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Johannes Mirus sein Blog

BarCamp Köln

BarCamp Köln 2015

Auch die­ses Jahr war ich wie­der zu Gast beim Bar­Camp Köln und auch die­ses Jahr hatte ich so gar keine Lust, eine Ses­sion anzu­bie­ten. Muss ja aber auch nicht. In Köln ist es kein Pro­blem, den sehr umfang­rei­chen Ses­si­on­plan zumin­dest aus­rei­chend zu fül­len. Es war also Inter­es­san­tes dabei und man musste nicht befürch­ten, dass Lan­ge­weile aufkommt.

Ich konnte jedoch nicht ganz ver­ste­hen, warum die Orga­ni­sa­to­ren glaub­ten, inner­halb von einer Stunde könnte die Vor­stel­lungs­runde mit knapp 200 Per­so­nen und die Ses­si­on­pla­nung über die Bühne gehen. Mit ent­spre­chend Druck schaffte man es in andert­halb Stun­den, was dann aber bedeu­tete, dass die erste Ses­sion um eine halbe und die zweite um eine Vier­tel­stunde nach hin­ten ver­scho­ben wur­den und beide nur 45 Minu­ten zur Ver­fü­gung hat­ten. Zumin­dest mir war dann auch die Zeit zwi­schen Ende der Eröff­nung und ers­ter Ses­sion zu knapp, um an die Über­sicht zu gelan­gen und mich für eine Sache zu ent­schei­den. Also ließ ich gleich mal die erste Runde aus.

wei­ter­le­sen

1. FC Nürnberg

5/34: Knapper Heimsieg über den Tabellenletzten

1. FC Nürnberg 1. FC Nürn­berg 1:0 For­tuna Düsseldorf Fortuna Düsseldorf

1:0 Beh­rens (67., Möhwald)

In einer zähen Par­tie gewann der Club gegen den Tabel­len­letz­ten aus Düs­sel­dorf. Dabei waren wir meis­tens über­le­gen gegen die abwar­ten­den Gäste, konn­ten das aber nicht für die Offen­sive nut­zen. Erst in der zwei­ten Hälfte kam lang­sam ein wenig Schwung rein. Zunächst schei­terte Blum noch am Pfos­ten. Beim zwei­ten Pfos­ten­tref­fer von Möh­wald konnte Beh­rens aber abstau­ben. Der Club war danach einige Minu­ten lang in einer selbst­be­wuss­ten Hoch­phase, die aber nicht lange anhielt. Je stär­ker es gegen das Spie­lende ging, desto mehr trau­ten sich auch die Düs­sel­dor­fer etwas. Es gab einen Lat­ten­tref­fer und es war eigent­lich nur eine Frage der Zeit, bis es zum Aus­gleich kom­men sollte. Es ist mit etwas Glück gut gegan­gen. Der Club fei­ert einen Heim­sieg und fes­tigt den Mittelfeldplatz.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: SUSNSNSUN–S (Sai­son gesamt: 2 S, 1 U, 2 N)
Tabel­len­platz: 10 (7 Punk­te; Vor­wo­che Platz 12)
Ten­denz: Mit­tel­feld (Rele­ga­ti­ons­ab­stände: 5 ↓, 3 ↑)
Nächs­tes Spiel: Sonn­tag, 13. Sep­tem­ber, 13:30 Uhr, aus­wärts gegen Fürth (13.)
#bloggerfuerfluechtlinge

#BloggerFuerFluechtlinge

Ich mag es sehr, wie das Social Web immer wie­der seine soziale Seite zeigt. Wie man immer öfter fest­stel­len kann, dass die­ses Inter­net eben nicht nur ein unper­sön­li­ches Medium ist. Auch hier sind Men­schen, die sich um andere Men­schen sorgen.

Die Aktion #blog­ger­fu­er­flu­echt­linge macht das ein­mal wie­der sicht­bar. Nico LummaSte­van PaulKarla Paul und Paul Hui­zing haben die Initia­tive ins Leben geru­fen, die vor allem infor­mie­ren soll, wie man Flücht­lin­gen hel­fen kann. Die aber auch zei­gen soll, dass wir Blog­ger und Social-Media-Leute zusam­men­ste­hen gegen den Hass und die völ­lige Empa­thie­lo­sig­keit, die in eini­gen Ecken sicht­bar wird.

Auch in mei­ner Fami­lie gibt es eine Flucht­his­to­rie. Auch meine Groß­el­tern muss­ten flie­hen, um Krieg, Hun­ger und der Angst zu ent­kom­men. In fast jeder Fami­lie muss es Erleb­nisse geben, die nicht mehr als zwei Gene­ra­tio­nen weit weg sind. Aber selbst wenn nicht, braucht man diese Geschich­ten nicht, um Mit­ge­fühl zu haben. Nur ein wenig Anstand genügt, um zu mer­ken, dass wir in Deutsch­land die ver­dammte Pflicht haben, Men­schen zu hel­fen, die nicht so viel Glück mit ihrer Hei­mat hatten.

Also lasst uns was tun! Man kann Geld spen­den; wobei ich gar nicht der Mei­nung bin, dass es in die­ser Sache die beste Option ist. Sach­spen­den sind viel nöti­ger und die gibt man am bes­ten vor Ort ab. Für Bonn habe ich schon ein­mal auf­ge­schrie­ben, wo man sich infor­mie­ren kann. Ansons­ten gibt es hier noch eine Menge nütz­li­cher Links mehr.

Dar­über hin­aus finde ich es vor allem wich­tig, dass wir den Flüch­ten­den bei­ste­hen, dass wir ihnen das Gefühl geben, in Deutsch­land etwas vor­zu­fin­den, das sie schon lange nicht mehr erlebt haben: Ruhe, Frie­den, Sicher­heit. Dazu tra­gen per­sön­li­che Initia­tive und Empa­thie bei.

Bild oben: Toll­a­bea

Leerer Interviewplatz

The Week in Review, 34/2015

Hal­li­hallo Tagebuch,

in der letz­ten Woche habe ich mal wie­der den Social Media Chat besucht. Zum Thema „Hass im Netz“ dis­ku­tier­ten die Anwe­sen­den sehr enga­giert. Es war höchst inter­es­sant. Kris­tine hat ein Sto­rify erstellt, das die Runde gut zusammenfasst.

Außer­dem wohnte ich zwei wei­te­ren Inter­views mit Bon­ner Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten bei. (Das vom vor­ver­gan­ge­nen Sonn­tag wurde heute schon ver­öf­fent­licht. Die bei­den ande­ren wer­den folgen.)

Ansons­ten ist gerade viel zu tun, so drumherum.

1. FC Nürnberg

4/34: Bitte Modul Defensive installieren

VfL Bochum VfL Bochum 2:1 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg

0:1 Burg­stal­ler (2., Blum)
1:1 Terodde (37., Celozzi)
2:1 Habe­rer (64., Perthel)

Jetzt ist es nicht so, dass der Club grot­ten­schlecht gespielt hätte. Gerade in den Anfangs­pha­sen der bei­den Hälf­ten war das durch­aus okay, was die Offen­sive leis­tete. Der frühe Füh­rungs­tref­fer machte Hoff­nung auf mehr. Aber über­rum­peln konnte man die Bochu­mer dann doch nicht. Sie fin­gen sich schnell und mach­ten unheim­lich viel Druck auf eine völ­lig über­for­derte Nürn­ber­ger Defen­sive, die Feh­ler um Feh­ler machte.

Es bleibt also beim Sta­tus quo. In jedem Spiel machen wir unsere Tore, es liegt also erst ein­mal nicht an der Offen­sive. Hin­ten hin­ge­gen bleibt der Ein­druck kata­stro­phal. Daran änderte auch der neu in der Start­elf ste­hende Lei­bold nichts. Er machte seine Sache ordent­lich, leis­tete sich aber wie seine Kol­le­gen den einen oder ande­ren Aus­set­zer. Das glei­che gilt für Tor­wart Kirsch­baum, auf des­sen Ret­tungs­ta­ten auch Feh­ler wie vor dem 1:2 folgten.

In die­ser Ver­fas­sung – das kann man nach zehn Pro­zent der Spiel­zeit mal pro­gnos­ti­zie­ren – bleibt der Club eine graue Mit­tel­feld­maus ohne irgend­wel­che Ambi­tio­nen. Ganz im Gegen­satz übri­gens zu Bochum, die mit dem Sieg heute vier von vier Spie­len gewin­nen konn­ten. VfL-Trainer Ver­beek zeigt, was er auch in Nürn­berg hätte bewe­gen können.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: NSUSNSNSU–N
Tabel­len­platz: 12 (4 Punk­te; Vor­wo­che Platz 9)
Ten­denz: Mit­tel­feld (Rele­ga­ti­ons­ab­stände: 2 ↓, 5 ↑)
Nächs­tes Spiel: Sonn­tag, 30. August, 13:30 Uhr, zuhause gegen Düs­sel­dorf (17.)

Duzen, Web designen, strategisch ausspannen

* Sechs Gründe, warum wir uns vom Sie­zen ver­ab­schie­den soll­ten
Als Freund des gepfleg­ten Dus möchte ich das unter­schrei­ben. Ich lebe aber auch in einer beruf­li­chen wie pri­va­ten Welt, in der das Duzen schon fast Grund­vor­aus­set­zung ist. Dass das nicht in allen Berei­chen so ist, weiß ich. Und außer­dem muss ich dann an die Gene­ra­tion mei­nes Vaters den­ken, die jun­gen Erwach­se­nen der Fünf­zi­ger, die sich gesiezt haben, um sich erwach­se­ner zu füh­len und sich abzu­gren­zen. Viel­leicht ist die­ses dau­ernde Duzen auch nur eine Zeitgeisterscheinung.

* Web Design - The First 100 Years
Eine sehr lesens­werte Ver­schrift­li­chung eines Vor­trags von Maciej Cegłow­ski, in der er fol­gende Vor­her­sage trifft: „I want to make the sho­cking pre­dic­tion that the Inter­net of 2060 is going to look reco­gniz­ably the same as the Inter­net today.“ Er begrün­det das unter ande­rem mit Flug­zeu­gen. (via Kath­rin Pas­sig im Techniktagebuch-Chat)

* Ben Ham­mers­ley: Stra­te­gisch aus­span­nen
Der Por­trai­tierte Ham­mers­ley sagt: „Es ist unmög­lich, pro­duk­tiv zu sein, ohne dass man gleich­zei­tig faul ist.“ Im Arti­kel kom­men auch Pareto und Par­kin­son vor und über­haupt fasst Autor Mar­kus Albers mal zusam­men, was für ein Irr­sinn es ist, lang und hart statt effi­zi­ent und glück­lich zu arbeiten.

Oelberg

The Week in Review, 33/2015

Lie­bes Tagebuch,

die letzte Woche nahm erst lang­sam Fahrt auf.

Am Don­ners­tag keuchte ich mir die Lunge aus dem Leib. Beim Köl­ner Busi­ness Run, den ich leicht­sin­ni­ger­weise zuge­sagt hatte, lief ich bei 34 Grad eine Zeit, von der ich nicht gedacht hätte, dass sie mög­lich ist. Im nega­ti­ven Sinne. Aber ist ja auch egal. Haupt­sa­che, es hat Spaß gemacht. (Hat es nicht.)

Am Frei­tag trot­tete ich mit Sascha durch Bonn. Unter ande­rem besich­tig­ten wir ein gro­ßes, etwas in die Jahre gekom­me­nes Haus.

Und am Sonn­tag stan­den wir auch früh auf, weil wir zum Brun­chen auf dem Oel­berg ver­ab­re­det waren. Es war ein reg­ne­ri­scher, neb­li­ger, ekli­ger Tag und zum Restau­rant auf dem Oel­berg muss man ein gan­zes Stück lau­fen. Durch Matsch und Dreck. Das Foto oben sieht nur so idyl­lisch aus. Ein­mal ange­kom­men sind wir aber gut satt gewor­den und waren ent­spre­chend zufrieden.

Kaum zuhause musste ich dann auch schon wie­der los. Für eine Inter­view­reihe für Bun​des​stadt​.com mit den Bon­ner Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten stand das erste Gespräch an.

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