Montag, 2. März 2020

Nachts, ich hän­ge gera­de den letz­ten Gedan­ken des Vor­ta­ges nach, schre­cke ich wie­der hoch: Ver­dammt! Ich muss die Mie­te für das neue Büro über­wei­sen, das wir ab März gemie­tet haben!

Es ist der eher noch harm­lo­se Auf­takt für einen neu­en Tag aus dem Stress­ka­bi­nett namens Arbeit. Wie­der zwölf Stun­den gear­bei­tet, gere­det, koor­di­niert und orga­ni­siert, nur um nach dem lan­gen Tag resi­gniert fest­zu­stel­len, dass man jetzt eigent­lich mal lang­sam mit der Arbeit anfan­gen könn­te, die man sich eigent­lich für heu­te vor­ge­nom­men hat­te.

Und kurz vor dem spä­ten Fei­er­abend fährt es mir in die Glie­der: Ver­dammt, fast hät­te ich schon wie­der ver­ges­sen, die Mie­te zu über­wei­sen!

Dienstag, 3. März 2020

Der Tag beginnt mit der Über­ga­be des neu­en Büros. Wir eini­gen uns dar­auf, dass noch ein­mal gestri­chen wird und die Über­ga­be um zwei Wochen ver­scho­ben wird. Trotz­dem bekom­men wir schon einen Satz Schlüs­sel, sodass ich spä­ter noch ein­mal rein kann, um mit ande­ren die tech­ni­sche Situa­ti­on zu beur­tei­len. Weil ich anfangs noch tele­fo­nie­ren muss­te, ver­zog ich mich gleich mal in unse­ren neu­en Büro­raum und beob­ach­te­te den Ver­kehr. Sascha mach­te dabei die­ses Foto:

Ansons­ten wei­ter­hin viel Stress, auch wenn ich ver­su­che, das Bes­te dar­aus zu machen.

Mittwoch, 4. März 2020

Vor­mit­tags bin ich froh, dass ich eine mir unan­ge­neh­me Auf­ga­be doch nicht erle­di­gen muss. Nach­mit­tags füh­re ich Bewer­bungs­ge­sprä­che. Abends bin ich fer­tig.

Donnerstag, 5. März 2020

Wie immer am Monats­fünf­ten habe ich mei­nen Tag sepa­rat detail­liert pro­to­kol­liert.

Freitag, 6. März 2020

Der ers­te Ter­min des Tages führt mich in die ört­li­che Müll­ver­wer­tungs­an­la­ge. Einer der gro­ßen Vor­tei­le mei­nes Berufs ist, dass ich immer wie­der neue Orte ken­nen­ler­ne und Ein­bli­cke erhal­te. Ich fin­de es echt span­nend, was mit mei­nem Abfall pas­siert, nach­dem ich ihn in die Ton­ne gewor­fen habe.

Nach einem wei­te­ren Ter­min folgt Büro­ar­beit. Geplant war, um 16 Uhr Fei­er­abend zu machen. Es wird 18:15 Uhr. Ich ver­bu­che es als Erfolg, schließ­lich sehe ich mein Kind noch, bevor es ins Bett geht.

Samstag, 7. März 2020

Aus Stress, alles noch recht­zei­tig zu schaf­fen, wir im Lau­fe des Tages Gelas­sen­heit als unse­re Freun­de absa­gen. Den Weg zum Baby­la­den gehen wir dann auch zu Fuß, was ein Stück­chen ist, aber wir haben ja jetzt Zeit. Am Abend Ape­rol Spritz, viel zu viel Essen (wir hat­ten ja für vier vor­be­rei­tet) und eine Doku.

Sonntag, 8. März 2020

Ich ver­brin­ge viel Zeit mit mei­ner Toch­ter. Das ist ein schö­ner Tag.

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