Liebes Tagebuch,

die Woche fing gar lustig an. Wir standen um 6 Uhr morgens vor dem Bonner Standesamt und warteten als Vierte in der Reihe auf Einlass, um im Alten Rathaus von Bonn heiraten zu können, im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters. Weil das geht und weil es toll ist, wenn man in diesem alten Gemäuer Ja sagen kann. Ich schrieb darüber ja auch drüben bei Bundesstadt.com.

In der zweiten Tanzkursstunde arbeiteten wir an unserer Synchronität (hust) und lernten den Walzer Wiener Art. Ich würde immer noch nicht behaupten, dass es Spaß macht. Punkt.

Am Samstag halfen wir Freunden beim Umzug. Eigentlich dachte ich ja, ich wäre aus diesem Alter raus und der letzte Umzug, bei dem ich mithalf, liegt schon ein paar Jahre zurück. Ich will nicht meckern, die Freunde hatten alles super organisiert, die schlimmen Dinge wie Küche und Waschmaschine waren schon am Vortag in die neue Wohnung gebracht worden und die Anzahl an Helfern war genau richtig, um effizient arbeiten zu können. Außerdem gab es Bier und Pizza. Aber seit Samstagabend bin ich quasi bewegungsunfähig, womit endgültig bewiesen wäre: Das ist nichts mehr für mich.

Ansonsten sollte man meinen, ich wäre schon seit zwei Wochen eifrig am Schreiben der Master-Arbeit.

Die Woche stand unter dem Stern von Terminen mit unangenehmen Begleiterscheinungen (früh aufstehen, blaue Zehen, kaputter Rücken), war aber inhaltlich ganz gut. ★★★★★✩✩

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