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von Johannes Mirus

Vortrag bei der 21. Socialbar Bonn

The Week in Review, 15/2014

Lie­bes Tagebuch,

die Woche ging schon krass los. Am Mon­tag­abend hatte ich die Ehre und das Ver­gnü­gen, wie­der ein­mal bei der Soci­al­bar in Bonn auf­zu­tre­ten. Die­ses Mal stellte ich Bun​des​stadt​.com vor, unter ande­rem mit dem Ziel, neue Auto­rin­nen zu gewin­nen. Das hat her­vor­ra­gend geklappt und schon alleine des­halb lohnte sich der Besuch.

Aber auch wegen der bei­den ande­ren Vor­tra­gen­den war es ein run­des Erleb­nis. Sascha Foers­ter erzählte von sei­nem Crowdfunding-Erfolg mit ein paar Ein­sich­ten, die ich sehr inter­es­sant fand. Und Katja Evertz holte ihren Vor­trag nach, den sie bei der ver­gan­ge­nen Soci­al­bar kurz­fris­tig absa­gen musste. Sie erzählte von der Macht sozia­ler Netz­werke bei Kata­stro­phen und den Her­aus­for­de­run­gen, die sich ins­be­son­dere im föde­ra­len Kata­stro­phen­schutz in Deutsch­land durch pri­vat orga­ni­sierte Hilfe stel­len. Sehr inter­es­sant und wich­tig, ich hätte gerne noch ein wenig mehr davon gehört, aber auch für Katja galt die Zehnminutengrenze.

Ansons­ten gab es in der ver­gan­ge­nen Woche auch noch ein Redak­ti­ons­tref­fen von Bun​des​stadt​.com, bei dem eine Reihe sehr nütz­li­cher Ände­run­gen beschlos­sen wur­den, die haupt­säch­lich interne Abläufe betref­fen. Äußer­lich haben wir jetzt vor allem einen Drucken-Button unter den Arti­keln. Auf den wurde viel Wert gelegt.

Am Wochen­ende frönte ich aus­gie­big dem Nichts­tun. Durch­aus mit schlech­tem Gewis­sen wegen Master-Arbeit und allem. Aber es war so schön!

Die Woche, lie­bes Tage­buch, war sehr anst­re­gend, dafür war das Ende ganz gut. Im Mit­tel­wert also durchschnittlich. ★★★★★✩✩

Foto: Bar­bara Frommann

  

Der 30. Spieltag: Abschiedstournee

VfL Wolfsburg VfL Wolfs­burg 4:1 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg

0:1 Feul­ner (8., Kiyo­take)
1:1 Olic (19., de Bruyne)
2:1 Peri­sic (22., de Bruyne)
3:1 Junior Malanda (69., Arnold)
4:1 Peri­sic (82., Olic)

Das Spiel war grau­en­voll aus Club-Sicht. Da netzt Feul­ner schon wenige Minu­ten nach Anpfiff ein und du denkst: Nun, das wird ja viel­leicht mal nicht kata­stro­phal. Und dann kommt es knüp­pel­di­cker, als jemals befürch­tet. Die Mann­schaft hat in ihrer momen­ta­nen Zusam­men­stel­lung und Ver­fas­sung keine Bun­des­li­ga­taug­lich­keit. Das sah man an allen Stel­len und ich mache mir erst gar nicht die Mühe, Ein­zel­hei­ten aufzulisten.

Ich bleibe bei mei­ner Über­schrift „Abschieds­tour­nee“, weil ich nicht sehe, wie der Club es noch wenigs­tens auf den Rele­ga­ti­ons­platz schaf­fen will. Ande­rer­seits ist man ja als Fan immer ein scho­nungs­lo­ser Opti­mist und diese Wesens­seite in mir sagt: Nun, das war nicht schön, aber es ist auch nichts ver­lo­ren gegan­gen. Die Rele­ga­tion ist näm­lich nach die­sem Spiel­tag immer noch nur einen Punkt ent­fernt. Es muss halt nur dem­nächst mal wie­der klap­pen mit dem Punk­ten, sonst nützt auch der knappste Abstand nichts.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: SSNNNNSNN–N
Tabel­len­platz: 17 (Vor­wo­che: 17; 26/35 Punk­ten; Abstand zur Rele­ga­tion: -1 Punkt)
Ten­denz: Siche­rer Abstieg (Hoch­rech­nung: 29 Punkte)
Nächs­tes Spiel: Sonn­tag, 20. April, 15:30 Uhr, zuhause gegen Lever­ku­sen (6.)
  
Twitter-Herzchen

Twitter und Relevanz

* Twit­ter ist nicht kaputt – jeden­falls nicht kom­plett
Don Dah­l­mann rea­giert auf die Abge­sang auf Twit­ter von Gun­nar Sohn. Ja, Twit­ter ist nicht das Mas­sen­me­dium, kann nicht so viele Klicks gene­rie­ren wie vor allem Face­book. Twit­ter hat seine Stär­ken woan­ders. Don zeigt aber auch, dass der Dienst einige Dinge ver­passt hat, die zu höhe­rer Durch­set­zung hät­ten bei­tra­gen können.

* Die sta­bilste Inter­net­wäh­rung ist Rele­vanz
Jens Scholz über die Wäh­run­gen Auf­merk­sam­keit, Rele­vanz und Enga­ge­ment. Sollte man sich mal durch­le­sen. (via Chris­tian Fischer)

Bild: Shut­ter­stock

  

Stockbewurf

Alle paar Monate kann man auch mal schwach wer­den und so ein Stöck­chen beant­wor­ten. Wobei ich wirk­lich erstaunt bin, dass die­ses 10- oder 11-Fragen-Stöckchen jetzt schon so lange Zeit die Runde macht. Es trifft mich im Schnitt alle drei Wochen und meis­tens ver­zichte ich dan­kend. Aber wie gesagt, heute werde ich mal schwach. Die Fra­gen stellte Ines.

wei­ter­le­sen

  
E-Marketing Day Aachen

The Week in Review, 14/2014

Lie­bes Tagebuch,

so eine Woche, die nur so vor­bei­gerauscht ist, das war die letzte Woche. Es gab viel zu tun, unter ande­rem war ich einen gan­zen Tag in Aachen beim soge­nann­ten E-Marketing Day. Dort stand ich mir die Füße platt und kam aus dem Reden gar nicht mehr her­aus. Geschäft­lich also recht erfolg­reich, pri­vat vor allem anstrengend.

Ansons­ten halt wie immer. Wird lang­sam Zeit, dass Ostern ist. ★★★★★✩✩

  

Der 29. Spieltag: Katastrophenspieltag

1. FC Nürnberg 1. FC Nürn­berg 0:2 Borussia Mönchengladbach Borus­sia Mönchengladbach

0:1 Arango (18.)
0:2 M. Kruse (79., Foul­elf­me­ter, M. Kruse)

Die­ser Spiel­tag war auf zwei Ebe­nen das Schlimmste, was dem Club pas­sie­ren konnte.

Zum einen: Das Spiel gegen Mön­chen­glad­bach war nichts weni­ger als ein Offen­ba­rungs­eid. Die Mann­schaft ist mitt­ler­weile so stark ver­let­zungs­ge­schwächt und all­ge­mein ver­un­si­chert, dass die wenige Klasse, die sie mal hatte, längst ver­gan­gen ist. Es fehlte in dem Spiel weder am Wil­len, noch am Spiel­an­teil, noch am Ball­be­sitz oder ande­ren Indi­ka­to­ren. Es war schlicht und ein­fach das Kön­nen. Es kam nichts zustande, zu kei­nem Zeit­punkt hat­ten wir eine wirk­li­che Chance gegen den Tabel­len­sechs­ten. Dass auch die­ses Mal wie­der eine krasse Fehl­ent­schei­dung für ein Tor sorgte (die Schwalbe von Kruse hätte nie zum Elf­me­ter füh­ren dür­fen), das ist schon bei­nahe eine Randnotiz.

Die andere schlimme Ebene des Spiel­tags war die Kon­kur­renz. Bis­her konn­ten wir uns immer dar­auf ver­las­sen, dass wenigs­tens einige der Mit­ab­stiegs­kan­di­da­ten auch einen schlech­ten Tag erwisch­ten. Die­ses Mal aber hat Ham­burg gewon­nen, hat Stutt­gart gewon­nen, sogar Braun­schweig hat einen der sel­te­nen Siege ein­ge­fah­ren, sodass der Tabel­len­letzte auch noch auf einen Punkt an den Vor­letz­ten – uns – her­an­kommt. Eine fürch­ter­li­che Ent­wick­lung, die die Liga da aus Club-Sicht genom­men hat.

Wir müs­sen den Tat­sa­chen in die Augen bli­cken. Bei noch fünf ver­blei­ben­den Spiel­ta­gen und Spie­len gegen Wolfs­burg, Lever­ku­sen, Mainz, Han­no­ver und Schalke sind die Chan­cen, auf mehr als den Rele­ga­ti­ons­platz zu set­zen, äußerst gering. Mag sein, dass wir wenigs­tens noch die­ses Mini­mal­ziel errei­chen, aber auch das bedeu­tet, dass wir noch min­des­tens zwei Siege brau­chen. Ich wüsste nicht, wie das mit die­ser Mann­schaft zu schaf­fen wäre.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: NSSNNNNSN–N
Tabel­len­platz: 17 (Vor­wo­che: 15; 26/35 Punk­ten; Abstand zur Rele­ga­tion: -1 Punkt)
Ten­denz: Akute Abstiegs­ge­fahr (Hoch­rech­nung: 30 Punkte)
Nächs­tes Spiel: Sams­tag, 12. April, 15:30 Uhr, aus­wärts gegen Wolfs­burg (6.)
  

Home Office, Gesichter Bonns, Zeiterfassung, Netzneutralität

* Ein­fach mal zu Hause blei­ben: Warum die Mög­lich­kei­ten des Home Office immer noch unter­schätzt wer­den
Jür­gen Viel­meier erzählt, wie er sein Home Office erlebt. Natür­lich muss man nicht alles so sehen und tei­len, wie er das macht, aber die grund­le­gende Aus­sage bleibt beste­hen: Wenn mal wie­der der öffent­li­che Nah­ver­kehr streikt, wird deut­lich, wie viele sinn­lose Stun­den wir mit Pen­deln verbringen.

* Peter Klo­ep­pel und der Rhein in Bad Godes­berg
Ich finde das Pro­jekt „Gesich­ter Bonns“ von Bea­trice Trey­del sehr schön und wün­sche mir noch mehr sol­cher Por­traits. Und eine Ausstellung.

* Wenn Mit­ar­bei­ter auf­grund von Zeit­er­fas­sungs­sys­te­men über ihre Arbeits­zeit zum Nach­den­ken anfan­gen
Zeit­er­fas­sungs­sys­teme kos­ten nicht nur per se Zeit, son­dern füh­ren dazu, krea­tiv im Umgang mit dem Sys­tem zu wer­den. Eine Erfah­rung, die ich aus der Benut­zung ver­schie­de­ner Zeit­er­fas­sungs­sys­teme bestä­ti­gen kann. Der betriebs­wirt­schaft­li­che Nut­zen eines sol­chen Sys­tems ist oft zwei­fel­haft. Die Frage bleibt beste­hen: Ginge es nicht auch eine Num­mer klei­ner? (via Flo­rian Schilz)

* Netz­neu­tra­li­tät ja, Roa­min­ge­büh­ren nein: Europa, das hast du gut gemacht!
Das finde ich auch. Es ist höchste Zeit, gerade im Sinne der euro­päi­schen Idee, dass die Volks­ver­tre­ter für die Bür­ger da sind und nicht für die Unternehmen.

  
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