­ur­tei­le und las­se mich viel zu oft von Ste­reo­ty­pen lei­ten. Zumin­dest bin ich mir des­sen aber bewusst und ver­su­che immer wie­der, mei­ne Gedan­ken und Hand­lun­gen zu hin­ter­fra­gen.

314. Mit wel­chem Gefühl besteigst du ein Flug­zeug?
Vor­freu­de. Obwohl ich das Rei­sen selbst nicht wirk­lich mag und das Aus­ge­lie­fert­sein noch viel weni­ger, freue ich mich beim Flie­gen auf die Zeit für mich. Noice-cancelling-Kopfhörer auf und schon bin ich in mei­ner eige­nen Welt. Nicht ein­mal Soci­al Media kann mich dann unter­bre­chen. (Mir ist klar, dass ich das auch ohne Flug­zeug haben könn­te. Aber sag mal einem Jun­kie, dass er auf sei­ne Nadel ver­zich­ten kann.)

325. Kannst du gut zuhö­ren?
Sagt man mir manch­mal. Ich gebe mir Mühe, das zu tun. Es gelingt mir aber nur so rich­tig bei Men­schen, die mich wirk­lich inter­es­sie­ren.

  1. Was natür­lich nie­mand berück­sich­ti­gen wür­de, ist die Som­mer­zeit. Die gab es näm­lich 1979 noch gar nicht. Aber das führt jetzt zu weit.

Gefällt dir, was du hier liest? Ich freue mich, wenn du mei­ne Arbeit mit einer klei­nen Spen­de unter­stützt. Vie­len Dank und ganz vie­le Herz­chen im Vor­aus!

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