18. Spieltag
1. FC Nürnberg
3:2
SV Elversberg 
0:1 Zimmerschied (39., Günther)
1:1 Justvan (56., Yılmaz)
1:2 Malanga (65., Günther)
2:2 Scobel (71., Lubach)
3:2 Scobel (90+3., Yılmaz)
Die erste Halbzeit begann abwartend, kippte dann aber schnell in Richtung Club. Zoma brachte Tempo und Unruhe, Justvan war sofort als Taktgeber spürbar, und Scobel (in seinem ersten Spiel von Beginn an) kam im Zentrum immer wieder in Abschlusspositionen. Dass es zur Pause trotzdem 0:1 stand, war eher überraschend: Latte, Kristof, ein Bein auf der Linie – und am Ende ein einziger Ballverlust, den Elversberg eiskalt bestrafte. Spielkontrolle und Chancenfülle waren da, die Effizienz fehlte.
Nach dem Wechsel blieb das Spiel eigentlich unverändert, diesmal allerdings mit dem verdienten Lohn: Justvan trifft nach sauberem Umschaltmoment und gutem Zuspiel von Yılmaz. Danach wurde es offener, fast zu offen – weil Elversberg mehr Mut fand und der Club nicht jede Restverteidigung stabil gelöst bekam. Das 1:2 fiel erneut mit zu viel Raum am Flügel. Zugleich zeigte die Mannschaft aber genau die Reaktion, die in solchen Partien zählt: Pfosten, Nachsetzen, Scobel zum 2:2. Und trotz des ungerechtfertigten Elfmeters (der Klose eine gelb-rote Karte einbrachte und Reichert stark parierte) blieb der Glaube bis zur letzten Aktion – erneut Yılmaz’ Flanke, erneut Scobels Kopfball, diesmal zur Entscheidung.
Unterm Strich ein Spiel, das über weite Strecken richtig war, aber lange nicht danach aussah, als würde es belohnt werden. Es ist Wasser auf die Mühlen von Kloses immer noch ausstehender Vertragsverlängerung – sollte sie denn überhaupt noch gewünscht werden.


SV Darmstadt 98
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