26. Spieltag
Holstein Kiel
2:3
1. FC Nürnberg 
⚽️ 0:1
Justvan (14., Zoma)
⚽️ 0:2
Justvan (22., Lubach)
⚽️ 1:2
Kapralik (29., Bernhardsson)
⚽️ 2:2
Davidsen (45+8., Bernhardsson)
⚽️ 2:3
Zoma (72., Becker)
Der Club kam in Kiel zunächst nicht über saubere Kontrolle, sondern über Effizienz. Zwei Abschlüsse, zwei Tore: Justvan profitierte erst von Zomas Durchbruch am Flügel, dann von Lubachs klugem Zuspiel. Dass Kiel trotz der Führung im Rücken immer wieder zu klaren Chancen eingeladen wurde, hatte aber Systemfehler und individuelle Unsauberkeiten als Ursache – besonders im Zentrum, wo Ballverluste und fehlende Absicherung die Störche im Spiel hielten. Spätestens mit der langen, hektischen Nachspielzeit vor der Pause ging die Ordnung komplett verloren, der Ausgleich zum 2:2 wirkte folgerichtig.
Nach dem Seitenwechsel verlegte sich Nürnberg nach hinten, kam kaum noch in Entlastung und verlor Bälle zu schnell, um Kiel dauerhaft vom Tor wegzuhalten. Die Partie wurde zäher, ohne dass Holstein zwingend wurde. Aus dem Nichts kam dann Zoma, der das Spiel mit einer Einzelaktion kippte: Solo, Flachschuss, 3:2. Danach war weniger Glanz als Disziplin gefragt, und genau die brachte die Klose-Elf in der Schlussphase auf den Platz.
Unterm Strich steht ein wichtiger Auswärtssieg, der mehr an Kaltschnäuzigkeit und Zoma hängt als an Stabilität über 90 Minuten.


1. FC Kaiserslautern
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