Zwei Tage lang waren Steu­er­be­ra­ter­ta­ge im World Con­fe­rence Cen­ter und wir durf­ten als Bonn​.digi​tal dabei sein. Die Idee war, in einer Ecke eine Social-Media-Beratungsstation für Steu­er­be­ra­ten­de zu bie­ten. Wir waren also Steu­er­be­ra­ter­be­ra­ter (hier Lacher vom Band ein­spie­len). So rich­tig gut kam das Ange­bot nicht an. Man kann das auf die Ecke schie­ben, die etwas abseits lag, aber noch viel eher glau­be ich, dass die Bran­che noch nicht voll­stän­dig soweit ist. Das mei­ne ich auch aus den paar Gesprä­chen raus­ge­hört zu haben.

Der Witz ist: Auch wenn man nicht so viel zu tun hat, eine Ver­an­stal­tung mit 1500 Leu­ten ist auch so irre anstren­gend. Dass ich dafür jeweils zwei Stun­den frü­her als sonst auf­ste­hen muss­te, half auch nicht.

* * *

Eine Spen­de erhal­ten, vie­len Dank! Den mit­ge­lie­fer­ten Grund fand ich am bes­ten: „Dan­ke für die immer wie­der schö­nen Twitter-Sammlungen.“ Sehr ger­ne! Macht mir ja auch Spaß.

* * *

Die gute Rosi hat mir im Rah­men ihrer Quadratlatschen-Interviews fünf Fra­gen gestellt.

* * *

Wir pro­bie­ren uns wei­ter an einem YouTube-Format. Ja, wir sind früh dran. Und es gibt immer noch viel zu ler­nen, vor allem beim Ton. Ich mag es, Neu­es zu ler­nen. Außer­dem mag ich es, inter­es­san­te Men­schen ken­nen­zu­ler­nen. Bäcker­meis­ter Max Kugel ver­fol­ge ich schon län­ger, er war bei mei­nem Content-Manager-Lehrgang der IHK Köln ein Best-practice-Beispiel für den Social-Media-Einsatz im Hand­werk. Unlängst hat­ten Azi­za und ich die Gele­gen­heit, mit ihm zu reden – über Brot, das Grün­den und natür­lich Soci­al Media.

* * *

Wei­te­re Ant­wor­ten zu 1000 Fra­gen.

257. In wel­cher Klei­dung fühlst du dich am wohls­ten?
Im Hoo­die. Damit kann man sich schön ein­ku­scheln und mit Bauch­tasche hat man sogar noch einen Ort für die kal­ten Hän­de. Hoo­dies tra­gen kön­nen ist einer der weni­gen Vor­tei­le der kal­ten Jah­res­zei­ten.

273. Bist du auto­ri­täts­gläu­big?
Ich habe ein ziem­li­ches Auto­ri­täts­pro­blem, vor allem, wenn ich es als vor­ge­spiel­te, geborg­te oder nur tem­po­rä­re Auto­ri­tät emp­fin­de. Das ist sicher auch ein wich­ti­ger Grund, war­um ich mein eige­ner Chef wer­den woll­te. Aber es gibt Men­schen, deren Auto­ri­tät ich aner­ken­ne, weil sie tat­säch­lich bes­ser, schlau­er, erfah­re­ner und/oder kom­pe­ten­ter als ich sind und das am bes­ten auch gar nicht raus­hän­gen las­sen, denn wah­re Auto­ri­tät wirkt aus sich selbst.

272. Fühlst du dich man­chen Leu­ten gegen­über sehr unsi­cher?
Pas­send zur vor­he­ri­gen Fra­ge. Gegen­über Men­schen, die eine gro­ße Auto­ri­tät auf mich aus­strah­len, wer­de ich auch mal unsi­cher. Dann fan­ge ich an, zu stot­tern oder rede zu viel oder rede nur Unsinn wie so ein Teen­ager, der sein gro­ßes Idol trifft. Ziem­lich lus­tig, lei­der nur sel­ten in der jewei­li­gen Situa­ti­on, son­dern erst viel spä­ter.

* * *

Vor zehn Jah­ren (und elf Tagen) war ich das ers­te und bis­her ein­zi­ge Mal auf dem Okto­ber­fest in Mün­chen. In memo­ri­am des­halb ein sze­ni­sches Foto von die­sem Tag (als Bei­trags­bild), an den ich sonst nicht mehr all­zu vie­le Erin­ne­run­gen habe.


Spen­de hier und ich ver­dopp­le! Ich unter­stüt­ze mit dei­ner Spen­de einen guten Zweck. Jeder Euro hilft. Aktu­ell samm­le ich für Laut gegen Nazis.

2 KOMMENTARE

  1. Fra­ge 273 Sehr cool 😎 beant­wor­tet!! 😆👍
    Als Steu­er­be­ra­ter­be­ra­ter wirst du es schwer haben, bzgl. Soci­al Media. In der Bran­che geht ein­fach alles über Mund­zu­Mund Pro­pa­gan­da.

    • Nun, Soci­al Media ist ja auch Mund-zu-Mund-Propaganda, aller­dings öffent­lich. Wenn du mal in eine Face­book­grup­pe wie das Nett­werk Bonn gehst und nach „Steu­er­be­ra­ter“ suchst, wirst du sehen, wie wich­tig Soci­al Media für die Bran­che ist. Kommt aber natür­lich auf die Man­dant­schaft an: Wer lie­ber Groß­kun­den betreut, der braucht das nicht. Wer Pri­vat­leu­te oder Klein­ge­wer­be betreu­en möch­te, soll­te inves­tie­ren. Und wer neue, jun­ge Man­dan­ten sucht, am bes­ten sol­che, mit denen man gemein­sam wach­sen kann, der soll­te mal lang­sam mit Soci­al Media anfan­gen.

      (Wenn ich das per­sön­lich erzäh­le lege ich übri­gens ganz sor­gen­voll mei­ne Stirn in Fal­ten. Kann ich dir dem­nächst mal per­sön­lich zei­gen. 😉 )

KOMMENTIEREN

Please enter your comment!
Please enter your name here