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Johannes Mirus sein Blog

Bundesjugendspiele bitte beibehalten

Ich habe auch eine Mei­nung zu Bun­des­ju­gend­spie­len. Natür­lich, ich habe ja auch ein Blog.

Ich kenne bis heute – außer den weni­gen sport­li­chen Über­flie­ger­ka­no­nen – nie­man­den, der sich mit Wohl­wol­len an die Bun­des­ju­gend­spiele zurück­er­in­nert. Es war auch für mich ein Gräuel. Ich war kein sport­li­cher Über­flie­ger und gerade bei den Dis­zi­pli­nen der Bun­des­ju­gend­spiele eine Voll­niete. Meis­tens ging ich mit einer Teilnehmer- oder Sie­ger­ur­kunde nach Hause. Nur ein ein­zi­ges Mal habe ich eine der sozial akzep­tier­ten Ehren­ur­kun­den erhal­ten. Übri­gens aus­ge­rech­net im Brust­schwim­men, einer Dis­zi­plin, die ich bis heute nicht tech­nisch ein­wand­frei beherr­sche. Ich ver­danke sie der wil­des­ten Phase mei­ner Puber­tät und den Mäd­chen, die eben­falls in der Schwimm­halle anwe­send waren.

wei­ter­le­sen

  
Linktipps

Zukunftsarbeit, Computerfilme, Unternehmensberater, Grundeinkommen

* Gun­ter Dueck beim Bar­Camp Arbei­ten 4.0
Gun­ter Dueck mit einem sei­ner wirk­lich guten Vor­träge. Lohnt sich sehr.

* Gute und böse Com­pu­ter­bil­der: Der Realismus-Mythos von Mad Max: Fury Road
Alex Matz­keit beschreibt, wie der neue Mad-Max-Film gefei­ert wird, weil er angeb­lich nicht mit Com­pu­ter­tech­no­lo­gie ver­än­dert wurde. Tat­säch­lich ist fast der ganze Film aber nach­be­ar­bei­tet wor­den. Den­noch ist da was anders: Die Umge­bung wurde fri­siert, aber nicht die Stunt­sze­nen. Alex schluss­fol­gert: „Die Zuschauer_innen schei­nen zu spü­ren, dass sich hier echte Men­schen in Gefahr bege­ben, auch wenn um sie herum fast nichts so aus­sieht, wie in der Rea­li­tät. Sie schei­nen unbe­wusst zu unter­schei­den zwi­schen ‚bösen‘ Com­pu­ter­bil­dern, die Rea­lis­mus erset­zen, und ‚guten‘ Com­pu­ter­bil­dern, die Rea­lis­mus erweitern.“

* Unter­neh­mens­be­ra­ter geben sich als Wor­kaho­lics aus
Da wird die ganze Idio­tie der bera­ten­den Arbeits­welt deut­lich. Bera­ter sol­len stän­dig ver­füg­bar sein, keine Frei­zeit haben, ihre Fami­lie und ihr Pri­vat­le­ben ver­nach­läs­si­gen, um im Job vor­an­zu­kom­men. Viele beu­gen sich dem Sys­tem. Die Rebel­len leh­nen sich nicht offen auf, son­dern holen sich die Frei­zeit, die sie ver­die­nen, heim­lich. Schlimm genug, aber das bedeu­tet dann Fol­gen­des: „Auch am Wochen­ende ver­su­che er [ein Bera­ter, der heim­lich Frei­zeit hat –Anm. JM], nicht mehr als zwei Stun­den zu arbei­ten.“ Was für ein per­ver­ses Sys­tem. (via vie­len bei Facebook)

* Finn­land hat das euro­pa­weit erste Grundeinkommens-Experiment beschlos­sen
Die Wahr­heit unter der rei­ße­ri­schen Über­schrift hält lei­der nicht, was sie ver­spricht. Das bedin­gungs­lose Grund­ein­kom­men wurde ledig­lich in den Koali­ti­ons­ver­trag der neuen fin­ni­schen Regie­rung geschrie­ben. Aber immer­hin, viel­leicht wird es ja was. Ich bin ein gro­ßer Fan eines bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­mens. Man sollte es wenigs­tens ein­mal aus­pro­bie­ren. Es gibt Nega­tiv­punkte, aber ich sehe vor allem die Chan­cen auf eine gerech­tere Welt und auf ein har­mo­ni­sche­res Mit­ein­an­der, von dem ich Hip­pie doch immer träume. (via @nerotunes)

Foto: Shut­ter­stock

  
Linktipps

Arbeit der Zukunft, Jobsuche, Zucker

* Irgen­wann, irgendwo: Wie sich Micro­soft die Büro­ar­beit der Zukunft vor­stellt
Sehr inter­es­san­tes Inter­view mit den Auto­ren des Buchs „Out of office1, das ich mir auch noch kau­fen werde. Elke Frank und Thors­ten Hüb­schen arbei­ten bei Micro­soft, wo man bei der Neu­ge­stal­tung des Arbeits­all­tags schon ein gan­zes Stück wei­ter ist. Es klingt alles ein wenig zu gut, möchte man sagen, aber ich bin immer noch der fes­ten Über­zeu­gung, dass wir unsere Arbeits­kul­tur ändern müs­sen, dass wir – wie die bei­den auch mei­nen – Arbeit und Pri­vat­le­ben so ver­ei­nen müs­sen, dass nichts von bei­dem zu kurz kommt.

* Mit Ende 40 einen neuen Job suchen – große Bro­cken
Die Kalt­mam­sell suchte viele Monate einen neuen Job, den sie nun gefun­den hat, wor­über ich mich sehr für sie freue. Sie hat einen guten Arti­kel dar­über geschrie­ben, wie beschwer­lich der Weg war. Darin ste­hen viele gute Hin­weise für alle Arbeit­ge­ber, zum Bei­spiel zum Thema Job­por­tale: „Man­che davon sind der­art kom­plex, dass deren Über­win­dung offen­sicht­lich bereits die erste Qua­li­fi­ka­tion dar­stellt.“ Oder zum Thema Diver­si­tät in der Per­so­nal­struk­tur: „Da behaup­ten die Unter­neh­men nach Diver­sity zu stre­ben und mer­ken nicht, dass sie mit Anfor­de­run­gen wie ‚Muss aber in unsere Unter­neh­mens­kul­tur pas­sen‘, ‚Muss sich ins Team ein­fü­gen‘ doch immer nur mehr vom sel­ben in die Firma holen.“ Oder über­haupt über Bewer­ber älte­ren Semes­ters: „Bei Leu­ten wie mir wird davon aus­ge­gan­gen, dass sie blei­ern auf ihren Arbeits­stel­len sit­zen oder höchs­tens noch über Head­hun­ter wechseln.“

* Zucker ist ein Arsch­loch
David Blum schreibt über sein Expe­ri­ment, fünf Wochen ohne Zucker aus­zu­kom­men. Das ist nicht son­der­lich wis­sen­schaft­lich fun­diert, dafür aber umso ein­drück­li­cher. Er beschreibt, wie er mehr Ener­gie am Ende des Tages hatte, wie gut ihm das see­lisch tat und auch, wie rein seine Haut wurde. Die Infor­ma­tio­nen, die er im Zuge sei­ner Recher­chen gefun­den hat, spre­chen ein ein­deu­ti­ges Urteil über Zucker. Ich habe mir danach als ers­tes Aga­ven­dick­saft bestellt. (via Mario Six­tus bei Twit­ter)

Foto: Shut­ter­stock

  1. Amazon-Werbelink
  
Zeitungsjunge

</Krautreporter>

Meine Mit­glied­schaft bei den Kraut­re­por­tern werde ich nicht ver­län­gern. Weil die erst­ma­lige Crowd­fun­ding­kam­pa­gne nun ein Jahr ver­gan­gen ist, hört und liest man an vie­len Stel­len, wie sich bis­he­rige Abon­nen­ten ver­hal­ten wer­den, die sich mit 60 oder mehr Euro enga­giert hat­ten. Nie­mand davon möchte noch ein­mal so viel Geld in das Ange­bot inves­tie­ren. Kann ich nachvollziehen.

wei­ter­le­sen

  
Fotografin

The Week in Review, 24/2015

Lie­bes Tagebüchlein,

in der ver­gan­ge­nen Woche waren wir bei Ikea und haben es fast geschafft, nur das zu kau­fen, was wir uns vor­ge­nom­men hat­ten. Mon­tag­abends bei Ikea ist gar nicht so schlimm wie, sagen wir: Sams­tag­mit­tag. Eine kurze Besor­gung dau­ert trotz­dem über eine Stunde, weil man da ein­fach nicht mehr rausfindet.

Ansons­ten dozierte ich viel und war dann ab Frei­tag in Wert­heim, um die Hoch­zeit der Schwä­ge­rin mit mei­nem jet­zi­gen Schwipp­sch­wa­ger bei­zu­woh­nen. Weil ich prak­ti­scher­weise der Mann der Trau­zeu­gin war, hieß das aller­dings auch Arbeit, aber immer­hin gab’s meis­tens Bier dazu.

Außer­dem war ich Foto­graf – wie ich kurz vor der Trau­ung erfuhr. Prak­ti­scher­weise hatte ich meine Kamera zuhause ver­ges­sen, aber der Bräu­ti­gam hatte einen eben­bür­ti­gen Appa­rat der glei­chen Marke, ich hatte also ange­mes­se­nes Werk­zeug. Hoch­zeits­fo­to­graf zu sein hat einen gro­ßen Vor­teil: Man ist ganz vorne mit dabei. Es hat aber auch einen gro­ßen Nach­teil: Non-Narzissten wie ich, die nicht der Sel­fie­kul­tur fröh­nen, sind kaum auf einem Foto zu sehen. Und weil ich ja nicht meine eigene Kamera hatte, lie­gen mir die Bil­der zur­zeit noch nicht ein­mal vor.

Die Woche, lie­bes Tage­buch, war auf­re­gend, anstren­gend und sehr schön.

Foto: Uns­plash

  
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