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von Johannes Mirus

Zur Entlassung von Gertjan Verbeek

Der 1. FC Nürn­berg ist immer für eine Über­ra­schung gut. Man musste sich schon ver­wun­dert die Augen rei­ben, als am Mon­tag erste Stim­men laut wur­den, die aus dem wagen Bekennt­nis von Mana­ger Bader zu Ver­beek her­aus­la­sen, dass wir even­tu­ell nicht mit dem Hol­län­der für die nächste Sai­son pla­nen. Und hol­ter­di­pol­ter kamen ges­tern spät­abends erste Mel­dun­gen rein, dass der Abschied des nie­der­län­di­schen Trai­ner­ge­spanns viel­leicht sogar noch schnel­ler kommt.

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Kein Heimspiel in Sicht

Anläss­lich des gest­ri­gen Wie­der­auf­stiegs des 1. FC Köln (herz­li­chen Glück­wunsch) mache ich mir ver­stärkt Gedan­ken um den Ver­bleib mei­nes Ver­eins in der Bun­des­liga. Es ist näm­lich so: Die Spiele beim FC, das waren meine „Heim­spiele“. In den elf Sai­sons mei­ner Rhein­land­zu­ge­hö­rig­keit haben die bei­den Ver­eine aber nur vier Jahre in der glei­chen Liga gespielt (2005/06 und 2009/10 bis 2011/12). Die­ses für beide Clubs unwür­dige Schau­spiel scheint sich jetzt zu wiederholen.

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Baumbaum

The Week in Review, 16/2014

Lie­bes Tagebuch,

Vortrag von Kristine Honig beim Social Media Club Bonndiese Woche war ja ziem­lich zwei­ge­teilt. Da war zuerst die Arbeits­wo­che, die vier der sie­ben Tage ein­nahm und ein wenig auch davon geprägt war, die kom­mende Nicht­ar­beits­wo­che vor­zu­be­rei­ten. Und dann waren Oster­fei­er­tage, die ich bis zum Maxi­mum mit fröh­li­chem Nichts­tun auskoste.

Den Über­gang zwi­schen Arbeit und Frei­zeit bil­dete der Social Media Club Bonn. Diese Don­ners­tag­abend­ter­mine kom­men mir gewöhn­lich äußerst unge­le­gen; ganz beson­ders, seit ich an die­sem Ter­min Tanz­kurs habe. Aber Jesus sei Dank hat es die­ses 1404_tb16_osternestMal geklappt und ich durfte mir einen sehr inter­es­san­ten Vor­trag von Kris­tine Honig anhö­ren, die über ihre im Auf­bau befind­li­che Daten­bank für Rei­se­b­log­ger berich­tete. Es war auch ansons­ten ein sehr schö­ner Abend, hat mir gefal­len. Wenn der Social Media Club mal wie­der an einem Don­ners­tag tagt, an dem ich nicht mei­ner Tanz­part­ne­rin auf die Füße trete, bin ich gerne wie­der mit dabei.

Die Woche, lie­bes Tage­buch, kommt mir arbeits­tech­nisch schon ewig weit weg vor und erho­lungs­tech­nisch bin ich noch mit­ten­drin. I like, wie wir Social-Media-Anfänger sagen. ★

  

Neue Technologien, alltägliche Grafiken, kurzes Wikipedia, ungegoogelter Döpfner

* Ent­spannt euch
Meike Win­ne­muth lässt sich ihre Briefe digi­ta­li­sie­ren und stößt auf Unver­ständ­nis: „Ich finde es immer wie­der ver­blüf­fend, dass die Leute bei jeder Ver­bes­se­rung ihres Lebens erst mal bejam­mern, wor­auf sie jetzt ver­zich­ten müs­sen, auch wenn es noch so ver­zicht­bar ist. Stimmt, dank Anäs­the­sie muss man lei­der auf Whisky und einen Stock zwi­schen den Zäh­nen ver­zich­ten, und Gott weiß, wie viel lebens­wer­ter das Leben mit Wähl­schei­ben­te­le­fo­nen und Pfer­de­drosch­ken war, aber kön­nen wir bitte auf­hö­ren, jede Neue­rung reflex­haft für bedenk­lich zu hal­ten?“ Meine Rede.

* 34 Funny Graphs That Cap­ture Ever­y­day Life Strugg­les In The Most Accu­rate Way Pos­si­ble
Auch wenn ich die Buz­zfee­di­sie­rung des Inter­nets ungern unter­stütze: Da sind tat­säch­lich einige Knal­ler dabei. (via irgendwo auf Facebook)

* TL;DR Wiki­pe­dia
Fast unmög­lich, dass das jemand noch nicht kennt, aber bitte: Hier ist die Wiki­pe­dia in prak­ti­scher 140-Zeichen-Form. (Und meist auch noch tref­fen­der beschrieben.)

* Döpf­ner vs. Google
Don Dah­l­mann rea­giert auf Döpf­ners Anti-Google-Rede und nimmt dabei auch uns alle in die Pflicht: „Im Grunde tra­gen [wir] also alle mit dazu bei, dass Google seine Macht wei­ter aus­baut, weil die User will­fäh­rig alles machen, was Google von ver­langt, nur damit die eigene Seite in den Such­er­geb­nis­sen mög­lichst weit vorne auftaucht.“

  

Der 31. Spieltag: Pfiffe

1. FC Nürnberg 1. FC Nürn­berg 1:4 Bayer Leverkusen Bayer 04 Leverkusen

0:1 Spa­hic (16., Boe­nisch)
1:1 Plat­ten­hardt (26., direk­ter Frei­stoß)
1:2 Boe­nisch (48., Toprak)
1:3 Spa­hic (80., Son)
1:4 Hil­bert (87.)

Von einem Auf­bäu­men war nichts zu mer­ken in die­sem Spiel, jedoch von Hoff­nung. In der ers­ten Halb­zeit war das Spiel ziem­lich aus­ge­gli­chen. Nach dem Füh­rungs­tref­fer von Lever­ku­sen war die Mann­schaft kurz geschockt, fing sich dann aber wie­der. Ein wun­der­schö­ner Frei­stoß­tref­fer durch Plat­ten­hardt spä­ter war es nach Toren aus­ge­gli­chen und so ging man auch in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte dage­gen war wie­der typisch für diese Sai­son­hälfte. Kaum Chan­cen bei immer weni­ger Ball­be­sitz. Das erneute Gegen­tor war zwangs­läu­fig. Danach kam der Club gar nicht mehr ins Spiel, wei­tere Gegen­tore waren nur eine Frage der Zeit. Die gesamte Kör­per­spra­che der Spie­ler machte klar: Nie­mand glaubt mehr an ein Wunder.

Auch wenn uns die Abstiegs­kon­kur­renz den Gefal­len tat, eben­falls nicht zu punk­ten: Wir sind immer noch auf dem direk­ten Abstiegs­platz und dür­fen kaum noch Hoff­nung anmel­den, da noch ein­mal weg­zu­kom­men. Das wusste auch das Publi­kum. Zum ers­ten Mal in die­ser kata­stro­pha­len Sai­son gab es keine Unter­stüt­zung mehr durch die Fans, statt­des­sen wäh­rend des Spiels gespens­ti­sche Stille und nach Ende dann Pfiffe. Es ist aus – das ist nun auch dem Letz­ten klar geworden.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: SNNNNSNNN–N
Tabel­len­platz: 17 (Vor­wo­che: 17; 26/35 Punk­ten; Abstand zur Rele­ga­tion: -1 Punkt)
Ten­denz: Siche­rer Abstieg (Hoch­rech­nung: 29 Punkte)
Nächs­tes Spiel: Sams­tag, 26. April, 15:30 Uhr, aus­wärts gegen Mainz (7.)
  
Vortrag bei der 21. Socialbar Bonn

The Week in Review, 15/2014

Lie­bes Tagebuch,

die Woche ging schon krass los. Am Mon­tag­abend hatte ich die Ehre und das Ver­gnü­gen, wie­der ein­mal bei der Soci­al­bar in Bonn auf­zu­tre­ten. Die­ses Mal stellte ich Bun​des​stadt​.com vor, unter ande­rem mit dem Ziel, neue Auto­rin­nen zu gewin­nen. Das hat her­vor­ra­gend geklappt und schon alleine des­halb lohnte sich der Besuch.

Aber auch wegen der bei­den ande­ren Vor­tra­gen­den war es ein run­des Erleb­nis. Sascha Foers­ter erzählte von sei­nem Crowdfunding-Erfolg mit ein paar Ein­sich­ten, die ich sehr inter­es­sant fand. Und Katja Evertz holte ihren Vor­trag nach, den sie bei der ver­gan­ge­nen Soci­al­bar kurz­fris­tig absa­gen musste. Sie erzählte von der Macht sozia­ler Netz­werke bei Kata­stro­phen und den Her­aus­for­de­run­gen, die sich ins­be­son­dere im föde­ra­len Kata­stro­phen­schutz in Deutsch­land durch pri­vat orga­ni­sierte Hilfe stel­len. Sehr inter­es­sant und wich­tig, ich hätte gerne noch ein wenig mehr davon gehört, aber auch für Katja galt die Zehnminutengrenze.

Ansons­ten gab es in der ver­gan­ge­nen Woche auch noch ein Redak­ti­ons­tref­fen von Bun​des​stadt​.com, bei dem eine Reihe sehr nütz­li­cher Ände­run­gen beschlos­sen wur­den, die haupt­säch­lich interne Abläufe betref­fen. Äußer­lich haben wir jetzt vor allem einen Drucken-Button unter den Arti­keln. Auf den wurde viel Wert gelegt.

Am Wochen­ende frönte ich aus­gie­big dem Nichts­tun. Durch­aus mit schlech­tem Gewis­sen wegen Master-Arbeit und allem. Aber es war so schön!

Die Woche, lie­bes Tage­buch, war sehr anst­re­gend, dafür war das Ende ganz gut. Im Mit­tel­wert also durchschnittlich. ★★★★★✩✩

Foto: Bar­bara Frommann

  

Der 30. Spieltag: Abschiedstournee

VfL Wolfsburg VfL Wolfs­burg 4:1 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg

0:1 Feul­ner (8., Kiyo­take)
1:1 Olic (19., de Bruyne)
2:1 Peri­sic (22., de Bruyne)
3:1 Junior Malanda (69., Arnold)
4:1 Peri­sic (82., Olic)

Das Spiel war grau­en­voll aus Club-Sicht. Da netzt Feul­ner schon wenige Minu­ten nach Anpfiff ein und du denkst: Nun, das wird ja viel­leicht mal nicht kata­stro­phal. Und dann kommt es knüp­pel­di­cker, als jemals befürch­tet. Die Mann­schaft hat in ihrer momen­ta­nen Zusam­men­stel­lung und Ver­fas­sung keine Bun­des­li­ga­taug­lich­keit. Das sah man an allen Stel­len und ich mache mir erst gar nicht die Mühe, Ein­zel­hei­ten aufzulisten.

Ich bleibe bei mei­ner Über­schrift „Abschieds­tour­nee“, weil ich nicht sehe, wie der Club es noch wenigs­tens auf den Rele­ga­ti­ons­platz schaf­fen will. Ande­rer­seits ist man ja als Fan immer ein scho­nungs­lo­ser Opti­mist und diese Wesens­seite in mir sagt: Nun, das war nicht schön, aber es ist auch nichts ver­lo­ren gegan­gen. Die Rele­ga­tion ist näm­lich nach die­sem Spiel­tag immer noch nur einen Punkt ent­fernt. Es muss halt nur dem­nächst mal wie­der klap­pen mit dem Punk­ten, sonst nützt auch der knappste Abstand nichts.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: SSNNNNSNN–N
Tabel­len­platz: 17 (Vor­wo­che: 17; 26/35 Punk­ten; Abstand zur Rele­ga­tion: -1 Punkt)
Ten­denz: Siche­rer Abstieg (Hoch­rech­nung: 29 Punkte)
Nächs­tes Spiel: Sonn­tag, 20. April, 15:30 Uhr, zuhause gegen Lever­ku­sen (6.)
  
Twitter-Herzchen

Twitter und Relevanz

* Twit­ter ist nicht kaputt – jeden­falls nicht kom­plett
Don Dah­l­mann rea­giert auf die Abge­sang auf Twit­ter von Gun­nar Sohn. Ja, Twit­ter ist nicht das Mas­sen­me­dium, kann nicht so viele Klicks gene­rie­ren wie vor allem Face­book. Twit­ter hat seine Stär­ken woan­ders. Don zeigt aber auch, dass der Dienst einige Dinge ver­passt hat, die zu höhe­rer Durch­set­zung hät­ten bei­tra­gen können.

* Die sta­bilste Inter­net­wäh­rung ist Rele­vanz
Jens Scholz über die Wäh­run­gen Auf­merk­sam­keit, Rele­vanz und Enga­ge­ment. Sollte man sich mal durch­le­sen. (via Chris­tian Fischer)

Bild: Shut­ter­stock

  
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