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Johannes Mirus sein Blog

29. Spieltag: Nur noch Kopfschütteln

FC St. Pauli FC St. Pauli 1:0 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg

1:0 L. Sobiech (90., Daube)

Nicht ein­mal gegen den Abstiegs­kan­di­da­ten St. Pauli kön­nen wir gewin­nen. Obwohl diese Mann­schaft genauso wenig Tor­ge­fahr ver­sprühte wie der Club, konn­ten sie mit einem lucky punch in der 90. Minute einen (für sie immens wich­ti­gen) Sieg einfahren.

Als Club­fan bleibt einem nur noch Kopf­schüt­teln. Ich habe mich schon lange damit abge­fun­den, dass wir nichts mit dem Auf­stieg zu tun haben wer­den. Ich kann mich aber nicht damit abfin­den, dass wir seit sie­ben Spie­len nicht mehr gewin­nen konn­ten, dass wir in sie­ben Spie­len nur einen ein­zi­gen Punkt erreich­ten. Dass es am Ende viel­leicht sogar noch nach unten knapp wer­den könnte. Denn sind wir ehr­lich: Wenn der Club die Chance hat, däm­lich zu sein, dann wird er sie nutzen.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: NSSUNNNNU–N
Tabel­len­platz: 12 (35 Punk­te; Vor­wo­che: Platz 12)
Ten­denz: Mit­tel­feld (Rele­ga­ti­ons­ab­stände: 9 ↓, 14 ↑)
Nächs­tes Spiel: Frei­tag, 24. April, 18:30 Uhr, zuhause gegen Sand­hau­sen (8.)
  
Linktipps

Durchstreichpoesie, Meyer-Landrut, Abstumpfungsmittel, Screenshorts

* Wir leben in Schwer­kraft und Schul­den
Cle­mens Setz macht das Buch „The Secret“ bes­ser, indem er irre­le­vante Text­stel­len streicht. Eine ganz feine Form der Poe­sie, ich könnte das stun­den­lang lesen. (via Kath­rin Pas­sig)

* Lena Meyer-Landrut: Vom Lie­ben und Geliebt­wer­den
Ein schö­nes Por­trait nach fünf Jah­ren „Ein Star für Oslo“. Es ist schon erstaun­lich, was da alles mit einem jun­gen Men­schen gesche­hen ist. Ich habe ernst­hafte Ach­tung vor der Leis­tung Meyer-Landruts, wie sie es mit ihren jun­gen Jah­ren schafft, diese extre­men Höhen und Tie­fen, die ihr Beruf mit sich bringt, zu meis­tern. (via Chris­tine Schmü­cker)

* Your pain relie­ver may also be dimi­nis­hing your joy
Die Ein­nahme von Par­acet­amol lässt Men­schen abstump­fen. So pla­ka­tiv könnte man das beschrei­ben. Auch wenn sol­che Ergeb­nisse immer mit Vor­sicht zu genie­ßen sind (die vor­lie­gen­den beru­hen auf zwei Stu­dien mit 82 bzw. 85 College-Studenten), so scheint dies keine gänz­lich neue Erkennt­nis zu sein. In den Tests haben Ver­suchs­per­so­nen, die Par­acet­amol ein­nah­men, weni­ger emo­tio­nal auf beson­ders schöne oder schreck­li­che Bil­der rea­giert als die Ver­gleichs­gruppe mit Pla­ce­bos. Ein bes­se­res und schreck­li­che­res Leben durch Schmerz­mit­tel! (Nun, zumin­dest eines mit weni­ger Höhen und Tie­fen, dafür erheb­li­chen Leber­schä­den.) (via Wired​.de-News­let­ter)

* R.I.P. Blog­ging, Kil­led By Screen­s­horts
Owen Wil­liams über einen neuen Trend auf Twit­ter: Bil­der mit Text, die wesent­lich mehr Zei­chen ent­hal­ten als die bei Twit­ter mög­li­chen 140. Er behaup­tet, diese soge­nann­ten Screen­s­horts wür­den das Blog­gen erset­zen. Ich zweifle daran, ein­fach aus inhalt­li­chen Grün­den, denn auch ein Screen­shot, der als Twit­ter­foto ein­ge­bun­den wird, kann nicht end­los viel Text ent­hal­ten. Vor allem aber kön­nen Bil­der nicht durch­sucht, nicht in Such­ma­schi­nen gefun­den und nicht so ein­fach kopiert und zitiert wer­den. Wir wer­den das beobachten.

Bild: Shut­ter­stock

  
Getier auf Büchern

The Week in Review, 15/2015

Lie­bes Tagebuch,

in der letz­ten Woche gab es erst ein­mal zwei Mon­tage, Oster­mon­tag und den ers­ten Arbeits­tag nach dem ein­wö­chi­gen Urlaub. Ansons­ten ärgerte ich mich ein wenig hier und da, durfte aber am Wochen­ende auch einem total tol­len Paar zur Hoch­zeit gratulieren.

Die Woche, lie­bes Tage­buch, war ins­ge­samt geho­be­ner Durchschnitt. ★★★★✩✩✩

  

28. Spieltag: Ein Fortschritt?

1. FC Nürnberg 1. FC Nürn­berg 1:1 SV Darm­stadt 98 SV Darmstadt 98

1:0 G. Burg­stal­ler (34., Kerk)
1:1 Sai­ler (73., Bregerie)

Also, ver­gli­chen mit den letz­ten Spie­len ist so ein Punkt ein ech­ter Fort­schritt. Zumal der Club nur eine Halb­zeit lang die bes­sere Mann­schaft war und nicht wie sonst über die gesamte Spiel­dauer. Das Kosten-Nutzenverhältnis ist also posi­ti­ver gewor­den. Viel­leicht hilft das ja gegen das größte Pro­blem der Mann­schaft, das man­gelnde Selbstbewusstsein.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: UNSSUNNNN–U
Tabel­len­platz: 9 (35 Punk­te; Vor­wo­che: Platz 12)
Ten­denz: Mit­tel­feld (Rele­ga­ti­ons­ab­stände: 10 ↓, 14 ↑)
Nächs­tes Spiel: Frei­tag, 17. April, 18:30 Uhr, aus­wärts gegen St. Pauli (17.)
  
Linktipps

Online-Texte, Comic Papyrus, Rechnen, Kaffee, Dortmund

* Was gute Online-Texte aus­macht
Jan Tiß­ler gibt Tipps und Hin­weise für gute Texte im Inter­net. Da ist viel Bekann­tes dabei, zudem äußert er an man­chen Stel­len nur sub­jek­tive Ansich­ten („Ich halte gene­rell nichts davon …“). Den­noch eine gute Inspi­ra­ti­ons­quelle. Wir wol­len ja alle bes­ser wer­den, da hilft es, öfter mal zu reflektieren.

* Someone Com­bi­ned the Two Worst Fonts in Exis­tence
„A rude desi­gner has mixed toge­ther Comic Sans and Papy­rus type­faces toge­ther, thus crea­ting the Nelly and Tim McGraw of fonts.“

* Rechen­künst­ler
David Proch­now rech­net sich auf eine etwas umständ­li­che Art aus, wie viele Tage ein Jahr hat. Aus­ge­hend von sei­ner ursprüng­li­chen Fra­ge­stel­lung wäre ich ganz sicher genauso vorgegangen.

* Kaf­feely­rik
Eine Ode an ein schö­nes Getränk.

* Ich komm rum: Dort­mund
André „Bosch“ Krü­ger war eine Woche lang in Dort­mund und hat dort foto­gra­fiert und seine Ein­drü­cke fest­ge­hal­ten: „Was ich mit Dort­mund am Hut habe? Gar nichts. Des­halb bin ich hier.“ Wer Andrés Fotos bei Ins­ta­gram liebt, wird die­sen Bericht sehr toll finden.

  
Berge

The Week in Review, 14/2015

Lie­bes Tagebuch,

aus unter­schied­li­chen Grün­den hielt ich mich in der ver­gan­ge­nen Woche zu gro­ßen Tei­len in Öster­reich auf. Mit einem nicht uner­heb­li­chen Teil der Schwie­ger­ver­wandt­schaft weilte ich in einem soge­nann­ten Wohlfühlhotel.

Fol­gen­des ist dort pas­siert: Musik auf der Stei­ri­schen und obli­ga­to­ri­scher Gesang (früh ins Bett); Spa­zier­gang im Regen; Schnee­fall; Wan­de­rung im Schnee; ers­ter Son­nen­brand 2015; obli­ga­to­ri­scher „Hei­mat­abend“ (früh ins Bett); Spa­zier­gang im Schnee; Schlit­ten­fahrt im Tief­schnee; Hal­len­bad­bad; Schnee­sturm; Strom­aus­fall; Auto­aus­gra­bung.

Auto unter Schneemassen

Unter die­sem Schnee­hau­fen befin­det sich ein Auto.

Den Rest der Woche ver­brach­ten wir zuhause. Zieht man zwei Mal sie­ben Stun­den Auto­fahrt ab, war das alles irgend­wie ganz erholsam. ★★★★★★✩

  

27. Spieltag: Zum Mäusemelken

RB Leipzig RB Leip­zig 2:1 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg

0:1 G. Burg­stal­ler (29., Kerk)
1:1 Reyna (46., Klos­ter­mann)
2:1 D. Kai­ser (76.)

Es ist zum Mäu­se­mel­ken. Ich ver­wende diese harm­lose For­mu­lie­rung, weil auch der Club harm­los ist. Wie immer war der Club die stär­kere Mann­schaft, hatte mehr Tor­chan­cen, trat aggres­si­ver auf – und ver­lor. Leip­zig machte acht Schüsse aufs Tor und fabri­zierte dar­aus zwei Tore. Nürn­berg hatte dop­pelt so viele Tor­schüsse und nur halb so viele Tore. Eines, um genau zu sein. Nach einem Freistoß.

Ich habe echt keine Lust mehr, wie­der und wie­der die­sen Umstand zu bekla­gen. Es ist ja nicht ein­mal ein Mann­schafts­pro­blem, es ist ein 1.-FC-Nürnberg-Problem. Seit Jah­ren, seit Jahr­zehn­ten fällt dem Fan diese Däm­lich­keit des Clubs auf. Es muss am Trink­was­ser, Luft­druck oder der Kai­ser­burg lie­gen, man weiß es nicht, aber irgend­was macht diese Stadt mit Fußballspielern.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: SUNSSUNNN–N
Tabel­len­platz: 12 (34 Punk­te; Vor­wo­che: Platz 11)
Ten­denz: Mit­tel­feld (Rele­ga­ti­ons­ab­stände: 9 ↓, 14 ↑)
Nächs­tes Spiel: Frei­tag, 10. April, 18:30 Uhr, zuhause gegen Darm­stadt (3.)
  
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