21. Dezember 2018: Der „Fall Relotius“ und weitere 3D-Druck-Erfahrungen

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Jah­res­end­spurt! Nur noch weni­ge Stun­den arbei­ten, dann kann der Berufs- in den Fami­li­en­wahn­sinn über­ge­hen. Yay.

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Im „Fall Relo­ti­us“ (wer jetzt „Hä? Watt?“ fragt, beweist gera­de mei­nen Punkt und kann dann hier nach­le­sen) glau­be ich, dass es den meis­ten Men­schen außer­halb der Medi­en­fil­ter­bla­se ziem­lich egal ist. Lügen­pres­se­krei­scher füh­len sich bestä­tigt, Jour­na­lis­ten haben Angst um ihren Beruf, Medi­en fürch­ten um ihre Repu­ta­ti­on. Es ist aber haupt­säch­lich ein Auf­schrei inner­halb der jour­na­lis­ti­schen Zunft, der vor allem des­halb so laut ist, weil es aus­ge­rech­net dem Spie­gel pas­sier­te. Auf der Stra­ße haben Men­schen jedoch ande­re The­men.

Ich fin­de es, so viel sei noch gesagt, bis jetzt vor­bild­lich, wie Der Spie­gel mit der Sache umgeht. Scho­nungs­lo­se Offen­heit, öffent­li­che Auf­ar­bei­tung der Vor­gän­ge und kla­re Maß­nah­men zur Ver­hin­de­rung eines gleich­ar­ti­gen Falls haben schon den ADAC durch sei­ne Kri­se geret­tet und wer­den auch dem Spie­gel ver­lo­ren­ge­gan­ge­ne Glaub­wür­dig­keit zurück­brin­gen.

Claas Relo­ti­us wird in zwei Jah­ren ein gefei­er­ter Roman­au­tor sein.

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Ihr sollt nicht behaup­ten kön­nen, ich hiel­te euch nicht mit mei­nen 3D-Druck-Erfahrungen auf dem Lau­fen­den. Nach nicht ein­mal zwei Wochen muss­te ich den Druck­kopf aus­tau­schen. Zwar ging der Pro­be­druck in schwarz noch einer­ma­ßen gut aus …

Ein 3D-Saurier-Topf

… aber als ich dann auf Grün wech­seln woll­te, fuhr das Fila­ment nicht mehr bis zum Ende ein. Der Druck­kopf ist ver­stopft, ich muss­te ihn aus­bau­en. Geschickt wie ich in hand­werk­li­chen Din­gen bin, habe ich dabei die Ver­ka­be­lung beschä­digt, aber ich hät­te ihn wohl auch so nicht mehr ret­ten kön­nen. Zum Glück war dem Paket ein Ersatz­druck­kopf bei­gelegt. Seit­dem druckt mein klei­ner Mega wie­der wie eine Eins.

Eine grüne 3D-Schnecke (ohne Haus, dafür mit sechs beweglichen Gliedern und langen Fühlern)


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