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Johannes Mirus sein Blog

Echsenalarm

The Week in Review, 42/2014

Dear diary,

the second of three weeks – Ver­zei­hung, die zweite von drei Wochen USA ist schon vor­bei und sie stand im Zei­chen von Natio­nal­parks. Zuerst in dem von Zion, dann Sequioa, danach Yose­mite. Es waren Oasen der Ent­span­nung und Ruhe, aber auch totally anstren­gend wegen stei­ler Berg­auf­ge­he­rei und vie­len Kilo­me­tern, die wir in unge­eig­ne­ter Aus­rüs­tung zurück­leg­ten. Dazwi­schen waren wir auch noch ein­mal zwei Tage in Las Vegas, das lag auf dem Weg, und wir haben wei­tere Dol­lars in diver­sen Auto­ma­ten gelas­sen. Mit Vergnügen!

wei­ter­le­sen

  

10. Spieltag: Trendwende?

1. FC Nürnberg 1. FC Nürn­berg 1:0 RB Leipzig RB Leipzig

1:0 Schöpf (74., Füllkrug)

Selbst, wenn ich gewollt hätte, das Spiel konnte ich nicht sehen. Was man so liest, klingt erbau­lich. Viel­leicht hat Ismaël tat­säch­lich die Trend­wende geschafft, indem er hart durch­ge­grif­fen und einige Rou­ti­niers auf die Bank bzw. sogar ganz aus der Mann­schaft ver­bannt hat. Die junge Elf setzt fort, was man schon in den letz­ten bei­den Spie­len beob­ach­ten konnte. Klar ist ein 1:0 kein über­zeu­gen­des Ergeb­nis, aber es macht Hoffnung.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: SNNSNNNSU–S
Tabel­len­platz: 9 (13 Punk­te; Vor­wo­che: Platz 13)
Ten­denz: Mit­tel­feld
Nächs­tes Spiel: Mon­tag, 27. Okto­ber, 20:15 Uhr, aus­wärts gegen Darm­stadt (6.)
  
Welcome-Schild Las Vegas

The Week in Review, 41/2014

Lie­bes Tagebuch,

USA also. Wir sind sehr früh, also wirk­lich see­ehr früh am Mon­tag­mor­gen auf­ge­stan­den, um nach Düs­sel­dorf zu fah­ren, um dort einen zehn­stün­di­gen Flug nach Atlanta auf uns zu neh­men, um dort drei Stun­den zu immi­grie­ren, um dann noch ein­mal fünf Stun­den nach L.A. wei­ter­zu­flie­gen. Nach 24 Stun­den war es nur 15 Stun­den spä­ter und wir end­lich angekommen.

Nach einem erhol­sa­men Schlaf sind wir gegen 14 Uhr 5 Uhr Orts­zeit auf­ge­wacht und haben uns für die Wei­ter­reise frisch gemacht. Es ging näm­lich sofort wei­ter nach Las Vegas.

wei­ter­le­sen

  
Ironblogger-Treffen

The Week in Review, 40/2014

Lie­bes Tagebuch,

die letzte Woche vor dem Urlaub ver­brachte ich mit Die­sem und Jeni­gem. Her­aus­ste­chen dürfte ins­be­son­dere der Kauf eines neuen Tele­fons sowie das Ironblogger-Bonn-Treffen. Den Rest der Woche haben wir Dinge geplant und vor allem unse­ren Katzen- und Woh­nungs­sit­tern detail­lierte Instruk­tio­nen gegeben:

Die Woche, lie­bes Tage­buch, war noch ein­mal sehr stres­sig, aber ich weiß ja, wofür. ★★★★✩✩✩

  

19.09. bis 01.10.2014: iPhone-Kauf

Mona­te­lang ging meine Pla­nung schon, wann ich mir wo ein neues Handy zulege. Dass ich ein neues „brau­che“ war unstrit­tig, aber ich bin dem­nächst in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, was neue Kauf­op­tio­nen eröff­net. Was ich schnell beschlos­sen hatte: Es sollte das neue iPhone wer­den, das ziem­lich sicher im Sep­tem­ber oder Okto­ber erschei­nen würde. Als dann Ver­sion 6 vor­ge­stellt wurde, ent­schied ich mich ohne wei­tere Prü­fun­gen für die Plus-Version, weil ich sowieso das Tele­fon sel­ten zum Tele­fo­nie­ren ver­wende und das Argu­ment mit der Hosen­ta­sche irre­füh­rend finde, denn ich habe mein Handy meis­tens in der Hand.

Ab 19. Sep­tem­ber kann man das iPhone kau­fen. Natür­lich campe ich nicht vor einem Apple-Store, ich kann ja Web­sites bedie­nen und besitze einen Rest an Würde. Auf der Inter­net­seite steht aller­dings, dass das iPhone 6 Plus erst in der ers­ten Okto­ber­wo­che lie­fer­bar wäre. Da bin ich aber schon in den USA. Damit steht so gut wie fest, dass ich eben­dort ein Gerät kaufe.

Ich kann es trotz­dem in den nächs­ten Tagen nicht las­sen und sehe immer wie­der nach, wie der aktu­elle Lie­fer­sta­tus ist. Am 30. Sep­tem­ber schließ­lich werfe ich auch mal einen Blick auf den Bestand des ört­li­chen Apple-Dealers und siehe da, ich kann mein Wunsch­mo­dell reser­vie­ren. Das mache ich kur­zer­hand und wenige Stun­den spä­ter bin ich dann doch einer der Idio­ten, die in einer lan­gen Schlange vor einem Apple-Store stehen.

Nach einer knap­pen Stunde darf ich ein hal­bes Monats­ge­halt bezah­len und mein Tele­fon mit­neh­men. Ich kann es natür­lich kaum erwar­ten, es aus­zu­pa­cken und in Betrieb zu neh­men. Zuhause jedoch die Über­ra­schung: Meine alte SIM-Karte ist zu groß. Das iPhone 6 möchte eine Nano genannte Größe, ich habe aber nur so alte Tele­fone, die „große“ Mikro-SIMs verwenden.

Ich muss noch einen Tag war­ten, bevor ich am Abend des 1. Okto­ber 2014 in einen belie­bi­gen Han­dy­la­den in Köln mar­schiere und den Umtausch mei­ner SIM-Karte ersu­che. Der Ver­käu­fer sieht mich mit­lei­dig an, lässt sich meine Karte aus­hän­di­gen, steckt sie in ein tacker­ähn­li­ches Gerät, drückt ein­mal beherzt zu und hän­digt mir eine deut­lich ver­klei­nerte SIM-Karte aus. „Wenn die nicht funk­tio­niert, über­nehme ich keine Garan­tie“, lächelt er mich an und ent­lässt mich.

Etwas ver­un­si­chert lege ich die SIM ins iPhone ein – und bin glück­lich. Denn zum einen muss ich mir nun keine Gedan­ken mehr um den Zoll machen, wenn ich das Gerät in den USA gekauft hätte. Zum ande­ren hätte mich die Nano-Sache vor weit grö­ßere Pro­bleme in den USA gestellt.

(Zuerst im Tech­nik­ta­ge­buch ver­öf­fent­licht.)

  

9. Spieltag: Das läuft wohl unter Konsolidierung

VfL Bochum VfL Bochum 1:1 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg

1:0 Gre­go­ritsch (44., Tas­aka)
1:1 Syl­vestr (56., Schöpf)

Ein zähes Spiel, das ein Unent­schie­den ver­dient hat. Der Club ist immer noch hin­ten wacke­lig und vorne harm­los, aber man konnte erken­nen, dass im Team Geschlos­sen­heit herrscht und der Wille da ist, etwas zu bewe­gen. Es gibt lei­der auch immer noch ein­zelne Aus­fälle, aber ins­ge­samt kann man das Spiel even­tu­ell unter „Kon­so­li­die­rung“ ver­bu­chen und hof­fen, dass wir uns von hier ab wei­ter ent­wi­ckeln. Heute ist näm­lich etwas pas­siert, das erst auf den zwei­ten Blick deut­lich wird und eine Trend­wende ankün­di­gen könnte: Wir haben heute nach einem Rück­stand nicht ver­lo­ren. Das gab’s schon lange nicht mehr.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: N — SNNSNNNS–U
Tabel­len­platz: ? (10 Punk­te; Vor­wo­che: Platz 13)
Ten­denz: Unte­res Mit­tel­feld
Nächs­tes Spiel: Frei­tag, 17. Okto­ber, 20:30 Uhr, zuhause gegen Leip­zig (3.)
  

Boulder, Colorado, und der Unterschied

Als ich 2008 in New York war, ver­brachte ich die meiste Zeit mit einem Mann aus Boul­der, Colo­rado. Er war sehr begeis­tert von sei­ner Hei­mat­stadt und zeigte mir viele Fotos der schnu­cke­li­gen Fuß­gän­ger­zone, sei­nem schnu­cke­li­gen Haus und der schnu­cke­li­gen Aus­sicht, die man in Boul­der, Colo­rado, auf die Rocky Moun­tains genie­ßen kann. Er drängte mich, ihn zu besu­chen, sollte ich mal in der Nähe sein, und ver­sprach mir, den schnu­cke­li­gen Ort bei die­ser Gele­gen­heit noch ein­mal in echt vorzustellen.

Was den Mann aus Boul­der, Colo­rado, außer­dem aus­zeich­nete, war sein Hang zur Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei, sein Glaube, der Drudge Report wäre eine seriöse Nach­rich­ten­quelle, und seine chro­ni­sche Über­mü­dung, die aus sei­nen Geschäf­ten mit Euro­pä­ern wie mir her­rührte. Sie führte dazu, dass er ein­mal am Steuer ein­schlief und wir fast im Stra­ßen­gra­ben lan­de­ten. Ich glaube, in den drei Tagen, die wir zusam­men ver­brach­ten, schlief er nur auf dem Flug von New York nach Atlanta. Er hielt sich vor allem damit wach, die Kli­ma­an­lage des Miet­wa­gens auf tiefste Tem­pe­ra­tu­ren zu stel­len und sich öfter in Drugs­to­res mit Auf­putsch­pil­len einzudecken.

Mein Bild von Boul­der, Colo­rado, war bis­lang aus­schließ­lich von die­ser Begeg­nung geprägt. Und die­ses Bild ver­mit­telte mir, dass diese Stadt nicht gut zum Geschäf­te­ma­chen ist. —Wobei, das stimmt nicht ganz. Irgendwo habe ich schon ein­mal gehört, dass die dor­tige Uni­ver­si­tät nicht die schlech­teste ist. Ein Drit­tel der Ein­woh­ner sind Stu­die­rende. Das prägt so einen Ort natür­lich. Nur ist Boul­der, Colo­rado, nicht attrak­tiv genug, um die jun­gen Men­schen zu hal­ten. Sie gehen ins nahe gele­gene Den­ver, die Haupt­stadt von Colo­rado, oder noch wei­ter weg, um dort ihre gut aus­ge­bil­dete Arbeits­kraft anzubieten.

Ello star­tete in die­sem Boul­der, Colo­rado. Es ist viel­leicht kein Zufall, dass ein Netz­werk, das es zum ers­ten Mal seit lan­ger Zeit als ernst­haf­ter Facebook-Herausforderer gese­hen wird, nicht aus der Gegend um San Fran­cisco, nicht aus dem Sili­con Val­ley kommt, son­dern aus einer Stu­den­ten­stadt mit einer Public-Ivy-Uni. Und viel­leicht ist es kein Zufall, dass man bei Ello ein sehr opti­mis­ti­sches, viel­leicht auch unrea­lis­ti­sches Geschäfts­mo­dell hat. Ein Netz­werk, das in durch­wach­ten Näch­ten reift, das droht auch mal, von der Fahr­bahn abzugleiten.

Gut mög­lich, dass ein neues Invest­ment, ein neuer Venture-Capital-Geber die Ello-Macher dazu bewegt, in eine Gegend zu zie­hen, wo man bes­sere Mit­ar­bei­ter bekommt. Den­noch wird die­ser stu­den­ti­sche Geist, den man in einer Stadt wie Boul­der, Colo­rado, erfährt, womög­lich den Unter­schied machen.

(Zuerst natür­lich auf Ello ver­öf­fent­licht.)

  
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