Lie­bes Tagebuch,

man träumt so oft davon, mal ein kom­plet­tes Wochen­en­de auf dem Sofa zu ver­brin­gen. Ein­fach mal nur rum­lie­gen und bedient wer­den, ja, das klingt toll. Ich hat­te so ein Wochen­en­de. Das klingt schön, wenn man dabei die Ursa­che außer Acht lässt. Ich hat­te näm­lich so extrem Rücken­schmer­zen (Lum­ba­go, ich hat­te Zeit zum Recher­chie­ren), dass ich eine schreck­li­che Nacht von Frei­tag auf Sams­tag und noch eine viel schlim­me­re auf den nächs­ten Tag hat­te und dazwi­schen haupt­säch­lich Schmerz­stöh­nen von mir gab. Bis mich die Guts­te mit kör­per­li­cher Gewalt ihrem gan­zen Charme dazu zwang, Schmerz­mit­tel einzunehmen.

Und das alles kam so: Tanzkurs.

Nein, der war das i-Tüpfelchen. Tat­säch­lich hat­te ich schon vor dem Umzug am vor­ver­gan­ge­nen Wochen­en­de Rücken­pro­ble­me, die durch die tra­gen­de Rol­le nicht bes­ser wur­den. Obschon ich die kom­plet­te Woche auf einem Heiz­kis­sen ver­brach­te, wag­te ich, das Tanz­bein zu schwin­gen. Das habe ich nun davon. Als Pro­fi­tur­nier­tän­zer arbei­tet man eben mit sei­nem Körper.

Ansons­ten? Och, dies und das, viel Hochzeitsvorbereitungsspaß. ★★★✩✩✩✩

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