Tagebuch: Alltagstrott

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Montag, 27. Juli 2020

Es kehrt wie­der All­tag ein. Ich las­se mich über Pro­jek­te infor­mie­ren, arbei­te E-Mails und vie­les Wei­te­re ab. Es tut wirk­lich gut, wie­der im Büro zu sein.

Dienstag, 28. Juli 2020

Mor­gens machen wir erst ein­mal einen Fami­li­en­aus­flug zum Zahn­arzt. Die Mut­ter liegt im einen Behand­lungs­zim­mer, der Vater im ande­ren und die Klei­ne wird schön von links nach rechts und zurück gege­ben, weil es ihr offen­bar nicht sooo viel Spaß macht, zuzu­se­hen, wie die Eltern miss­han­delt wer­den. Viel­leicht ist sie auch nur nei­disch, dass ihre zwei Zähn­chen nicht unter­sucht wer­den, wer weiß. Ich muss mich neben dem Übli­chen bera­ten las­sen, denn neu­lich krach­te Klein-Lea beim Spie­len mit vol­ler Wucht auf mein Gebiss, sodass ein Schnei­de­zahn einen Sprung bekam. Ihr tat das damals nicht weh, mir schon. Es ist zum Glück alles nur halb so schlimm: Der Zahn war schon vor­her tot (Schwimm­bad­un­fall als ich noch sehr jung war), der Riss geht nicht bis zur Wur­zel, die Zäh­ne drum­her­um leben noch und alle wackeln zwar leicht, aber nicht besorg­nis­er­re­gend. Den­noch wird der Zahn über­kront wer­den müs­sen. Ich darf mich um den Heil- und Kos­ten­plan küm­mern.

Mittwoch, 29. Juli 2020

Kei­ne beson­de­ren Vor­komm­nis­se.

Donnerstag, 30. Juli 2020

Unser Tages­ab­lauf ist recht gut so orga­ni­siert, dass ich – wie vor der Kinds­ge­burt – zwi­schen 9:30 und 10 Uhr im Büro ankom­men kann. Der heu­ti­ge Tele­fon­kon­fe­renz­ter­min um Punkt 9:30 Uhr – kurz­fris­tig rein­ge­kom­men – ist des­halb zwar nicht völ­lig ohne Her­aus­for­de­rung, aber ich pla­ne am Vor­abend alles so ein, dass das klap­pen kann. Dumm nur, dass ich heu­te um 8:55 Uhr mer­ke, dass der Ter­min schon um 9:00 Uhr ist. Aber kein Pro­blem, tele­fo­nie­ren kann ich auch von zuhau­se aus, sogar auf der noch küh­len Dach­ter­ras­se mit einer Tas­se Kaf­fee in der Hand. Wäh­rend des Tele­fo­nats kris­tal­li­siert sich eine Bild­schir­merfor­der­nis her­aus. Das ist ein wenig blöd, denn den Lap­top habe ich am Vor­tag im Büro gelas­sen. Naja, das bekom­men wir auch noch hin.

Freitag, 31. Juli 2020

Hil­fe! Ich bin in der Steu­er­erklä­rungs­höl­le gefan­gen! Holt mich hier raus!

Beim abend­li­chen Urlaubs­ver­tre­tungs­blu­men­gie­ßen bei Freun­den klaue ich ein paar rei­fe Toma­ten oder wie die­ses Gemü­se heißt.

Zwei kleinere Erdbeeren in meiner Hand.

Samstag, 1. August 2020

Die Frau sitzt wei­ter an den Steu­ern, ich darf mich wäh­rend­des­sen um das Kind küm­mern. Die Auf­ga­ben­ver­tei­lung fin­de ich ganz okay.

Sonntag, 2. August 2020

Wir bekom­men Besuch aus der Schwie­ger­fa­mi­lie. Vater, Mut­ter, zwei Teenager-Töchter. Wir essen Kuchen und Piz­za und spie­len eini­ge Brett­spie­le. Beim letz­ten Spiel wer­de ich dann doch müde, es ist ein lan­ger Tag. Grund­sätz­lich ist es aber ein schö­ner Spaß. Brett­spie­le sind sowie­so ein wun­der­ba­rer Eis­bre­cher, gera­de, wenn man sonst nicht so viel mit­ein­an­der zu tun hat und des­halb erst noch The­men fin­den muss.

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